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HoofdklasseSaison 2026

Corendon Kinheim vs Neptunus

22. August 2026 um 14:00
12
Auswärts

Neptunus

AI

Neptunus gleicht die Hoofdklasse-Halbfinalserie mit einem 2:1-Sieg in Haarlem aus. Koen Postelmans wirft ein Meisterstück, Darryl Collins schlägt den entscheidenden Homerun.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Neptunus gleicht Halbfinalserie aus: 2:1-Sieg in Haarlem

Curaçao Neptunus hat in der Halbfinalserie der Lucky Day Hoofdklasse den Ausgleich geschafft. Einen Tag nach der überraschenden 2:7-Auftaktniederlage setzten sich die Rotterdamer am Samstagnachmittag im Pim Mulier Stadion in Haarlem mit 2:1 gegen Corendon Kinheim durch. Die best-of-five-Serie steht damit 1:1.

Wie es lief

Neptunus dominierte von Beginn an durch seinen Starting Pitcher Koen Postelmans, der in dieser Saison mit einer 1.07 ERA in die Playoffs gegangen war – der beste Wert der Liga. Postelmans ließ in sechs Innings nur einen einzigen Hit zu, hatte aber früh mit Eigenfehlern zu kämpfen. Bereits im ersten Inning brachte ein Pickoff-Wurf von Postelmans Kinheims Raydley Legito auf die dritte Base. Doch der Rechtshänder rettete sich mit zwei Strikeouts aus der Bedrängnis.

Kinheims Starter Noah Zavolas hielt ebenfalls gut dagegen. In den ersten drei Innings ließ er nur zwei Hits zu und entging mehrfach gefährlichen Situationen, darunter einem gestohlenen zweiten Base von Marnix Ruben und einem Wild Pitch, der Ruben auf die dritte Base brachte.

Collins sorgt für die Führung

Das entscheidende Momentum brachte das vierte Inning. Neptunus' Left Fielder Darryl Collins schlug einen Solo-Homerun tief ins rechte Feld – sein dritter Homerun der Saison. Zavolas ließ nach dem ersten Pitch keinen weiteren Hit in diesem Inning zu, aber der Schaden war angerichtet: Neptunus führte 1:0.

Im fünften Inning baute Neptunus die Führung aus. Drew Janssen eröffnete mit einem Ground-Rule-Double, wurde durch einen Sacrifice Bunt auf die dritte Base gebracht, und Marnix Ruben trieb ihn mit einem Single ins Shallow Right-Center nach Hause. Ruben war an diesem Tag der auffälligste Spieler auf dem Feld – in seinen ersten vier Plate Appearances schlug er drei Singles und einen stehenden Second Base.

Kinheim kommt zu spät

Kinheims Offensive blieb gegen Postelmans weitgehend harmlos. Der Neptunus-Ace ließ in sechs Innings nur einen einzigen Treffer zu (Legitos Single im ersten), bei sechs Strikeouts und zwei Walks. Erst nach dem Wechsel auf die Neptunus-Bullpen kam Kinheim zu einem Run – die Quellenangaben aus der offiziellen Spielstatistik bestätigen den Endstand von 2:1.

Zavolas warf 6 Innings für Kinheim, ließ zwei Runs (einen Earned) auf fünf Hits zu, bei drei Walks und fünf Strikeouts. Die Entscheidung fiel früh, und Neptunus brachte den Vorsprung ins Ziel.

Der Wendepunkt

Collins' Solo-Homerun im vierten Inning war der entscheidende Schlag. In einem Spiel, das von den Startern dominiert wurde – Postelmans und Zavolas ließen in den ersten drei Innings zusammen nur drei Hits zu –, gab der Homerun Neptunus die dringend benötigte Führung. Von diesem Moment an konnte Kinheim nie wieder in eine offensive Position kommen, um das Spiel zu drehen.

