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2. Juli 2026 um 18:30
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Iran besiegt Jordanien 67:49 in der WM-Qualifikation und beendet Jordaniens ungeschlagene Serie in Gruppe C.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Iran beendet Jordaniens Siegesserie in Gruppe C – 67:49-Auswärtserfolg in Amman

Jordaniens ungeschlagene Serie in der WM-Qualifikation ist gerissen. Der Iran bezwang die Gastgeber am Donnerstag in der Prince-Hamza-Halle in Amman mit 67:49 und fügte Jordanien damit die erste Niederlage im laufenden Turnier zu. Vor 1.750 Zuschauern dominierte die Mannschaft von Trainer Manolo Poulos über weite Strecken und kontrollierte das Spiel vor allem in der Defensive.

So lief die Partie

Jordanien startete mit einem frühen Dreier und führte zunächst 5:2. Der Iran fand jedoch schnell zurück – angeführt vom Routinier Arsalan Kazemi, der mit seiner Präsenz am Brett die Offensive der Gäste stabilisierte. Nach einem ausgeglichenen Start drehte Iran auf: Ein Dreier von Sina Vahedi und ein Dunking von Ibrahim brachten die Wende. Das erste Viertel endete 17:11 für Iran.

Im zweiten Abschnitt blieb Jordanien offensiv weitgehend harmlos. Jalen Harris, mit 18 Punkten Jordaniens bester Werfer, traf zwar einige schwierige Würfe, fand aber kaum Unterstützung. Iran verteidigte aggressiv und ließ Jordanien in den ersten 16 Minuten nur 22 Punkte zu. Zur Halbzeit stand es 29:22 aus Sicht der Gäste.

Der dritte Abschnitt wurde zur Vorentscheidung. Iran gewann das Viertel mit 12:8 und vergrößerte den Vorsprung auf 41:30. Jordaniens Offensive stockte immer wieder – neun Minuten lang gelang kein einziger Field Goal. Erst ein Korbleger von Amin Abu Hawwas beendete die Durststrecke.

Im Schlussviertel kämpfte sich Jordanien zwar noch einmal auf zwölf Punkte heran, aber Iran ließ keine Zweifel aufkommen. Mohammad Jafari und Hamed Hosseinzadeh trafen wichtige Würfe, und hinten räumte Kazemi mit elf Rebounds alles ab. Jordanien gewann das letzte Viertel mit 19:15, doch der Rückstand war zu groß.

Der Wendepunkt

Entscheidend war das dritte Viertel. Iran unterband Jordaniens Distanzwürfe konsequent und zwang das Heimteam in schwierige Einzelaktionen. Jordanien traf aus dem Feld nur 29 Prozent (18 von 62), darunter enttäuschende 4 von 23 Dreiern (17 Prozent). Irans Defense ließ in der entscheidenden Phase keinen Rhythmus zu – ein System, das Trainer Poulos in der Pause eingestellt hatte.

Die Schlüsselspieler

Arsalan Kazemi (Iran) – Der 36-jährige Forward war mit 7 Punkten, 11 Rebounds und einer Effizienz von 20 der wertvollste Spieler auf dem Feld. Seine Erfahrung und Übersicht gaben dem iranischen Spiel die nötige Struktur.

Sina Vahedi (Iran) – Der Guard traf von jenseits der Drei-Punkte-Linie und steuerte 12 Punkte bei. Sein früher Distanztreffer zwang Jordanien zur Öffnung der Defense.

Jalen Harris (Jordanien) – 18 Punkte, aber bei schwacher Wurfquote (7/21 aus dem Feld). Der Topscorer des Spiels bekam zu wenig Hilfe von seinen Mitspielern.

Amin Abu Hawwas (Jordanien) – Mit 8 Punkten und 4 Assists einer der wenigen Lichtblicke im jordanischen Angriff.

Die Zahlen – interpretiert

Irans Überlegenheit begann in der Verteidigung: Jordanien erzielte nur 49 Punkte bei 29 Prozent Feldwurfquote. Zum Vergleich: In den vier vorherigen Spielen hatte Jordanien im Schnitt 92,5 Punkte erzielt. Die Dreierquote von 17 Prozent (4/23) war mit Abstand die schwächste der Kampagne.

Iran dominierte zudem das Brett (38:30 Rebounds) und erspielte sich mehr zweite Chancen. Offensiv überzeugte das Team mit 47 Prozent aus dem Feld – genug, um den Vorsprung sicher zu verwalten.

Was das Ergebnis bedeutet

In der Gruppe C führt Jordanien die Tabelle mit 9 Punkten (4 Siege, 1 Niederlage) weiter an, gefolgt vom Iran mit 7 Punkten (3-1) und Syrien (4 Punkte). Syrien sicherte sich am selben Tag durch ein 91:81 gegen Irak den zweiten Gruppenplatz und den Einzug in die Zweite Runde. Da beide Teams – Jordanien und Iran – für die Zweite Runde qualifiziert sind, geht es nun um die Setzpositionen. Der Iran hat das direkte Duell gewonnen, was im Falle eines Punktegleichstands entscheidend sein könnte.

Fazit

Iran zeigte eine taktisch reife Vorstellung und ließ dem Tabellenführer keine Chance, das eigene Tempo zu finden. Jordanien muss vor der Zweiten Runde die Offensive neu justieren – eine 49-Punkte-Leistung reicht nicht gegen die Spitzenteams Asiens. Für Iran hingegen war dieser Sieg ein klares Statement: Mit dieser Defensive ist das Team bereit für die nächste Runde.

Rivalität seit 2010

Jordanien vs Iran Direkter Vergleich· 9

Jordanien und Iran trafen 9 Mal aufeinander — Jordanien gewann 2 Mal, Iran 7 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Iran führt den Direktvergleich mit 7 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1265 Tore in diesen Partien, im Schnitt 140.56 pro Spiel (585 für die Heimmannschaft, 680 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (100%). In 9 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 76–91 im Jahr 2022.

2
Siege
Unentschieden
0
·
7
Siege
Tore gesamt
1265 · 140.6/Spiel
Beide getroffen
9/9 · 100%
Über 2,5
9/9 · 100%

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API-Daten: 4. Juli 2026