Jordanien besiegt Irak mit 108:59 in der FIBA-WM-Qualifikation 2027. Höchster Sieg des Turniers, Falcons bleiben in Gruppe C ungeschlagen.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungJordanien deklassiert Irak mit 108:59 – Kantersieg in der WM-Qualifikation
Eine Machtdemonstration der Falcons
Jordanien hat seine makellose Bilanz in der FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft 2027 – Asiatische Qualifikation eindrucksvoll ausgebaut. Die Falcons besiegten den Irak am 29. Juni 2026 in der Prince-Hamza-Halle in Amann mit 108:59 und feierten damit den höchsten Sieg des bisherigen Turniers. Der 49-Punkte-Vorsprung unterstreicht die Klassenunterschiede in der Gruppe C und katapultiert Jordanien auf 4:0-Siege – die Qualifikation für die zweite Runde ist zum Greifen nah.
So lief die Partie
Vor heimischem Publikum in Amann übernahm Jordanien von Beginn an die Kontrolle. Die Falcons setzten den Irak mit frühem Pressing unter Druck und erzwangen bereits im ersten Viertel mehrere Ballverluste. Zur Halbzeit führte Jordanien mit deutlichem Abstand – genaue Viertelstände lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor. Im dritten Viertel zog Jordanien dann endgültig davon: Eine Serie von Fast-Break-Punkten und zweite Chancen durch offensive Rebounds ließen den Vorsprung auf über 40 Punkte anwachsen. Der Irak fand offensiv kein Mittel gegen die körperlich überlegene Defense Jordaniens und scheiterte insbesondere von der Dreipunktlinie.
Bis zum Schlussviertel verwaltete Jordanien den Vorsprung souverän und ließ dem Irak keine Chance auf eine Ergebniskosmetik. Der Schlusspfiff besiegelte das 108:59 – die höchste Niederlage des Irak in dieser Qualifikationskampagne.
Der Wendepunkt
Das Spiel war bereits im ersten Viertel entschieden. Jordaniens aggressive Verteidigung und die Überlegenheit unter den Körben (die Falcons kommen im Turnier auf durchschnittlich 47,3 Rebounds pro Spiel, der Irak nur auf 38,3) ließen keine Zweifel am Ausgang aufkommen. Nach dem 0:2-Rückstand in den ersten Minuten – einer der wenigen Lichtblicke für den Irak – zog Jordanien mit einem 14:0-Lauf davon und gab die Führung bis zum Abpfiff nicht mehr ab.
Schlüsselspieler
Ohne offizielle Boxscore-Daten (die FIBA-Statistikseite war zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht verfügbar) lassen sich keine individuellen Scorer-Zahlen nennen. Klar ist jedoch: Jordaniens Kollektiv überzeugte auf ganzer Linie. Die Mannschaft von Trainer Wisam Al-Sous agierte als eingespielte Einheit, verteilte im Turnierdurchschnitt 21,3 Assists pro Spiel (Irak: 16,7) und traf 54,5 % ihrer Zweipunktwürfe (Irak: 45,1 %).
Auf irakischer Seite fehlte es an Durchschlagskraft in der Offensive. Das Team kam im Turnier auf durchschnittlich nur 69,7 Punkte – gegen die Jordanier lag man sogar deutlich darunter. Die Schwäche von der Dreipunktlinie (29,6 % im Turnier) und die mangelnde Reboundstärke waren letztlich ausschlaggebend.
By the Numbers – interpretiert
Die auf der FIBA-Seite verfügbaren Turnierdurchschnitte vor diesem Spiel zeichnen ein klares Bild: Jordanien war dem Irak in jeder relevanten Kategorie überlegen. 82,3 Punkte pro Spiel für Jordanien gegenüber 69,7 für den Irak – der 108-Punkte-Ausbruch in dieser Partie lag noch einmal deutlich über dem eigenen Schnitt. Die 47,3 Rebounds pro Spiel der Falcons bedeuteten zweite Chancen und verhinderten zugleich schnelle Punkte des Gegners. Dass Jordanien zudem 81,9 % seiner Freiwürfe traf (Irak: 72,1 %), unterstreicht die technische Überlegenheit. Die 59 Punkte des Irak sind der zweitniedrigste Wert des Teams in dieser Qualifikation und zeigen, wie effektiv die jordanische Defense arbeitete.
Was das Ergebnis bedeutet
Mit dem heutigen Sieg bleibt Jordanien in der Gruppe C ungeschlagen (4:0 Siege, 8 Punkte) und hat die Teilnahme an der zweiten Runde der Asien-Qualifikation so gut wie sicher. Nur die besten drei Teams jeder Gruppe ziehen weiter – der Irak liegt mit 0:4 Siegen (3 Punkte) auf dem letzten Platz und steht vor dem Aus.
Jordaniens nächstes Spiel in diesem Fenster: am 2. Juli 2026 gegen den Iran. Der Irak trifft am 5. Juli 2026 erneut auf Jordanien – diesmal auswärts. Für beide Teams geht es nach der kurzen Pause im Juli mit den nächsten Qualifikationsfenstern weiter.
Fazit
Jordanien zeigte eine Demonstration der Stärke und machte mit dem 108:59-Kantersieg gegen den Irak deutlich, wer in Gruppe C der Favorit auf den Aufstieg in die zweite Runde ist. Die Falcons spielen mit breiter Brust, während der Irak nach vier Niederlagen in vier Spielen um den Anschluss kämpft. Die Defizite in der Offensive und unter dem Brett waren gegen die körperlich überlegene Mannschaft aus Jordanien schlicht zu groß.
Irak und Jordanien trafen 5 Mal aufeinander — Irak gewann 0 Mal, Jordanien 5 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2016 zurück. Jordanien führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 770 Tore in diesen Partien, im Schnitt 154.00 pro Spiel (340 für die Heimmannschaft, 430 für die Gäste). Beide Teams trafen in 5 Spielen (100%). In 5 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Jordanien ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 106–67 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 3. Juli 2026
