Bundesliga· Saison 2026
Guggenberger Legionäre schlagen Cologne Cardinals 6:5 per Walk-off-Walk im DBL-Viertelfinale. Regensburg führt 1:0 in der Best-of-5-Serie.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWalk-off-Walk beschert Regensburg dramatischen 6:5-Auftaktsieg gegen Cologne Cardinals
DBL Viertelfinale, Spiel 1/5 – Die Guggenberger Legionäre haben zum Playoff-Auftakt einen 5:0-Vorsprung fast noch verspielt, ehe ein Walk bei geladenen Bases im neunten Inning den 6:5-Walk-off-Sieg gegen die Cologne Cardinals perfekt machte. Die Regensburger führen in der Best-of-5-Serie damit 1:0.
Wie es geschah
Vor rund 16:30 Uhr in der Armin-Wolf-Baseball-Arena legten die Legionäre einen Start hin, der nach einer frühen Entscheidung aussah. Bereits im ersten Inning brachte Kohei Sasagawa nach einem Defensivfehler der Kölner den ersten Run über die Platte. Was folgte, war eine kontrollierte Offensiv-Demonstration der Hausherren.
Im zweiten Inning schraubten die Legionäre die Führung auf 4:0: Alexander Schmidt trieb mit einem RBI-Single einen Run ein, ein Hit-by-Pitch bei geladenen Bases brachte den nächsten Punkt, und Nino Sacasa Petz erhöhte per Sacrifice Fly auf 4:0. Norwin Staps legte im dritten Durchgang mit einem weiteren RBI-Single nach — 5:0 nach drei Innings.
Die Cardinals schienen geschlagen, doch im fünften Inning schlugen sie mit voller Wucht zurück. RBI-Singles von Vincent Ahrens, Moritz Jödicke und Paul Stattler sowie ein 2-Run-Double von Jakob Boldt brachten fünf Runs über die Platte — Ausgleich zum 5:5.
Drei Innings lang blieb die Partie danach punktlos. Die Werfer auf beiden Seiten stabilisierten sich, die Defensiven hielten stand.
Der Wendepunkt
Im neunten Inning — bei zwei Aus und geladenen Bases — geriet ein Cologne-Cardinals-Werfer in Bedrängnis. Der entscheidende Pitch ging weit, der Walk erzwang den siebten Run der Regensburger an der Homeplate. Ein Walk-off-Walk besiegelte den 6:5-Sieg — ein seltenes, aber umso dramatischeres Ende eines Baseballspiels.
Die Szene fasst die gesamte Partie zusammen: Regensburgs Offensive war früh effizient, aber die nie aufgebenden Cardinals zwangen die Legionäre bis zur letzten Minute in die Entscheidung.
Schlüsselspieler
Kohei Sasagawa (Regensburg) – Eröffnete den Score im ersten Inning und setzte mit seiner Geschwindigkeit auf den Basepaths die Kölner Defense konstant unter Druck.
Jakob Boldt (Cologne) – Sein 2-Run-Double im fünften Inning war der Schlag des Spiels für Köln und brachte die Cardinals zurück ins Spiel.
Norwin Staps (Regensburg) – Sein RBI-Single im dritten Inning baute die Führung auf 5:0 aus und gab Regensburg das nötige Polster für den späteren Krimi.
Spieler des Spiels: Die gesamte Regensburger Offensive der ersten drei Innings, die den Grundstein für den knappen Erfolg legte.
By the Numbers — interpretiert
Die Statistik zeigt 10 Hits auf beiden Seiten — ein selten ausgeglichener Wert in einem Playoff-Spiel. Regensburg erzielte fünf Runs in den ersten drei Innings (bei nur einem Error der Kölner Defense), Cologne konterte mit fünf Runs im fünften Inning. Der entscheidende Unterschied: Regensburgs Fähigkeit, auch nach drei punktlosen Innings (6.–8.) im neunten Durchgang noch den entscheidenden Run zu erzwingen — wenn auch per Walk, nicht per Hit.
Beide Teams leisteten sich Defizite im Pitching (vier Walks bei den entscheidenden Regensburger Runs in den ersten drei Innings, der finale Walk-off-Walk im neunten), aber die Kölner Defense leistete sich den entscheidenden frühen Fehler.
Was es bedeutet
Die Guggenberger Legionäre führen die Viertelfinalserie gegen die Cologne Cardinals mit 1:0 an. Im Best-of-5-Modus ist dies ein wichtiger Schritt, aber angesichts der knappen Entscheidung keinesfalls eine Vorentscheidung. Die Cardinals haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie jederzeit zurückschlagen können.
Das zweite Spiel der Serie steigt bereits am Sonntag, 16. August 2026, um 13:00 Uhr in Regensburg. Für die Cardinals steht bereits jetzt viel auf dem Spiel: Ein 0:2-Rückstand auf fremdem Platz wäre nur schwer zu kompensieren.
Fazit
Die Legionäre zeigten im ersten Playoff-Spiel Charakter, als sie einen 5:0-Vorsprung fast noch aus der Hand gaben und sich im Schlussinning einen 6:5-Sieg erzwingen mussten. Die Cologne Cardinals haben bewiesen, dass mit ihnen in dieser Serie zu rechnen ist. Spiel 2 am Sonntag verspricht mindestens ebenso viel Spannung.
Rivalität seit 2024
Regensburg vs Cologne Direkter Vergleich· 6
Regensburg und Cologne trafen 6 Mal aufeinander — Regensburg gewann 5 Mal, Cologne 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2024 zurück. Regensburg führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 81 Tore in diesen Partien, im Schnitt 13.50 pro Spiel (60 für die Heimmannschaft, 21 für die Gäste). Beide Teams trafen in 5 Spielen (83%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Regensburg ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 15–5 im Jahr 2024.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 16. Aug. 2026
