NBL 1 W· Saison 2026
Knox Raiders besiegen Bankstown Bruins 86-73 im NBL1 National Final und gewinnen als erstes Team die Meisterschaft zum zweiten Mal in Folge.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo lief die Partie
Bankstown erwischte den besseren Start. Shyla Heal und Tahlia Tupaea sorgten mit frühen Punkten für eine 27:26-Führung nach dem ersten Viertel. Die Bruins agierten mutig von der Dreierlinie und hielten das Tempo hoch.
Im zweiten Viertel stellte Knox die Defense um. Die Raiders ließen Bankstown nur 14 Punkte zu – die wenigsten in einem Viertel des Spiels – und gingen mit einer 42:41-Führung in die Halbzeit. Paige Bradley dirigierte das Angriffsspiel und kam am Ende auf 20 Punkte und acht Assists.
Bankstown kämpfte sich im dritten Viertel zurück und outscored Knox 23:21, angeführt von Heal, die mit 30 Punkten, sieben Assists und einer perfekten 11/11 von der Freiwurflinie die beste Werferin des Spiels war. Nach 30 Minuten führten die Bruins 64:63.
Der Wendepunkt
Das Schlussviertel entschied die Meisterschaft. Knox spielte eine defensive Meisterleistung und ließ Bankstown nur neun Punkte zu – bei 23 eigenen Zählern. Die Raiders gewannen das letzte Viertel mit 23:9 und drehten einen 1-Punkte-Rückstand in einen 13-Punkte-Sieg.
Alicia Froling dominierte die Zone mit 24 Punkten und neun Rebounds bei einer herausragenden Trefferquote von 11 aus 13 aus dem Feld. Die WNBL-erfahrene Power Forward wurde zum Finals-MVP gekürt.
„Das zeigt die Stärke unserer Gruppe“, sagte Froling nach dem Spiel. „Das sind einige meiner besten Freundinnen in diesem Team, und es macht einfach Spaß, mit ihnen zu spielen. Wir alle lieben es zu gewinnen – das ist eine großartige Mischung.“
Die Schlüsselspielerinnen
- Alicia Froling (Knox) – 24 Punkte, 9 Rebounds, 3 Blocks, 11/13 FG. Finals-MVP. Ihre Effizienz in der Zone war der entscheidende Faktor.
- Paige Bradley (Knox) – 20 Punkte, 8 Assists, 4 Rebounds. Die Kapitänin organisierte das Angriffsspiel und traf wichtige Würfe.
- Shyla Heal (Bankstown) – 30 Punkte, 7 Assists, 11/11 FT. Trotz der Niederlage eine herausragende Leistung der Aufbauspielerin.
- Agnes Emma-Nnopu (Knox) – 12 Rebounds, 4 Blocks, 6 Punkte. Ihre Defense war ein zentraler Faktor im entscheidenden Schlussviertel.
Leah Santomaggio steuerte 15 Punkte für Knox bei (3/6 Dreier), Paige Burrows 12 Punkte (3/5 Dreier). Bei Bankstown überzeugten Tahlia Tupaea mit 15 Punkten und drei Assists sowie Margot De Freitas mit 13 Punkten und sieben Rebounds.
Zahlen, die die Geschichte erzählen
Knox traf 47,1 Prozent aus dem Feld und 39,1 Prozent von der Dreierlinie – Bankstown kam nur auf 31,8 Prozent Gesamttrefferquote bei 28 Dreierversuchen. Die Raiders holten 18 offensive Rebounds und nutzten die zweiten Chancen konsequent. Das Reboundverhältnis von 44:41 ging ebenfalls an Knox, dessen 4:0-Block-Vorsprung (allein vier von Emma-Nnopu) die Bruins in der Crunch-Time den Zugriff zum Korb kostete.
Was der Sieg bedeutet
Knox ist das erste Team in der Geschichte der NBL1 National Finals, das zwei Meisterschaften in Folge gewann. Die Raiders hatten zuvor bereits die NBL1-South-Meisterschaft mit einem 82:55-Sieg gegen die Sturt Sabres gewonnen und ihre Siegesserie auf 17 Spiele ausgebaut.
Trainer Craig Simpson zeigte sich nach dem Spiel überwältigt: „Ich bin so stolz auf diese Gruppe, diesen Verein. Wir haben in diesem Jahr von jedem die beste Leistung bekommen. An jedem Abend kann jemand anderes für uns den Unterschied machen – das macht uns schwer zu bespielen.“
Für Bankstown endet eine starke Saison als NBL1-East-Meister mit der Vizemeisterschaft auf nationaler Ebene.
Fazit
Knox Raiders haben sich mit einer defensiven Glanzleistung im Schlussviertel den zweiten nationalen Titel in Folge gesichert. Die Kombination aus Alicia Frolings Dominanz unter dem Korb und einer flexiblen, tief besetzten Rotation macht dieses Team zu einer der erfolgreichsten Mannschaften in der Geschichte der NBL1.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 23. Aug. 2026