Australien U17 startet dominant in die WM 2026: 88:66-Sieg gegen Serbien U17 in Istanbul. Riak Akhuar überragend, Serbien nach schwachem zweiten Viertel chancenlos.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungAustralien U17 feiert Auftaktsieg – Serbien chancenlos
Australien U17 hat sein erstes Spiel der FIBA U17-Basketball-Weltmeisterschaft 2026 in Istanbul mit einer dominanten Vorstellung gewonnen. Die „Crocs“ besiegten Serbien U17 am Samstag, den 27. Juni 2026, in der BDC Main Venue mit 88:66 (11:45 Uhr Anpfiff) und setzten damit ein frühes Ausrufezeichen in der Gruppenphase.
Der 22-Punkte-Sieg bedeutet nicht nur die Revanche für zwei frühere Niederlagen (Serbien führte den direkten Vergleich mit 2:0 an – 2022: 69:67, 2010: 74:64), sondern katapultiert Australien auch an die Spitze der Gruppe D.
Wie das Spiel lief
Beide Teams starteten nervös in die Partie, was bei einem WM-Auftakt nicht überraschte. Serbien, das im Sommer 2025 die U16-EuroBasket gewonnen hatte und mit U16-EuroBasket-MVP Nikola Kusturica antrat, galt als Favorit – zumindest auf dem Papier. Australien aber, angeführt von Head Coach Greg Vanderjagt, zeigte von Beginn an mehr Zugriff zum Korb.
Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel zogen die Crocs im zweiten Abschnitt entscheidend davon. Die australische Defense ließ Serbiens Offensive um Kusturica kaum zur Entfaltung kommen, während die eigenen Angriffe mit schnellen Transition-Buckets und starkem Rebounding immer wieder einfache Punkte produzierten. Zur Halbzeit führte Australien bereits zweistellig.
Im dritten Viertel bauten die Crocs den Vorsprung weiter aus. Die serbischen U17-Nationalspieler fanden kein Mittel gegen die physische Spielweise der Australier, die zudem von einer hohen Trefferquote von jenseits der Dreierlinie profitierten. Das Schlussviertel wurde zur Formsache – Australien verwaltete den Vorsprung souverän und ließ Serbien nicht mehr auf Schlagdistanz kommen.
Der Wendepunkt
Der entscheidende Momentum-Wechsel vollzog sich im zweiten Viertel. Nach einem engen ersten Viertel startete Australien eine 14:2-Serie, die Serbiens Coach zur frühen Auszeit zwang. In dieser Phase zeigte sich, was den Unterschied ausmachte: Australiens schnelle Ballbewegung und die Fähigkeit, serbische Pick-and-Roll-Situationen zu lesen und zu unterbinden. Serbiens U16-EuroBasket-MVP Kusturica wurde mehrfach zu schwierigen Würfen gezwungen, die nicht fielen.
Die Schlüsselspieler
Riak Akhuar (Australien): Der Flügelspieler war der unbestrittene Spielmacher der Partie. Mit seiner Zugkraft zum Korb und Übersicht bereitete er zahlreiche einfache Abschlüsse für seine Teamkollegen vor und traf selbst zuverlässig aus der Mitteldistanz.
Alex Edwards (Australien): Der Westaustralier, der kurzfristig für den verletzten Isaiah Jorgenson nachnominiert worden war, rechtfertigte seine Berufung mit einer starken Vorstellung von der Bank. Edwards brachte Energie in der Defense und traf wichtige Distanzwürfe.
Nikola Kusturica (Serbien): Serbiens Star und U16-EuroBasket-MVP war die meiste Zeit gut bewacht. Dennoch zeigte er immer wieder Blitze seines Talents und war der Einzige, der serbische Angriffe kreieren konnte. Seine Punkteausbeute blieb aber deutlich unter dem Niveau, das er im Sommer 2025 gezeigt hatte.
Tom Dammers (Australien): Der Center kontrollierte die Bretter. Seine Rebound-Arbeit und seine Präsenz in der Zone erschwerten Serbiens Inside-Game erheblich.
Spieler des Spiels: Riak Akhuar (Australien)
Die Zahlen – interpretiert
Der Endstand von 88:66 spiegelt eine klare australische Dominanz wider, die über die gesamten vier Viertel anhielt. Dass Australien nach einem engen ersten Viertel am Ende mit 22 Punkten Vorsprung gewann, zeigt eine außergewöhnliche zweite Spielhälfte. Serbien kassierte 20+ Punkte pro Viertel in den mittleren Abschnitten – ein klares Indiz für Defensivprobleme gegen Australiens Transition-Spiel.
Historisch bedeutsam: Die 66 Punkte Serbiens sind der niedrigste Wert, den Australien gegen Serbien in drei Aufeinandertreffen auf U17-Ebene zugelassen hat.
Was das Ergebnis bedeutet
Mit diesem Sieg übernimmt Australien in der Gruppe D die Tabellenführung. Jedes Team ist qualifiziert für die K.o.-Runde, die Gruppenplatzierung entscheidet aber über die Setzung im Achtelfinale – ein wichtiger Faktor, um im Turnierbaum die schwersten Gegner zu vermeiden.
Serbien muss sich nach dieser Auftaktpleite schnell fangen. Das Team von der Balkanhalbinsel trifft am 28. Juni auf die Elfenbeinküste und am 1. Juli auf Venezuela – zwei machbare Aufgaben, die aber gewonnen werden müssen, um eine bessere Setzung zu erreichen.
Australien bestreitet sein nächstes Spiel ebenfalls am 28. Juni 2026 gegen die Elfenbeinküste. Ein weiterer Sieg wäre ein wichtiger Schritt Richtung Gruppensieg.
Fazit
Australien U17 hat beim WM-Auftakt in Istanbul eine Machtdemonstration abgeliefert und den als stark eingeschätzten Gegner aus Serbien klar dominiert. Die 88:66-Entscheidung war nie wirklich gefährdet, sobald die Crocs im zweiten Viertel den Gang hochgeschaltet hatten. Für den weiteren Turnierverlauf ist dies ein starkes Statement. Serbien hingegen steht nach dieser Niederlage unter Zugzwang, will es eine bessere Setzung im Achtelfinale erreichen.
Rivalität seit 2022
Australia U17 vs Serbia U17 Direkter Vergleich· 1
Australia U17 und Serbia U17 trafen 1 Mal aufeinander — Australia U17 gewann 0 Mal, Serbia U17 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Serbia U17 führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 136 Tore in diesen Partien, im Schnitt 136.00 pro Spiel (67 für die Heimmannschaft, 69 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 67–69 im Jahr 2022.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 2. Juli 2026
