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2. Juli 2026 um 14:30
AI

Katar besiegte Indien 65:56 in Ahmedabad. Indien scheidet mit 0:5 Siegen aus der WM-Qualifikation aus, während Katar als Gruppendritter in die zweite Runde einzieht.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Indien 56–65 Katar: Katar gewinnt auch in Ahmedabad – Indien scheidet sieglos aus

Katar hat auch das Rückspiel gegen Indien für sich entschieden und sich 65:56 im Veer Savarkar Indoor Stadium in Ahmedabad durchgesetzt. Der bereits als Gastgeber der WM 2027 qualifizierte Katar verbesserte sich damit in der Gruppe D der Asien-Qualifikation auf 3:2 Siege, während Indien mit 0:5 als Gruppenletzter ausscheidet. Es war der siebte Sieg Katars im achten Aufeinandertreffen beider Nationen.

So verlief die Partie

Indien startete vor heimischem Publikum engagiert und hielt durch frühe Dreier und eine aggressive Verteidigung zunächst gut mit. Kapitän Kanwar Sandhu setzte die ersten Akzente, und Pranav Prince – im ersten Fenster noch mit durchschnittlich nur 4,5 Punkten pro Spiel – zeigte sich verbessert mit 8 Punkten und 6 Rebounds. Ein spektakulärer Korbleger des 22-Jährigen durch die Defense von Katar brachte die Halle zum Beben.

Doch die Größe und Erfahrung Katars setzte sich zunehmend durch. Brandon Goodwin (6 von 10 aus dem Feld, darunter drei Dreier) und Tyler Harris (13 Punkte, Teamhöchstwert) übernahmen die Offensive. Besonders die Fastbreak-Punkte nach Ballverlusten der Inder wurden Katar zum Verhängnis. Zur Halbzeit führten die Gäste mit zehn Punkten.

Der Wendepunkt

Die ersten Minuten des dritten Viertels erwiesen sich als vorentscheidend. Indiens Offensive kam ins Stocken, Katar zog auf 15 Punkte davon – ein Vorsprung, den Indien nicht mehr ernsthaft gefährden konnte.

Indien-Trainer Scott Fleming nannte diese Phase nach dem Spiel als entscheidend: „Ich fand, meine Jungs haben gekämpft. Die ersten fünf, sechs Minuten der zweiten Halbzeit haben das Spiel entschieden.“

Indien zeigte in der zweiten Hälfte defensiv eine verbesserte Leistung – Fleming lobte den Teamgeist –, aber die offensiven Inkonsistenzen, die die Mannschaft durch die gesamte Qualifikation begleitet haben, waren nicht zu überwinden.

Die Schlüsselspieler

Brandon Goodwin (Katar) – Der Spielmacher dirigierte die Offensive mit Umsicht und Effizienz. Seine Fähigkeit, die indische Defense in Transition zu durchdringen, war ein ständiger Unruheherd. Er traf 6 von 10 Würfen aus dem Feld inklusive drei Dreiern.

Tyler Harris (Katar) – Mit 13 Punkten der Topscorer des Spiels. Seine spektakulären Abschlüsse in der Transition brachten Katar in kritischen Phasen wichtige Körbe.

Pranav Prince (Indien) – Einer der wenigen Lichtblicke bei den Gastgebern. 8 Punkte, 6 Rebounds und eine deutlich aggressivere Ansprache als im ersten Fenster. Seine Antritte zum Korb gaben Indien immer wieder Impulse.

Kanwar Sandhu (Indien) – Der Kapitän führte das Team in der Anfangsphase an und beendete das Spiel mit zweistelliger Punktausbeute.

Die Zahlen – interpretiert

Der Endstand von 65:56 war Katars niedrigste Punktausbeute der gesamten Qualifikation – ein Beleg für die verbesserte Defensivorganisation Indiens im Vergleich zur 73:99-Niederlage in Doha im Februar. Indiens eigener Punktwert von 56 lag jedoch unter dem ohnehin bescheidenen Turnierdurchschnitt von 59,3 Zählern.

Die indischen Durchschnittswerte der Qualifikation sprechen eine deutliche Sprache: 35,6 % Zweier- und 26,6 % Dreierquote bei 59,3 Punkten pro Spiel. Katar kam im Turnier auf 48,5 % Zweier- und 39 % Dreierquote bei 84,8 Punkten im Schnitt – die mit Abstand besten Werte der Gruppe D.

Was das Ergebnis bedeutet

Indien beendet die erste Runde mit 0:5 Siegen und ist aus dem Rennen um die zweite Runde ausgeschieden. Trainer Scott Fleming, der nach diesem Fenster seinen Rücktritt angekündigt hat, betonte dennoch den Fortschritt: „Wir haben uns wirklich verbessert, und es ist eine enge Gruppe mit großem Zusammenhalt.“ Der Kader hat ein Durchschnittsalter zwischen 20 und 25 Jahren.

Kapitän Kanwar Sandhu zeigte sich realistisch: „Wir müssen konstanter in unserem Scoring werden. Keine gute Mannschaft erlaubt uns ein schlechtes Viertel und lässt uns dann wieder herankommen.“

Katar hingegen, bereits als WM-Gastgeber 2027 qualifiziert, zieht in die zweite Runde ein. Dort warten unter anderem Libanon und Saudi-Arabien.

Fazit

Ein couragierter Auftritt Indiens, der jedoch die altbekannten Schwächen offenlegte: Ballverluste, Scoring-Dürren und fehlende Kadertiefe. Katar tat, was nötig war, ohne dafür in den höchsten Gang schalten zu müssen – ein deutliches Zeichen des Klassenunterschieds. Der indische Neuaufbau zeigt Ansätze, doch die Ergebnisse bleiben vorerst aus.

Rivalität seit 2010

Indien vs Katar Direkter Vergleich· 6

Indien und Katar trafen 6 Mal aufeinander — Indien gewann 0 Mal, Katar 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Katar führt den Direktvergleich mit 6 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 870 Tore in diesen Partien, im Schnitt 145.00 pro Spiel (356 für die Heimmannschaft, 514 für die Gäste). Beide Teams trafen in 6 Spielen (100%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Katar ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 99–73 im Jahr 2026.

0
Siege
Unentschieden
0
·
6
Siege
Tore gesamt
870 · 145.0/Spiel
Beide getroffen
6/6 · 100%
Über 2,5
6/6 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 4. Juli 2026