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15. August 2026 um 19:00
6065
Auswärts

Spain W

AI

Deutschlands Basketballerinnen verlieren ersten WM-Test gegen Spanien 60:65 in der MHP Arena Ludwigsburg. Marie Gülich feiert Comeback, Peterson und Geiselsöder jeweils 13 Punkte.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Deutschlands DBB-Frauen verlieren ersten WM-Härtetest gegen Spanien mit 60:65

Die deutschen Basketballerinnen haben den ersten Test auf dem Weg zur Heim-Weltmeisterschaft knapp verloren. In der MHP Arena in Ludwigsburg unterlag die DBB-Auswahl dem Vize-Europameister Spanien am Samstag mit 60:65 (27:29) — eine Niederlage, die über weite Strecken auf Augenhöhe stattfand und Mut für das bevorstehende Turnier macht.

Die Begegnung hatte besonderes Gewicht: Spanien ist am 4. September auch der erste deutsche Gruppengegner bei der FIBA Women's Basketball World Cup 2026 in Berlin (4. bis 13. September).

So verlief die Partie

Deutschland startete defensiv stark und gewann das erste Viertel mit 13:11. Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts hielten die DBB-Frauen das Spiel unter Kontrolle und führten zwischenzeitlich mit 25:21. Kurz vor der Halbzeit drehte Spanien jedoch auf und ging mit einer knappen 29:27-Führung in die Kabine (14:18 im zweiten Viertel).

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Deutschland zurück. Das dritte Viertel entschied die Mannschaft mit 18:15 für sich und ging mit einer 45:44-Führung ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt setzte sich Spaniens Erfahrung jedoch durch: Die Gäste gewannen das vierte Viertel mit 19:15 und sicherten sich den 65:60-Endstand.

Viertelergebnisse: 13:11, 14:18, 18:15, 15:19

Der Wendepunkt

Der entscheidende Moment kam im Schlussviertel. Nachdem Deutschland zur Pause des dritten Viertels noch geführt hatte, legte Spanien einen 7:0-Lauf hin, der die DBB-Frauen aus dem Rhythmus brachte. Deutschland fand in der Offensive nicht mehr zu der Sicherheit der ersten 25 Minuten und erzielte im letzten Viertel nur 15 Punkte. Spaniens Defense ließ in den entscheidenden Phasen kaum einfache Abschlüsse zu und zwang Deutschland zu schwierigen Distanzwürfen.

Die Hauptdarstellerinnen

Alexis Peterson-Smalls (13 Punkte) — Die deutsch-amerikanische Aufbauspielerin von Valencia Basket war gemeinsam mit Luisa Geiselsöder beste Werferin des Spiels. Peterson dirigierte das deutsche Offensivspiel und zeigte starke Drives zum Korb. „Wir sind froh, dass Marie wieder da ist, das ist wichtig für die Teamchemie“, sagte Peterson bei MagentaTV.

Luisa Geiselsöder (13 Punkte) — Die Centerspielerin von Portland Fire (WNBA) war die einzige deutsche WNBA-Akteurin, die bereits in Ludwigsburg zur Verfügung stand. Sie zeigte ihre Klasse unter dem Korb und nutzte ihre Freistellung aus Portland für wichtige Spielpraxis im Nationaltrikot.

Marie Gülich (7 Punkte) — Das emotionale Highlight des Abends: Die Kapitänin gab nach über 15 Monaten Verletzungspause ihr Comeback. Nach einem Kreuzbandriss in der EM-Vorbereitung 2025 kehrte die Centerspielerin in die Startformation zurück und erzielte nach zweieinhalb Minuten ihre ersten Punkte. In der zweiten Halbzeit wurde sie geschont, um kein Risiko einzugehen.

By the Numbers — interpretiert

Die 60:65-Niederlage spiegelt ein ausgeglichenes Spiel wider, in dem keine Mannschaft dominieren konnte. Deutschland gewann zwei der vier Viertel (1. und 3.), Spanien die beiden anderen (2. und 4.). Die Defensive stand auf beiden Seiten gut — Spanien ließ Deutschland nicht über die 60-Punkte-Marke kommen, während Deutschland den Vize-Europameister ebenfalls unter 70 Punkten hielt. Auffällig: Die Dreierquote blieb auf beiden Seiten verhalten, ein Zeichen des frühen Vorbereitungsstadiums. Deutschland suchte häufiger den Weg in die Zone und fand dort auch Erfolg.

Was das Ergebnis bedeutet

Die Niederlage ist im Kontext der WM-Vorbereitung mit Vorsicht zu interpretieren. Deutschland musste auf zahlreiche Leistungsträgerinnen verzichten:

  • Satou Sabally (New York Liberty) fällt seit Ende Juni mit einer Kopfverletzung aus — ihr WM-Einsatz ist offen
  • Leonie Fiebich (New York Liberty) laboriert an einer Fußverletzung
  • Nyara Sabally und Frieda Bühner sind noch in der laufenden WNBA-Saison gebunden
  • Auch Bundestrainer Olaf Lange ist noch in Nordamerika (Assistenztrainer bei Toronto Tempo) und wurde von Stefan Möller vertreten

Spanien trat ebenfalls ohne WNBA-Fraktion an.

Ausblick

Für die deutsche Auswahl stehen bis zum WM-Start weitere Testspiele an:

  • 23. August: gegen Ungarn in Göttingen
  • Danach: Generalprobe gegen die Türkei in Köln

Die FIBA Women's Basketball World Cup 2026 beginnt am 4. September in Berlin — mit dem Gruppenspiel Deutschland gegen Spanien. Weitere Gruppengegner sind Japan und Mali. Das Team peilt nach dem Viertelfinaleinzug bei Olympia 2024 in Paris erstmals eine WM-Medaille an.

Fazit

Eine knappe, aber verdiente Niederlage gegen einen starken Gegner — mit vielen positiven Erkenntnissen. Das Comeback von Kapitänin Gülich, die defensive Stabilität und die konkurrenzfähige Leistung gegen Spaniens Topteam geben Grund zur Zuversicht. Sobald die WNBA-Staffel komplett ist, darf man gespannt sein, was dieses Team bei der Heim-WM leisten kann.

Rivalität seit 2023

Germany W vs Spain W Direkter Vergleich· 2

Germany W und Spain W trafen 2 Mal aufeinander — Germany W gewann 0 Mal, Spain W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2023 zurück. Spain W führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 2 Begegnungen an. Insgesamt fielen 248 Tore in diesen Partien, im Schnitt 124.00 pro Spiel (102 für die Heimmannschaft, 146 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (100%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 79–60 im Jahr 2025.

0
Siege
Unentschieden
0
·
2
Siege
Tore gesamt
248 · 124.0/Spiel
Beide getroffen
2/2 · 100%
Über 2,5
2/2 · 100%

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API-Daten: 16. Aug. 2026