BIG3· Saison 2026
Dallas Power schlägt Miami 305 mit 50:36 im BIG3-Playoff-Halbfinale. Michael Beasleys Rückenverletzung nach 36:31-Führung leitet die 19:0-Aufholjagd der Power ein.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWie das Spiel lief
Die Partie begann ganz nach dem Geschmack von Miami. Michael Beasley, zweimaliger BIG3-MVP (2024, 2025), dominierte die erste Hälfte mit einem Lehrbuch an Mitteldistanzwürfen und Fadeaways. Zusammen mit Lance Stephenson, der einen schwierigen Eckwurf gegen die Verteidigung zum Halbzeitstand setzte, führte Miami die Power mit 25:20 in die Kabine.
Im zweiten Durchgang baute Miami den Vorsprung auf 36:31 aus. Mario Chalmers traf einen Catch-and-Shoot-Dreier, und die 305 schienen auf dem Weg, ihre Siegesserie gegen Dallas auf vier Spiele auszubauen.
Dann kam der Wendepunkt.
Der Moment, der das Spiel entschied
Michael Beasley zog zum Korb, blockte einen Wurf von Elijah Stewart – und spürte ein Ziehen im Rücken. Der 2-fache MVP blieb auf dem Parkett liegen, krümmte sich vor Schmerz und musste von den Trainern gestützt in die Umkleide geführt werden. Ohne Beasley, der zu diesem Zeitpunkt 18 Punkte und 10 Rebounds auf dem Konto hatte, fiel Miami auseinander.
Dallas schaltete in den nächsten Gang. Coach Nancy Lieberman, zweimalige BIG3-Trainerin des Jahres, berief ein Timeout ein – ihre Spieler übernahmen die Verantwortung und zeichneten selbst einen Spielzug auf. Was folgte, war ein 19:0-Lauf der Power, der das Spiel innerhalb weniger Minuten entschied.
Elijah Stewart übernahm die Führungsrolle, erkämpfte zweite Chancen und zwang Miami zu schlechten Würfen. Die 305 trafen in der gesamten zweiten Hälfte nur 11 Punkte – ein desaströser zweiter Durchgang für den Titelverteidiger. Als Beasley zurückkehrte, führte Dallas bereits mit 10 Punkten, und der Ex-NBA-Profi war kein Faktor mehr.
Die Schlüsselspieler
Elijah Stewart (Dallas Power) – 20 Punkte, 12 Rebounds. Der Guard war der Topscorer der Partie und übernahm in der entscheidenden Phase die Verantwortung. Sein Saison-Durchschnitt von 17,1 Punkten pro Spiel unterstreicht seine Rolle als primäre Offensivkraft.
Greg Monroe (Dallas Power) – 18 Punkte, 13 Rebounds. Der Ex-NBA-Center zeigte seine ganze Klasse am Block, sicherte zweite Chancen und beherrschte die Zone, sobald Miami ohne Beasley auskommen musste.
Michael Beasley (Miami 305) – 18 Punkte, 10 Rebounds. Vor seiner Verletzung war Beasley auf dem Weg zu einer weiteren Playoff-Glanzleistung. Sein Ausfall war der entscheidende Faktor – Miami hatte ohne ihn keine zweite verlässliche Offensivoption.
Lance Stephenson (Miami 305) – 11 Punkte. Der Ex-NBA-Spieler kämpfte, traf aber nur 4 von 21 Würfen. Seine Effizienz reichte nicht, um Beasleys Abwesenheit zu kompensieren.
Was die Zahlen verraten
Miami dominierte die erste Halbzeit (25:20) und war auf Kurs, doch der zweite Durchgang spricht Bände: 11 Punkte für Miami, 30 für Dallas. Die 305 trafen aus dem Feld kaum noch, warfen Airballs aus der Distanz und kamen defensiv nicht mehr hinterher. Dallas nutzte seine Größenvorteile über Monroe und Stewart konsequent aus – nach dem Seitenwechsel kontrollierten sie das Rebounding (Stewart + Monroe kombiniert 25 Rebounds) und bestraften jeden Fehler.
Die 4-Punkte-Linie, eine BIG3-Besonderheit, blieb für beide Teams blass: Miami traf nur einen einzigen Vier-Punkte-Wurf (Stephenson), Dallas keinen.
Was es bedeutet
Dallas Power (7-1 in der Regular Season) steht zum dritten Mal in der Teamgeschichte im BIG3-Championship. Der Gegner am 22. August 2026 im Spectrum Center in Charlotte heißt Boston Ball Hogs – das Team um MVP Jeremy Pargo, das sich zuvor gegen die Chicago Triplets durchgesetzt hatte. Für Dallas ist es die erste Titelchance seit 2018.
Für Miami 305 endet die Titelverteidigung im Halbfinale. Das Team um Head Coach Michael Cooper (NBA-Hall-of-Famer) zeigte in der Saison Charakter – von 1:3 auf 4:4 und damit in die Playoffs –, aber ohne einen gesunden Beasley war der Kader in einem Spiel auf 50 Punkte nicht tief genug.
Fazit
Die Pointe der Saison 2026 ist fast schon tragisch: Ausgerechnet jener Spieler, der Miami 305 im Vorjahr zur Meisterschaft geführt hatte, fiel im Halbfinale mit einer Verletzung aus. Dallas Power war in der zweiten Hälfte das klar bessere Team und verdiente sich den Finaleinzug. Ob die Power ohne die Beasley-Verletzung gegen den Rekordmeister bestanden hätte, bleibt Spekulation – entscheidend ist, dass die Boston Ball Hogs am 22. August auf einen formstarken Gegner treffen werden, der nach dem ersten Titel seit 2018 dürstet.
Power und Miami 305 trafen 3 Mal aufeinander — Power gewann 1 Mal, Miami 305 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. Miami 305 führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 3 Begegnungen an. Insgesamt fielen 289 Tore in diesen Partien, im Schnitt 96.33 pro Spiel (141 für die Heimmannschaft, 148 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (100%). In 3 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 50–47 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 16. Aug. 2026

