Bundesliga· Saison 2026
Paderborn besiegt Heidenheim 4:3 in Spiel 3 des DBL-Viertelfinals und verkürzt die Best-of-5-Serie auf 1:2. Die Untouchables bleiben im Rennen um den Halbfinaleinzug.
Match-Videos
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungPaderborn schlägt Heidenheim 4:3 – Serie bleibt lebendig
Die Untouchables Paderborn haben in Spiel 3 des DBL-Playoff-Viertelfinals gegen die Heidenheim Heideköpfe einen 4:3-Heimsieg gefeiert. Nach zwei Niederlagen in Heidenheim (1:6, 2:8) vom 15. und 16. August verkürzen die Paderborner in der Best-of-5-Serie auf 1:2 und bleiben im Rennen um den Halbfinaleinzug.
Wie es lief
Die Partie am Samstagabend vor heimischer Kulisse im Ahorn-Ballpark war von starkem Pitching geprägt. Anders als in den ersten beiden Begegnungen, in denen Heidenheims Offensive sechs und acht Runs erzielt hatte, gelang es den Paderborner Werfern, die Schlagreihe der Heideköpfe auf nur drei Runs zu begrenzen.
Westfalen-Blatt berichtete, der 4:3-Sieg sei vom Ergebnis her knapper ausgefallen, als das Spiel tatsächlich war. «Das war für die Zuschauer spannend», hieß es in der Berichterstattung.
Heidenheims Pitcher-Routiniers Enorbel Marquez-Ramirez und Alejandro Sanabia hatten die Paderborner in den ersten beiden Spielen noch dominiert. In Paderborn drehten die Untouchables das Momentum.
Der Wendepunkt
Der entscheidende Faktor war die Leistung von Paderborns Pitching-Trio Mark Harrison, Philip Digiloramo und Florian Seidel. Sie neutralisierten Heidenheims Offensive um William Germaine, Phildrick Llewellyn, Gary Owens und Simon Gühring, die in den ersten beiden Spielen noch 14 Runs erzielt hatte.
Die Schlüsselspieler
Paderborns Pitching-Staff war der unbestrittene Matchwinner. Mark Harrison und Philip Digiloramo lieferten als Starter, Florian Seidel kam als Relief Pitcher aus dem Bullpen.
In der Offensive überzeugten Chris Beyers (RSA) sowie die deutschen Nationalspieler Emilio Götze und Finn Bergmann.
Aufseiten Heidenheims blieben Germaine, Llewellyn und Gühring unter ihren Möglichkeiten.
By the numbers – interpretiert
Paderborn reduzierte die Runs der Heideköpfe von sechs und acht auf nur drei – eine Steigerung um mehr als 50 Prozent. Gleichzeitig steigerte sich die eigene Offensive von insgesamt drei Runs in den ersten beiden Spielen auf vier Runs vor eigenem Publikum.
Die Serie zeigt die Bedeutung des Heimvorteils: In Heidenheim dominieren die Heideköpfe, in Paderborn schlugen die Untouchables zurück. In den vier Interleague-Duellen der regulären Saison 2026 teilten sich die Teams die Siege ebenfalls (14:9, 6:13, 3:4, 9:7 aus Heidenheimer Sicht).
Serie bisher
- Spiel 1 (15.08., Heidenheim): Heidenheim 6–1 Paderborn
- Spiel 2 (16.08., Heidenheim): Heidenheim 8–2 Paderborn
- Spiel 3 (22.08., Paderborn): Paderborn 4–3 Heidenheim
- Spiel 4 (23.08., Paderborn): -
- Spiel 5 (ggf. 23.08., Paderborn): -
Was es bedeutet
Heidenheim führt die Viertelfinalserie mit 2:1 an. Am Sonntag, den 23. August, steigt Spiel 4 im Ahorn-Ballpark. Mit einem weiteren Sieg würde Paderborn die Serie ausgleichen und ein Entscheidungsspiel erzwingen. Gewinnt Heidenheim, steht der Halbfinaleinzug fest.
Die anderen Viertelfinalserien: Bonn Capitals führen gegen Stuttgart Reds 2:0, Guggenberger Legionäre gegen Cologne Cardinals 2:0 und Hamburg Stealers gegen Mainz Athletics 2:0.
Fazit
Paderborn hat bewiesen, dass es vor heimischer Kulisse mit dem Favoriten mithalten kann. Heidenheim bleibt in der Favoritenrolle, aber die Serie ist wieder offen. Spiel 4 am Sonntag wird zeigen, ob die Untouchables den Ausgleich schaffen oder die Heideköpfe den Halbfinaleinzug perfekt machen.
Rivalität seit 2012
Paderborn vs Heidenheim Direkter Vergleich· 27
Paderborn und Heidenheim trafen 27 Mal aufeinander — Paderborn gewann 8 Mal, Heidenheim 19 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. Heidenheim führt den Direktvergleich mit 19 Siegen aus 27 Begegnungen an. Insgesamt fielen 363 Tore in diesen Partien, im Schnitt 13.44 pro Spiel (140 für die Heimmannschaft, 223 für die Gäste). Beide Teams trafen in 25 Spielen (93%). In 27 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Heidenheim ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 12–14 im Jahr 2013.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 23. Aug. 2026