Die Schlüsselspieler

Koen Postelmans (Neptunus) – der Gewinner des Spiels: 6 Innings, 1 Hit, 6 Strikeouts, 2 Walks, kein Earned Run. Der Rechtshänder verbesserte seine Playoff-Bilanz auf 1-0 und bewies, warum er mit einer 1.07 ERA die reguläre Saison dominierte.

Darryl Collins (Neptunus) – der Solo-Homerun im vierten Inning war der Game-Winner. Collins traf den Ball auf den ersten Pitch von Zavolas und schickte ihn tief ins rechte Feld.

Marnix Ruben (Neptunus) – drei Hits in vier At-Bats, darunter ein Single mit Run-RBI im fünften Inning. Ruben stahl zudem eine Base und setzte die Kinheim-Defense konstant unter Druck.

Noah Zavolas (Kinheim) – der Verlierer trotz einer soliden Leistung: 6 Innings, 5 Hits, 2 Runs (1 earned), 5 Strikeouts. Der Rechtshänder lieferte eine Startleistung, die an den meisten Tagen zum Sieg gereicht hätte.

Zahlen, die die Geschichte erzählen

Die Box Scores zeigen, wie dominant die Starting Pitcher waren: Postelmans ließ nur einen einzigen Ball im Spiel ins Outfield, der zu einem Hit wurde. Neptunus' Defense leistete sich zwar einen Fehler (Postelmans' Pickoff-Wurf im ersten Inning), aber die Rotation kam nie ernsthaft in Gefahr. Kinheims Offensive, die am Vortag noch neun Hits gegen Neptunus' Bullpen erzielt hatte, kam gegen Postelmans auf nur zwei Hits.

Die entscheidende Statistik: Kinheim ließ 11 Runner auf den Bases zurück – sieben davon in den ersten drei Innings, als die Partie noch offen war.

Was der Sieg bedeutet

Durch den 2:1-Ausgleich steht die Serie nun 1:1. Am Sonntag, den 23. August, geht es mit Game 3 im Neptunus Familiestadion in Rotterdam weiter. Ein Sieg dort würde Neptunus die Führung in der Serie bringen, während Kinheim mit einem Auswärtssieg den Matchball in eigener Hand hätte.

Neptunus hatte in der regulären Saison eine Bilanz von 33:3 – die beste der Liga – und wurde allgemein als Favorit auf den Titelgewinn der Holland Series gehandelt. Nach dem Schock von Game 1 hat der Rekordmeister nun zurückgeschlagen und die Kontrolle über die Serie zurückerlangt.

Das Parallel-Halbfinale zwischen Amsterdam Pirates und Oosterhout Twins stand zum Zeitpunkt dieses Spiels noch aus. Amsterdam hatte Game 1 mit 8:1 gewonnen.

Fazit

Neptunus zeigte die Reaktion eines Meisters: Nach der überraschenden 2:7-Niederlage von Game 1 dominierte das Team von Beginn an und ließ Kinheim nie wirklich ins Spiel kommen. Postelmans war der unbestrittene Star des Tages, aber die gesamte Defense spielte sauber. Für Kinheim wird es am Sonntag darum gehen, die Offensive wiederzubeleben, die gegen Postelmans keine Antwort fand. Die Serie ist offen – doch das Momentum gehört nun Neptunus.

Rivalität seit 2026

Corendon Kinheim vs Neptunus Direkter Vergleich· 6

Corendon Kinheim und Neptunus trafen 6 Mal aufeinander — Corendon Kinheim gewann 1 Mal, Neptunus 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2026 zurück. Neptunus führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 54 Tore in diesen Partien, im Schnitt 9.00 pro Spiel (20 für die Heimmannschaft, 34 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (100%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 11–6 im Jahr 2026.

Unentschieden
0
·
5
Siege
Tore gesamt
54 · 9.0/Spiel
Beide getroffen
6/6 · 100%
Über 2,5
6/6 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 23. Aug. 2026