Madagascar U18
Morocco U18
Madagaskar U18 besiegt Marokko U18 mit 59:48 in der Gruppenphase der FIBA U18 AfroBasket 2026. Ein starkes Schlussviertel (21:14) und 54:44 Rebounds entscheiden die Partie.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungMadagaskar U18 schlägt Marokko U18 59:48 – Starker Schlussspurt sichert zweiten Gruppensieg
Madagaskar U18 hat am 7. August 2026 auch sein zweites Gruppenspiel bei der FIBA U18 AfroBasket 2026 gewonnen. Gegen Marokko U18 setzte sich das Team aus dem Inselstaat im Palais des Sports de Treichville in Abidjan mit 59:48 (14:14, 11:8, 13:12, 21:14) durch – entscheidend war ein überragendes Schlussviertel.
So lief die Partie
Das Spiel begann ausgeglichen. Im ersten Viertel stand es nach zehn Minuten 14:14 – beide Teams tasteten sich ab, keine Seite konnte sich einen nennenswerten Vorteil erarbeiten. Madagaskar fand im zweiten Viertel etwas besser in die Partie, gewann den Abschnitt mit 11:8 und ging mit einer knappen 25:22-Führung in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Marokko zurück. Das dritte Viertel entschieden die Nordafrikaner mit 13:12 für sich, verkürzten den Rückstand auf nur zwei Punkte (37:35) und blieben in Schlagdistanz.
Dann kam das Schlussviertel. Madagaskar legte einen Gang zu und dominierte die letzten zehn Minuten mit 21:14 – der höchsten Punktausbeute in einem einzelnen Viertel an diesem Abend. Damit zog das Team endgültig davon und sicherte sich den 59:48-Erfolg.
Der Wendepunkt
Bis zur 30. Minute war die Partie offen. Marokko hatte sich nach einem schwachen zweiten Viertel zurückgekämpft und lag nur zwei Punkte zurück. Was folgte, war Madagaskars beste Phase des gesamten Spiels: 21 Punkte im Schlussviertel bei gleichzeitig stabiler Defensive. Die Mannschaft von Trainer Tojo Hery Rasamoelina dominierte die Bretter (54:44 Rebounds, davon 21 offensive) und generierte 17 Second-Chance-Punkte. Der Rückprall-Vorteil, insbesondere in den entscheidenden Minuten, nahm Marokko die Möglichkeit auf eine erneute Aufholjagd.
Die Schlüsselspieler
Harinosy A'Ranty Rasetriarivony war der Taktgeber der madagassischen Offensive. Der Point Guard erzielte 13 Punkte, verteilte 10 Assists (Spielhöchstwert) und holte vier Rebounds. Seine Spielübersicht und Passqualität waren maßgeblich für das Teamspiel – Madagaskar verbuchte insgesamt 17 Assists, Marokko lediglich sieben.
Thesbon Matazaky Raolompanatena steuerte ein Double-Double bei: 12 Punkte und 12 Rebounds, dazu drei Blocks bei 6/12 Feldwürfen. Der Innenspieler war sowohl offensiv als auch defensiv eine entscheidende Größe.
Tsiory Ulrick Rakotozafy (10 Punkte) und Havanirina Theldy Raveloson (8 Punkte, 7 Rebounds) lieferten ebenfalls wichtige Beiträge, während Tsirinilaina Fandreesena Yoann Ndriana mit 6 Punkten und 8 Rebounds für Tiefe im Kader sorgte.
Aufseiten Marokkos war Mehdi Berrada mit 14 Punkten der erfolgreichste Werfer, benötigte dafür allerdings 18 Wurfversuche. Sofiane Ben Bougrine Ben Rezouk kam auf 9 Punkte, 7 Rebounds und 4 Steals, Noah Mohamed Ali El Baze auf 8 Punkte und 4 Assists. Ismail Drilouch räumte 13 Rebounds ab, darunter zehn defensive.
Die entscheidenden Zahlen
Beide Teams trafen an diesem Abend nicht überragend: Madagaskar verwandelte 21 von 63 Feldwürfen (33,3 Prozent), Marokko 19 von 64 (29,7 Prozent). Der größte Unterschied zeigte sich aus der Nahdistanz: Madagaskar traf 46 Prozent seiner Zweipunktwürfe, Marokko nur 36,1 Prozent. Von jenseits der Dreierlinie hatte Marokko mit 21,4 Prozent (6/28) die Nase vorn – Madagaskar traf nur 4 von 26 Dreiern (15,4 Prozent).
Die entscheidende Statistik waren die Rebounds: 54:44 zugunsten Madagaskars, darunter 21 offensive Bretter für den Sieger. Marokko forcierte zwar 14 Steals und erzwang 22 Turnover, aus denen 23 Punkte resultierten – doch Madagaskar konterte mit 17 Assists (zu sieben aufseiten Marokkos) und 12 Fast-Break-Punkten (zu fünf).
Was das Ergebnis bedeutet
Durch den Sieg verbesserte sich Madagaskar U18 in der Gruppe B auf 2:0 Siege – nach dem Auftaktsieg gegen Gabon (68:65 per Buzzer-Beater) der zweite Erfolg. Marokko U18 rutschte dagegen nach der 45:66-Auftaktniederlage gegen Titelverteidiger Mali auf 0:2 ab. Madagaskar sicherte sich damit vorzeitig das Viertelfinal-Ticket, während Marokko unter Druck geriet.
Fazit
Ein Spiel, das über 30 Minuten eng blieb und dann von Madagaskars Rebounding-Überlegenheit und Effizienz im Schlussviertel entschieden wurde. Marokko hielt defensiv gut mit und forcierte viele Ballverluste, doch die mangelnde Wurfquote und das schwache Rebounding verhinderten den zweiten Gruppensieg. Madagaskar zeigte vor allem in der Breite des Kaders Stärke und bewies, dass die Mannschaft auch ohne das Buzzer-Beater-Drama des Auftakts gewinnen kann.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 16. Aug. 2026

