Artikel
Trinec einen Schritt vom Finale entfernt — Kovařčík entscheidet späte Partie in Karlovy Vary
Trinec gewinnt 3:2 in Karlovy Vary im dritten Halbfinale; Kovařčík trifft in der 55. Minute zum Sieg. Serienführung 3:0 für die Stahlmänner.
Trinec einen Schritt vom Finale entfernt — Kovařčík entscheidet späte Partie in Karlovy Vary
Die Eishockeyspieler von HC Oceláři Trinec gewannen am Dienstag das dritte Halbfinalspiel der Tipsport-Extraliga in Karlovy Vary mit 3:2 und führen in der Best-of-seven-Serie 3:0. Damit stand der Klub aus den Schlesischen Beskiden nur noch einen Sieg vom zehnten Finaleinzug der Vereinsgeschichte entfernt.
HC Energie Karlovy Vary – HC Oceláři Trinec 2:3 (1:1, 0:1, 1:1)
Tore: 12. Beránek (Jiskra, Dello), 49. Sapoušek (Černoch, Jaks, Powerplay) — 17. Hudáček (Kundrátek, Nestrašil, Powerplay), 35. Roman (Adámek), 55. Kovařčík (Adámek, Marinčin).
Torhüter: Frodl — Kacetl. Strafminuten: 4:4 zu zwei Minuten; Powerplay-Tore: 1:1. Zuschauer: 5.542.
/Stand der Serie: Trinec führt 3:0/
Beránek eröffnet, Hudáček gleicht im Powerplay aus
Karlovy Vary, beflügelt vom heimischen Publikum im ersten Heim-Halbfinale seit 17 Jahren, ging früh in Führung. In der 12. Minute vollendete Ondřej Beránek nach einem Doppelpass mit Vít Jiskra und Tomáš Dello zum 1:0 für {{homeTeam}}. {{awayTeam}} antwortete in der 17. Minute im Powerplay, als Libor Hudáček nach Vorlagen von Kundrátek und Nestrašil zum 1:1 traf.
Romans Wendepunkt im zweiten Drittel
Trinec übernahm im Mitteldrittel die Kontrolle und ging in der 35. Minute in Führung: Verteidiger Marian Adámek schickte einen Querpass durch das Zentrum auf Miloš Roman, der Frodl überwand — 1:2. Energie drückte im Schlussabschnitt und glich in der 49. Minute im Powerplay durch Sapoušek nach Vorlagen von Černoch und Jaks zum 2:2 aus.
Kovařčíks später Siegtreffer
Die entscheidende Szene kam in der 55. Minute. Nach einem sauberen Konter Trinecs spielte Adámek erneut den klugen Pass und fand Kovařčík frei vor dem Tor — der Stürmer erwischte Frodl zwischen den Schonern zum 2:3. In den Schlusssekunden zog Energie den Torhüter, doch der Ausgleich blieb aus.
Žabka: "Wir müssen das ganze Team loben"
Trinec-Trainer Boris Žabka sagte nach dem Spiel: „Wir müssen das ganze Team loben; Initiative und Einsatz drehten das Spiel zu unseren Gunsten."
Karlovy-Vary-Trainer Pavel Patera klang frustriert: „Leider haben wir es im Abschluss nicht gut gemacht und das entscheidende Tor kassiert."
Was bedeutet das
{{awayTeam}} führt in der Serie mit 3:0 und steht vor dem zehnten Finaleinzug der Vereinsgeschichte. {{homeTeam}}, im ersten Halbfinale seit 2009, droht vor dem vierten Spiel zu Hause das Saisonende.