MLB· Saison 2026
Boston Red Sox schlagen Arizona Diamondbacks 11:1 — alle neun Starter mit RBI, null Strikeouts. Historische Marke aus 1949 eingestellt.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungBoston Red Sox 11:1 Arizona Diamondbacks — Alle neun Starter treiben Runs ein, Bello überzeugt als Bulk Reliever
BOSTON – Die Boston Red Sox haben ihre offensive Krise mit einem Paukenschlag beendet. Im Auftaktspiel einer Drei-Spiele-Serie gegen die Arizona Diamondbacks fegten sie die Gäste mit 11:1 aus dem Fenway Park und stellten dabei eine franchisehistorische Marke auf.
Vor 36.511 Zuschauern erzielten alle neun Starter der Red Sox mindestens einen Run Batted In (RBI) — und schlugen dabei keinen einzigen Strikeout. Das war einem Bostoner Team zuletzt am 25. Juni 1949 gegen die St. Louis Browns gelungen (MLB.com).
Die Red Sox (67–58) beendeten damit eine schwache Phase von 2 Siegen aus 9 Spielen und festigten ihre Position im Kampf um die AL-Wildcard.
So lief das Spiel
Nach zwei ruhigen Startinnings eröffneten die Red Sox den Torreigen im zweiten Durchgang. Eli White trieb mit einem Single den ersten Run ein, Nick Sogard legte mit einem RBI-Double zum 2:0 nach.
Im dritten Inning erhöhte Caleb Durbin per RBI-Single auf 3:0. Ceddanne Rafaela — der insgesamt drei Doubles schlagen sollte — trieb im vierten Inning einen weiteren Run mit einem Double ins rechte Feld ein (4:0).
Der Knockout folgte im fünften Inning: Willson Contreras schlug seinen 25. Solo-Homerun der Saison und stellte damit einen neuen Karrierebestwert auf (zuvor 24 aus 2019). Andruw Monasterio steuerte einen Sacrifice Fly bei, Mickey Gasper einen RBI-Groundout — 7:0 nach fünf Innings.
Die Diamondbacks kamen im sechsten Inning durch einen Sacrifice Fly von Geraldo Perdomo zum einzigen Run des Spiels (7:1). Die Antwort Bostons folgte postwendend: Wilyer Abreu brachte einen Run per Sacrifice Fly nach Hause, Adley Rutschman beendete seine 0-für-19-Serie mit einem RBI-Double ins rechte Feld (9:1).
Im siebten Inning krönte Mickey Gasper den Abend mit seinem ersten Homerun im Red-Sox-Trikot — einen Soloschlag um den Pesky's Pole — bevor Abreu einen weiteren RBI-Single folgen ließ (11:1).
Der Wendepunkt
Der Red-Sox-Plan eines Bullpen-Games ging perfekt auf. Alec Gamboa — ein 49-facher Minor-League-Starter — gab sein Debüt als Major-League-Opener und ließ alle vier Batter, denen er gegenüberstand, auf nur 14 Pitches (10 Strikes) kalt.
Das ebnete den Weg für Brayan Bello als Bulk Reliever. Der Rechtwerfer arbeitete 4,2 Innings, ließ nur drei Hits und einen Earned Run bei drei Strikeouts zu.
Interimstrainer Chad Tracy zeigte sich beeindruckt: „Ich wusste gar nicht, dass wir keinen Strikeout hatten. Das ist verrückt. Es freut mich sehr, denn auf dem Road Trip hatten wir Spiele, in denen die Strikeouts überhandnahmen. Das ist nicht unser Spiel“ (MLB.com).
Die Schlüsselspieler
Ceddanne Rafaela (BOS) — Drei Doubles, defensiv stark im Center Field. Der unumstrittene Spieler des Spiels.
Willson Contreras (BOS) — Nach einem freien Tag am Sonntag zurückgekehrt mit einem Walk, einem Double und seinem 25. Saison-Homerun. „Es ist gut, endlich die 24 zu überwinden. Es war immer meine Frage, was die Zahlen bei einer gesunden Saison sagen würden. Dieses Jahr ist eines der besten meiner Karriere“ (MLB.com).
Brayan Bello (BOS) — Sieg-Pitcher (W, 4.2 IP, 3 H, 1 ER, 3 K), bestätigte seine starke Form als Bulk Reliever.
Adley Rutschman (BOS) — Der von den Orioles getradete Catcher beendete eine 0-für-19-Serie mit seinem ersten Fenway-Hit im Red-Sox-Trikot: einem RBI-Double im sechsten Inning.
Mickey Gasper (BOS) — Sein erster Homerun für die Red Sox (7. Inning, um den Pesky's Pole) war der emotionale Höhepunkt eines ohnehin dominanten Abends.
Die Zahlen — interpretiert
16 Hits für Boston, 4 für Arizona. Zwei Errors der Diamondbacks erleichterten den Red Sox die Arbeit. Die entscheidende Statistik ist jedoch die Strikeout-Null der Red Sox — ein Team, das auf Kontakt und Ball-im-Spiel setzt, fand zu seiner Identität zurück. Bostons 1,71 Runs pro Inning zwischen dem zweiten und siebten Durchgang (11 Runs in 6 Innings) stehen in krassem Gegensatz zur jüngsten Form: Auf dem vorausgegangenen Road Trip (2–9) hatte das Team durchschnittlich nur 3,2 Runs pro Spiel erzielt.
Was das Ergebnis bedeutet
Die Red Sox (67–58) bleiben im Rennen um einen AL-Wildcard-Platz. Am Dienstag (18. August) und Mittwoch (19. August) stehen die nächsten Spiele gegen die Diamondbacks an, bevor am Wochenende die San Francisco Giants im Fenway Park gastieren.
Für Arizona (54–70) setzt sich eine schwierige Saison fort. Das Team liegt am Boden der NL West.
Fazit
Die Red Sox haben ihre offensive Schockstarre eindrucksvoll abgeschüttelt. Die Kombination aus einem kreativen Bullpen-Plan, Brayan Bellos stabiler Leistung und der seltenen Disziplin am Schlagmal (null Strikeouts, alle neun Starter mit RBI) machte den Abend zu einem der denkwürdigsten der Saison — franchisehistorisch in einer Reihe mit 1949. Arizona war von Beginn an überfordert.
Rivalität seit 2010
Boston Red Sox vs Arizona Diamondbacks Direkter Vergleich· 23
Boston Red Sox und Arizona Diamondbacks trafen 23 Mal aufeinander — Boston Red Sox gewann 13 Mal, Arizona Diamondbacks 10 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Boston Red Sox führt den Direktvergleich mit 13 Siegen aus 23 Begegnungen an. Insgesamt fielen 234 Tore in diesen Partien, im Schnitt 10.17 pro Spiel (126 für die Heimmannschaft, 108 für die Gäste). Beide Teams trafen in 21 Spielen (91%). In 22 Begegnungen (96%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 15–8 im Jahr 2019.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 19. Aug. 2026

