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Theodores 2OT-Tor schreibt Knights-Geschichte
Theodore entscheidet in der zweiten Verlängerung — Vegas gewinnt 5:4 in Utah und gleicht die Erstrundenserie zu 2:2 aus. Howden mit Doppelpack.
Theodores 2OT-Tor schreibt Knights-Geschichte
Utah Mammoth – Vegas Golden Knights 4:5 nach Verlängerung (0:2, 2:1, 2:1 – 0:1)
Shea Theodore wurde in Spiel 4 der Western-Conference-Erstrundenserie zum ersten Verteidiger der Vegas Golden Knights, der in einer Playoff-Verlängerung trifft. Sein Tor nach 5:28 der zweiten Verlängerung sicherte Vegas ein 5:4 in Utah und glich die Best-of-Seven zum 2:2 aus.
Tore: 1. Drittel — Dorofeyev (Barbashev, Eichel); Howden (Marner). 2. Drittel — C. Smith (Hanifin, Sissons); Schmaltz (Crouse, Sergachev); Cole (Durzi). 3. Drittel — Carcone (Guenther, Sergachev); Keller (Schmaltz, Sergachev); Howden (Hanifin, Eichel). 2OT — Theodore (Eichel, Howden) 80:28. Torhüter: Vejmelka – Hart. Schüsse: 31:36. Stand der Serie: 2:2.
Vegas mit dem perfekten Start
Pavel Dorofeyev verwertete früh im ersten Drittel ein Eichel-Barbashev-Zusammenspiel zum 1:0, Howden erhöhte vor der ersten Pause auf 2:0. Das Delta Center fand zunächst keinen Rhythmus.
Schmaltz und Cole gleichen in 19 Sekunden aus
C. Smith brachte Vegas auf 3:1, doch Utah antwortete: Schmaltz finishte ein Crouse-Sergachev-Zusammenspiel, und nur 19 Sekunden später fälschte Cole einen Durzi-Schuss zum 3:3 ab.
Mammoth zweimal in Führung
Carcone brachte Utah im dritten Drittel mit 4:3 in Front, Keller erhöhte nach Schmaltz-Vorarbeit auf 4:3 für Utah. Vegas gab nicht auf — Howden glich in der 51. Minute zum 4:4 aus. In der eigentlichen Verlängerung wurde ein vermeintlicher Vegas-Treffer nach Coach's Challenge aberkannt.
Theodore schreibt Geschichte
Bei 5:28 der zweiten Verlängerung kam der entscheidende Moment. Eichel arbeitete die Scheibe hinter dem Tor frei und spielte einen Rückhand-Pass durch drei Mammoth-Spieler in den Slot, wo Theodore frei stand. Sein Schuss schlug ein. Theodore nach dem Spiel: "Wir haben einfach nicht aufgegeben. Schade, dass das erste OT-Tor nicht zählte, aber am Ende ist es großartig, dass wir mit einem Sieg vom Eis gegangen sind." Utah-Trainer André Tourigny: "Ich bin stolz, wie unsere Jungs auf den Rückschlag reagiert haben. Es war ein schweres Spiel. Wir wissen, welche Qualität der Gegner hat."
Was das bedeutet
Die Serie steht 2:2 und kehrt nach Las Vegas zurück. Vegas hat den Heimvorteil für die entscheidenden Spiele zurück. Utah, in seiner ersten Erstrundenserie der Franchise, lernte: Eine Stanley-Cup-Mannschaft schließt man nicht nach 60 Minuten ab — und manchmal nicht einmal nach 80.
Quellen: NHL.com, sportnet.sme.sk, Vegas Golden Knights