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Boldy entscheidet im Powerplay, Kaprizov macht den Sack zu
Minnesota schlägt Dallas 4:2 und führt die Erstrundenserie 3:2. Kaprizov mit Treffer und zwei Vorlagen, Boldy entscheidet kurz vor Drittelende per Powerplay.
Boldy entscheidet im Powerplay, Kaprizov macht den Sack zu
Dallas Stars – Minnesota Wild 2:4 (1:1, 0:1, 1:2)
Die Minnesota Wild haben mit einem 4:2-Erfolg in Dallas die Western-Conference-Erstrundenserie gedreht und führen jetzt mit 3:2. Im American Airlines Center war Kapitän Kirill Kaprizov mit einem Tor und zwei Vorlagen erneut der Mann des Abends.
Tore: 1. Drittel — Zuccarello (Kaprizov, Hartman) 3:51; Heiskanen (Robertson, Duchene) PP. 2. Drittel — Boldy (Hughes, Kaprizov) PP, 22 Sekunden vor Drittelende. 3. Drittel — McCarron (Trenin, Tarasenko) 7:47; Robertson (Heiskanen, Rantanen) PP; Kaprizov (Boldy, Middleton) ENG. Torhüter: Oettinger – Wallstedt. Schüsse: 22:28. Stand der Serie: 2:3.
Zuccarello-Comeback mit Sofort-Effekt
Mats Zuccarello kehrte nach drei verpassten Spielen zurück und zeigte sofort, warum Minnesota ihn vermisste. Tyler Myers verlor die Scheibe in der eigenen Zone, Kaprizov spielte den Pass an die zweite Pfosten-Position, und Zuccarello traf nach 3:51 zum 0:1. Heiskanen glich im Powerplay aus.
Boldy schlägt 22 Sekunden vor Drittelende zu
Im zweiten Drittel blieb es lange ausgeglichen. Erst kurz vor der Sirene nutzte Boldy ein Powerplay nach Vorarbeit von Hughes und Kaprizov zum 2:1 für die Wild. Dallas musste mit Rückstand ins letzte Drittel.
McCarron entscheidet, Kaprizov macht es klar
McCarron erhöhte im dritten Drittel nach Trenin-Pass zum 3:1, Robertson verkürzte im Powerplay auf 3:2. Kaprizov nutzte die letzten Sekunden ins leere Tor — sein fünfter Punkt des Abends, wenn man die Vorlage zu Zuccarellos 1:0 mitzählt.
Was das bedeutet
Minnesota hat in Spiel 6 zu Hause die erste Chance zum Serienabschluss. Dallas-Trainer Glen Gulutzan räumte ein: "Der Gegner hat hervorragend gespielt. In dieser Playoff-Phase müssen wir konsequenter sein." Wenn die Stars die Saison verlängern wollen, brauchen sie in Saint Paul ein anderes Gesicht im Spielaufbau.
Quellen: NHL.com, sportnet.sme.sk