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Frodls Shutout erzwingt Spiel 5 — Karlovy Vary überlebt in der Mattoni Arena
Karlovy Vary schlägt Trinec 3:0 in Spiel 4 und wendet den ersten Matchball ab. Frodl mit drittem Play-off-Shutout; Serie 1:3.
Frodls Shutout erzwingt Spiel 5 — Karlovy Vary überlebt in der Mattoni Arena
Die Eishockeyspieler von HC Energie Karlovy Vary hielten ihre Saison am Mittwoch am Leben und bezwangen HC Oceláři Trinec im vierten Halbfinalspiel der tschechischen Tipsport-Extraliga mit 3:0. Torhüter Dominik Frodl holte sich den dritten Shutout der Play-offs 2026, und Energie verkürzte den Best-of-seven-Rückstand auf 1:3.
HC Energie Karlovy Vary – HC Oceláři Trinec 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)
Tore: 3. Beránek (Černoch, Jaks), 34. Bambula, 56. Jiskra (Moravec) — keine.
Torhüter: Frodl (Shutout) — Kacetl (in der 34. Minute durch Mazanec ersetzt). Strafminuten: 4:4 zu zwei Minuten; Powerplay 0:0. Zuschauer: 5.419.
/Stand der Serie: Trinec führt 3:1/
Beránek schlägt früh zu
Energie, mit dem Rücken zur Wand und vor dem ersten Matchball, kam aggressiv aus der Kabine. In der 3. Minute fälschte Ondřej Beránek einen Pass von Jakub Černoch und Tomáš Dello an Ondřej Kacetl vorbei zum 1:0 für {{homeTeam}}. Die Mattoni-Arena erhob sich, und der frühe Treffer ermöglichte dem Heimteam, den bevorzugten aggressiven Forecheck-Stil zu spielen.
Bambulas 2:0 zwingt Kacetl auf die Bank
Der entscheidende Schlag kam in der 34. Minute. Nach einem Puckverlust tief in der Trinec-Zone versenkte Jan Bambula zum 2:0 — Trinec-Trainer Boris Žabka zog Kacetl zugunsten von Marek Mazanec. Der Wechsel konnte den Sturm der Hausherren nicht stoppen.
Jiskras Versicherung in der 56. Minute
In der 56. Minute vollendete Vít Jiskra eine Vorlage von David Moravec zum 3:0. Danach übernahm der Torhüter. Frodl, der zum Herzschlag von Energies Play-off-Lauf geworden war, hielt alles, was Trinec auf ihn abfeuerte — erst das zweite Mal in der gesamten Saison, dass Trinec keinen Treffer erzielte.
Patera: „Heute waren wir produktiver"
Karlovy-Vary-Trainer Pavel Patera fasste den Unterschied zusammen: „Heute waren wir produktiver als Trinec. Natürlich war die herausragende Leistung des Torhüters entscheidend — wenn er kein Tor zulässt."
Trinec-Trainer Boris Žabka räumte ein: „Wir hatten Chancen, die wir nicht nutzten. Ein unglückliches frühes Tor und ein Fehler vor dem 0:2 bestimmten den Verlauf des Spiels."
Was bedeutet das
{{homeTeam}} erzwang Spiel 5 am Samstag in Trinec. {{awayTeam}} führt in der Serie weiterhin mit 3:1 und benötigt nur einen weiteren Sieg, um in das zehnte Finale der Vereinsgeschichte einzuziehen — doch Energie reist nach Norden mit einem Torhüter in Topform und der Gewissheit, die Trinec-Defensive endlich geknackt zu haben.