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Nitra überlebt Poprads Comeback und übernimmt deutliche 3:1-Serienführung
Nitra überlebt dramatisches Comeback von Poprad und gewinnt 5:4 im 4. Spiel — damit baut der Tabellenführer seine Halbfinalserie deutlich auf 3:1 aus.
Nitra überlebt Poprads Comeback und übernimmt deutliche 3:1-Serienführung
HK Nitra meisterte am 8. April 2026 das dramatische Comeback von Poprad und gewann das 4. Spiel der Halbfinalserie der Extraliga mit 5:4 — beim Stand von 3:1 ist Nitra nun nur noch einen Sieg vom Finale entfernt.
Poprad schockt Nitra mit Blitzstart
Die 4.233 Zuschauer im Eisstadion in Poprad bekamen genau das, worauf sie gehofft hatten — die Heimmannschaft startete von der ersten Minute durch. Bodak eröffnete in der 7. Minute das Skore, indem er eine schnelle Kombinationsaktion von Nausa und Sotek nutzte und Poprad in Führung brachte. Sieben Minuten später verdoppelte sich der Vorsprung, als Bjaloncik die Vorbereitung von Calof und Sproul zum 2:0 vollendete; die Halle bebte, und Nitras Titelambitionen schienen kurzzeitig in Gefahr.
Doch der Vizemeister der Hauptrunde meldete sich vor Drittelende zurück. Čederle verkürzte in der 17. Minute — Graham und Buček waren am Pass beteiligt — und die Teams gingen beim 2:1-Vorsprung Poprads in die Kabinen. Die Bühne für ein dramatisches Mitteldrittel war bereitet.
Nitras Blitz im Mitteldrittel dreht das Spiel
Das zweite Drittel gehörte Nitra. Drei Tore in 11 Minuten drehten das Skore komplett, und das Auswärtsteam ging mit Zwei-Tore-Vorsprung ins Schlussdrittel. Jackson glich in der 28. Minute nach einem Spielzug mit Passolt und Vitaloš aus, Hrnka brachte Nitra in der 32. Minute erstmals in Führung — vorbereitet von Chrenko und Turanský. Passolt besiegelte das Drittel praktisch mit Nitras viertem Treffer in der 39. Minute nach Vorlage von Jackson zum 4:2 vor dem dritten Drittel.
Es war ein verblüffender Umschwung. Nitra, das 25 Minuten zuvor noch mit 0:2 zurücklag, hatte plötzlich einen Zwei-Tore-Vorsprung, und Poprad brauchte ein weiteres Comeback.
Poprad versucht Ausgleich — Bučeks Siegtreffer hält stand
Poprad gab im Schlussdrittel alles und erzwang fast die Verlängerung. Török verkürzte in der 46. Minute nach einer Aktion von Lefebvre und Bodak, Cracknell glich dann in der 54. Minute zum 4:4 aus und schickte die ganze Halle in Ekstase. Nitra hatte sich jedoch bereits in der 49. Minute den nötigen Abstand verschafft — Buček beförderte den Puck nach Vorlagen von Graham und Chrenko ins Netz und stellte die Führung wieder her. Trotz Poprads Bemühungen um einen späten Ausgleich blieb es beim 5:4 für die Gäste.
Nitra musste teilweise auch ohne vollen Kader spielen, da Mezei eine fünfminütige Strafe plus Spieldauerstrafe erhielt. Die Widerstandskraft der Gäste in dieser Situation bestätigte ihre Ausgeglichenheit und Kadertiefe.
Was das bedeutet
Nitra führt die Serie mit 3:1 und hat beim 5. Spiel auf eigenem Eis die erste Gelegenheit, ins Finale der Extraliga einzuziehen. Poprads Auftritt — insbesondere das elektrisierende erste Drittel und das entschlossene Comeback im Schlussdrittel — zeigte, dass das Team ein Gegner für den Hauptrunden-Champion ist, doch die Mathematik spricht nun klar gegen Poprad. Um die Saison zu retten, sind drei Siege in Folge nötig.