Morocco U18 W
Egypt U18 W
Egypt U18 W startet mit einem 89:36-Kantersieg gegen Morocco U18 W in die FIBA U18 Women's AfroBasket 2026 — Hania Hassabelnaby führt Ägypten mit 21 Punkten an.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungEgypt U18 W deklassiert Morocco U18 W: 89:36 zum Auftakt der U18-Afrikameisterschaft
Ägypten hat am 6. August 2026 zum Gruppenauftakt der FIBA U18 Women's AfroBasket 2026 in Treichville (Côte d'Ivoire) ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Tarek Abouzied besiegte Marokko in der Gruppe B mit 89:36 (21:7, 32:9, 15:6, 21:14) und untermauerte damit ihre Ambitionen auf den Titel.
So lief das Spiel
Ägypten übernahm von der ersten Minute an die Kontrolle. Im ersten Viertel setzten sich die Nordafrikanerinnen mit 21:7 ab, legten im zweiten Abschnitt mit 32:9 einen weiteren Zahn zu und führten zur Halbzeit bereits mit 53:16. Die zweite Hälfte war geprägt von der routinierten Spielsteuerung Ägyptens, das auch die verbleibenden Viertel mit 15:6 und 21:14 für sich entschied. Marokko fand nie zu seinem Rhythmus — kein einziger Führungswechsel gelang, Ägypten führte insgesamt 39:47 Minuten lang.
Hania Hassabelnaby war mit 21 Punkten die überragende Spielerin des Spiels. Leila Eissa steuerte 16 und Fatma Abdella 11 Zähler bei, womit drei Ägypterinnen zweistellig punkteten. Aufseiten Marokkos erzielte Marwa Abdelkader 13 Punkte, Douae Laachir kam auf 10.
Der Wendepunkt
Der Wendepunkt kam bereits früh: Nach dem Sprungball zog Ägypten mit einem 12:0-Lauf davon — Marokko fand keine Antwort auf die physische Defense und das schnelle Umschaltspiel des Gegners. Die afrikanischen Meisterinnen von 2022 gewannen den Ball insgesamt 51 Mal durch gegnerische Turnover und erzielten daraus 51 Punkte. Zum Vergleich: Marokko holte nur elf Zähler aus Ballgewinnen.
Trainer Abouzied gab nach dem Spiel zu Protokoll: „Wir wollten Verletzungen vermeiden und mussten bei unserer Aufstellung strategisch vorgehen. Marokko ist technisch sehr stark, aber wir hatten die Gelegenheit, sie während der Qualifikation zu beobachten, was uns in diesem Spiel half."
Die Schlüsselspielerinnen
- Hania Hassabelnaby (Egypt U18 W) — 21 Punkte, Spielerin des Spiels. Die Forward dominierte sowohl unter dem Korb (48 Punkte in der Zone für Ägypten insgesamt) als auch in der Distanz. Ihre Effizienz und ihr Timing machten den Unterschied.
- Leila Eissa (Egypt U18 W) — 16 Punkte, traf wichtige Distanzwürfe und hielt das Tempo hoch.
- Marwa Abdelkader (Morocco U18 W) — Mit 13 Punkten die beste Werferin Marokkos, kämpfte gegen die Übermacht.
- Douae Laachir (Morocco U18 W) — 10 Punkte, zeigte trotz der Niederlage Einsatz. Ihre Reaktion nach dem Spiel: „Wir haben gegen eine schwierige Mannschaft gespielt, und es war nicht einfach. Wir haben heute nicht gut gespielt, hoffen aber, uns zu steigern."
Die entscheidenden Zahlen
Die Defizite Marokkos lassen sich in den Statistiken klar ablesen: Ägypten traf 42 % aus dem Feld (Marokko 24 %), 60 % der Zweipunktwürfe (Marokko 28,6 %) und 56,7 % der Freiwürfe (Marokko 47,8 %). Besonders eklatant war der Unterschied unter dem Korb: 48 Punkte in der Zone für Ägypten gegenüber nur 12 für Marokko. Auch die zweite Chance nutzte Ägypten deutlich besser (15 zu 5 Second-Chance-Punkte).
Was das Spiel bedeutet
Für Ägypten war es ein perfekter Start in die Gruppe B der FIBA U18 Women's AfroBasket 2026. Die Mannschaft von Trainer Tarek Abouzied zeigte von Beginn an, dass sie zu den Topfavoriten des Turniers zählt. Marokko hingegen steht nach der deutlichen Niederlage unter Druck und muss sich im nächsten Gruppenspiel gegen Mali (7. August 2026) deutlich steigern, um die K.o.-Phase zu erreichen.
Fazit
Ägypten ließ von der ersten Sekunde an keinen Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. Die 89:36-Demonstration war ein klares Statement an die Konkurrenz — vor allem an Titelverteidiger Mali. Für Marokko gilt es, die Lehren aus dieser Partie schnell umzusetzen, denn das Turnier ist noch jung.
Das Spiel fand am 6. August 2026 in der Salle Polyvalente in Treichville, Côte d'Ivoire, vor 120 Zuschauern statt. Schiedsrichter: Christelle Madjio Libawo (CMR), Benedicte Tresor Kologo (CIV), Joyce Akosu (NGR).
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 16. Aug. 2026

