Spaniens Basketball-Frauen besiegen Mali in Zaragoza mit 97:58 – vierter Vorbereitungssieg in Serie vor der WM in Berlin. Iyana Martín überragt erneut.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSpanien deklassiert Mali im WM-Test: 97:58 – Vierter Vorbereitungssieg in Serie
Spaniens Basketball-Frauen haben auch ihr viertes Vorbereitungsspiel auf die WM in Berlin souverän gewonnen. Im Pabellón Príncipe Felipe von Zaragoza bezwang die Mannschaft von Trainer Miguel Méndez Mali am Samstagabend mit 97:58 (50:26) und untermauerte damit ihre starke Form vor dem Turnierstart am 4. September gegen Deutschland.
So lief das Spiel
Von der ersten Minute an zeigte Spanien, wer der Herr im Haus ist. Die Gastgeberinnen diktierten das Tempo, trafen aus der Distanz und kontrollierten die Rebounds. Bereits zur Halbzeit führte Spanien mit 50:26 – ein Vorsprung, der die Klasse der Ibererinnen eindrucksvoll widerspiegelte.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ Spanien nicht nach. Die Mannschaft von Miguel Méndez baute den Vorsprung kontinuierlich aus, dominierte sowohl unter den Körben als auch von außen und ließ Mali zu keinem Zeitpunkt herankommen. Am Ende stand ein ungefährdeter 97:58-Erfolg – die höchste Punktausbeute der Vorbereitung.
Der Wendepunkt
Das Spiel war bereits im ersten Viertel entschieden. Spanien startete mit einem furiosen 14:0-Lauf, der Mali früh in die Schranken wies. Die afrikanische Mannschaft, die einen Tag zuvor gegen China noch mit 68:79 gut mitgehalten hatte, fand gegen das druckvolle Spiel der Spanierinnen nie ins Spiel. Der 24-Punkte-Vorsprung zur Pause nahm jegliche Spannung.
Die Schlüsselspielerinnen
Iyana Martín war erneut die überragende Spielerin auf dem Parkett. Die Aufbauspielerin von Spar Girona steuerte laut FEB-Angaben 15 Punkte bei und kam in den vier Vorbereitungsspielen auf einen Schnitt von 16,3 Punkten bei herausragender Effizienz. Wie schon beim 95:67 gegen Belgien und beim 83:58 gegen Nigeria war sie der Dreh- und Angelpunkt des spanischen Angriffsspiels.
Mariona Ortiz (Casademont Zaragoza) überzeugte vor heimischem Publikum mit starkem Spielaufbau. Die Aufbauspielerin, die in Zaragoza ihre Vereinsheimat hat, setzte ihre Nebenleute gekonnt in Szene und traf auch selbst.
Nerea Hermosa, die zweite Casademont-Spielerin im Aufgebot, kämpfte sich unter den Körben durch und sammelte wichtige Rebounds gegen die physisch starken Malierinnen um Sika Koné und Aminata Sangaré.
Spielerin des Spiels: Iyana Martín
Die 24-jährige Aufbauspielerin überzeugte erneut mit ihrer Spielintelligenz und Treffsicherheit und war die unangefochtene Anführerin auf dem Feld.
By the Numbers – interpretiert
Der 97:58-Sieg spiegelt auf den ersten Blick eine klare Dominanz wider. Doch interessant ist vor allem der Vergleich zu den bisherigen Testspielen: Spanien steigerte seine Punkteausbeute von 65 (gegen Deutschland) auf 83 (gegen Nigeria), 95 (gegen Belgien) und nun 97. Die Offensive läuft immer besser – und das, ob Leistungsträgerinnen wie María Conde und Awa Fam (beide aus der WNBA angereist) noch integriert werden müssen.
Bemerkenswert ist auch die defensive Stabilität: Nach 58 Gegentreffern gegen Nigeria und 67 gegen Belgien ließ Spanien gegen Mali erneut nur 58 Punkte zu. Die Halbzeitführung von 50:26 zeigt zudem, dass das Team von Beginn an konzentriert zu Werke ging.
Was das Ergebnis bedeutet
Spanien hat den vierten Test in Folge gewonnen und die Generalprobe für die WM-Endrunde erfolgreich bestanden. Am Sonntag (30. August, 21:00 Uhr) trifft die Selección im zweiten Spiel des Torneo de Zaragoza auf Vizeweltmeister China – der letzte Härtetest vor dem WM-Auftakt. China hatte Mali einen Tag zuvor mit 79:68 besiegt.
Die WM in Berlin beginnt für Spanien am 4. September gegen Deutschland (17:45 Uhr, Berlin Arena). Schon drei Tage später, am 5. September, treffen die Ibererinnen in der Vorrunde erneut auf Mali – dann allerdings im Max-Schmeling-Halle um Punkte, die im Kampf ums Viertelfinale zählen.
Fazit
Spanien präsentiert sich vier Wochen vor dem WM-Start in bestechender Form. Die Mannschaft von Miguel Méndez spielt einen schnellen, variablen Basketball, hat in Iyana Martín eine herausragende Anführerin und eine breite Rotation, die auch Ausfälle kompensieren kann. Mali hingegen muss sich bis zum Wiedersehen in Berlin deutlich steigern, um in der Gruppe A für eine Überraschung zu sorgen.
Spain W und Mali W trafen 2 Mal aufeinander — Spain W gewann 1 Mal, Mali W 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Insgesamt fielen 271 Tore in diesen Partien, im Schnitt 135.50 pro Spiel (153 für die Heimmannschaft, 118 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (100%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 82–73 im Jahr 2026.
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API-Daten: 30. Aug. 2026
