MLB· Saison 2026
Arizona Diamondbacks besiegen Cincinnati Reds 9:0 – Eduardo Rodriguez (13-4) wirft 5,2 Innings ohne Gegentreffer, Jordan Lawlar trifft den Two-Run-Homer zum 4:0.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo lief die Partie
Arizona begann bereits im ersten Inning. Corbin Carroll eröffnete mit einem Single, stahl die zweite Base und kam über Gabriel Morenos Single zur Mitte hin zur ersten Ecke – 1:0 Arizona.
Das zweite Inning wurde zur Vorentscheidung. Jordan Lawlar schlug einen Two-Run-Homer (94,8 mph Exit Velocity) ins Left Field, der Tim Tawa mit nach Hause brachte (3:0). Nur wenig später erhöhte Ildemaro Vargas per Sacrifice Fly auf Jose Fernandez (4:0).
Im dritten Inning legte Ryan Waldschmidt mit einem RBI-Single nach (5:0). Im vierten Inning war es Geraldo Perdomo, der Carroll mit einem Single in die Center-Field-Lücke nach Hause schickte (6:0).
Nach zwei ruhigeren Durchgängen zog Arizona im siebten Inning wieder an. Perdomo erzielte seinen zweiten Run des Abends, als Lawlar zur Mitte hin singlete (7:0). Im achten Inning machten Nolan Arenado (RBI-Single) und Tim Tawa (RBI-Double) den 9:0-Endstand perfekt.
Taylor Clarke sicherte im neunten Inning den Shutout ab.
Der Wendepunkt
Der Knackpunkt war das zweite Inning. Nachdem die Diamondbacks bereits früh mit 1:0 in Führung gegangen waren, zerstörte Lawlars Homerun die Stabilität von Reds-Starter Nick Lodolo. Innerhalb weniger Pitches war aus einer knappen Führung ein komfortables 4:0 geworden. Lodolo – der erst in der ersten Innings-Niederlage seiner Karriere landete – wirkte danach verunsichert und musste nach nur 3,1 Innings mit sechs Earned Runs bei 91 Pitches (nur 50 Strikes) vom Mound.
Die Pitcher im Fokus
Eduardo Rodriguez (W, 13-4) lieferte eine Meisterleistung ab. Der Linkshänder warf 5,2 Innings, ließ keinen einzigen Run zu und verteilte nur drei Hits bei vier Strikeouts. Er warf 99 Pitches (63 Strikes). Es war sein dritter aufeinanderfolgender Quality Start nach starken Auftritten gegen die Dodgers und die Braves – und eine gelungene Revanche für seinen verkürzten Start gegen Cincinnati im Juni.
Nick Lodolo (L, 3-3) hatte einen gebrauchten Abend. Der Linkshänder der Reds kam nur auf 3,1 Innings, kassierte sechs Earned Runs bei sechs Hits. Die Kontrolle fehlte ihm von Beginn an.
Die Schlüsselspieler
Jordan Lawlar (2 Hits, 1 HR, 3 RBI, 2 Runs) war der Offensivmotor. Sein Homerun im zweiten Inning leitete die Vorentscheidung ein. Fünf Diamondbacks-Spieler erzielten Multi-Hit-Spiele (Lawlar, Perdomo, Fernandez, Tawa, Waldschmidt).
Geraldo Perdomo (2 Hits, 2 RBI, 2 Runs) und Tim Tawa (2 Hits, 1 RBI, 2 Runs) trugen ebenfalls entscheidend bei.
Gabriel Moreno eröffnete den Torreigen mit seinem RBI-Single im ersten Inning und fing einen starken Rodriguez.
Die Zahlen – interpretiert
Arizona sammelte 15 Hits bei null Errors – aus den 15 Hits wurden neun Runs. Cincinnati brachte nur vier Hits zustande. Die 15 Hits bedeuten den höchsten Wert des Teams in einem Spiel im August 2026. Die Reds blieben zum 13. Mal in dieser Saison ohne Run. Das Bullpen der Diamondbacks (Rodriguez + drei Reliever) ließ über neun Innings nur vier Hits zu – eine kollektive Defensivleistung auf höchstem Niveau.
Was das Ergebnis bedeutet
Mit dem Sieg verbesserten sich die Diamondbacks auf 68-61 und bleiben im Rennen um die Wildcard-Plätze der NL. Die Reds fielen auf 61-68 zurück und liegen im NL Central auf dem fünften Platz – die Playoff-Hoffnungen schwinden bei zunehmendem Rückstand. Für Arizona war es zudem wichtig, dass der Rückschlag durch die Verletzung von Ketel Marte (Linksknie-Entzündung, 10-Tage-IL) keine unmittelbaren negativen Auswirkungen auf die Offensive hatte.
Am 22. August treffen die beiden Teams erneut aufeinander (Spiel 2 der Serie, Chase Field). Die Diamondbacks schicken voraussichtlich Mike Soroka (8-3, 2.93 ERA) auf den Mound, die Reds kontern mit Rhett Lowder (4-8, 5.17 ERA).
Fazit
Die Diamondbacks zeigten eine disziplinierte Offensive und profitierten von einer dominanten Pitching-Leistung Rodriguez'. Cincinnati fand von Beginn an keine Antwort auf die geballte Schlagkraft der Hausherren und auch nicht gegen das Bullpen. Ein verdienter, ungefährdeter Shutout-Sieg, der Arizona im Wildcard-Rennen wichtige Impulse gibt.
Rivalität seit 2019
Arizona Diamondbacks vs Cincinnati Reds Direkter Vergleich· 50
Arizona Diamondbacks und Cincinnati Reds trafen 50 Mal aufeinander — Arizona Diamondbacks gewann 25 Mal, Cincinnati Reds 24 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2019 zurück. Arizona Diamondbacks führt den Direktvergleich mit 25 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 520 Tore in diesen Partien, im Schnitt 10.40 pro Spiel (253 für die Heimmannschaft, 267 für die Gäste). Beide Teams trafen in 46 Spielen (92%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 11–14 im Jahr 2021.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 23. Aug. 2026