Japan besiegte China am 3. Juli 2026 mit 92:73 in Shenyang. Der 19-Punkte-Sieg sicherte Japan den vorzeitigen Einzug in die zweite Qualifikationsrunde der FIBA World Cup 2027 Asian Qualifiers.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungJapan deklassiert China in Shenyang und sichert sich den Einzug in die zweite Runde
Japan 92–73 China | FIBA Basketball World Cup 2027 Asian Qualifiers, 1. Runde Gruppe B
Japan hat am 3. Juli 2026 im Liaoning Gymnasium von Shenyang vor 11.000 Zuschauern ein beeindruckendes Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Cheftrainer Tom Hovasse besiegte China mit 92:73 und sicherte sich damit vorzeitig den Einzug in die zweite Qualifikationsrunde der FIBA Basketball World Cup 2027 Asian Qualifiers. Der 19-Punkte-Sieg war die höchste Niederlage, die China in dieser Runde der Asian Qualifiers kassierte.
So lief die Partie
Japan übernahm von Beginn an die Kontrolle. Nach einem engen ersten Viertel (22:20 für Japan) zogen die Gäste im zweiten Abschnitt entscheidend davon. Zur Halbzeit führte Japan bereits mit 14 Punkten – einen Vorsprung, den China in der zweiten Hälfte nicht mehr aufholen konnte. Die charakteristische Ballbewegung, mit der Japan in der Qualifikation durchschnittlich 20,3 Assists pro Spiel verbucht – Bestwert in Gruppe B –, war auch in Shenyang der Schlüssel. China fand dagegen kaum Mittel gegen die japanische Defensive.
Die Begegnung war das dritte Aufeinandertreffen beider Teams innerhalb von 16 Monaten. China hatte das vorherige Duell am 26. Februar 2026 in Okinawa mit 87:80 gewonnen. Japan holte sich mit diesem Auswärtssieg Revanche – der erste Erfolg in China seit 2017.
Der Wendepunkt
Der zweite Spielabschnitt wurde zur Vorentscheidung. Nach einem engen ersten Viertel stellte Japan auf eine aggressivere Zonenverteidigung um, die China die gefährlichen Innenraumszenen nahm. China – normalerweise das Team mit den meisten Freiwurfversuchen der Gruppe – kam kaum mehr an die Linie und musste sich mit schwierigen Distanzwürfen begnügen. Bei einer Dreierquote von nur 30,3 % in der Qualifikation war dies ein erfolgversprechender Ansatz.
Die Schlüsselspieler
Josh Hawkinson war erneut der Dreh- und Angelpunkt: Der Center kommt in der Qualifikation auf 17,0 Punkte, 10,3 Rebounds und 4,0 Assists pro Spiel und dominierte die Zone. Yuta Watanabe und Yudai Baba nutzten die Räume an den Flügeln, Keisei Tominaga brachte von der Bank wichtige Impulse.
Auf chinesischer Seite war Yang Hansen (20 Jahre, 216 cm) trotz der Niederlage auffällig. Der junge Center kämpfte gegen die japanische Übermacht, bekam aber zu wenig Unterstützung von den Flügeln.
By the Numbers – interpretiert
Japans 92 Punkte waren die zweithöchste Ausbeute eines Teams in Gruppe B; Chinas 73 Punkte das zweitschlechteste Ergebnis des Teams in der gesamten Qualifikation. Die 19-Punkte-Differenz unterstreicht die japanische Überlegenheit in allen Spielphasen.
Japans Qualifikationsschnitt von 57,1 % aus dem Zweierbereich (vs. Chinas 52,6 %) und die defensive Disziplin verhinderten Chinas bevorzugtes Spiel in der Zone. Dass China nur 30,3 % seiner Dreier traf (viertschlechteste Quote aller 16 Teams im Wettbewerb), machte die Umstellung auf die Zonenverteidigung umso wirkungsvoller.
Was das Ergebnis bedeutet
Japan qualifizierte sich mit dem Sieg vorzeitig für die zweite Runde und führt Gruppe B nun mit 4:1 Siegen an. China fällt auf 2:3 zurück und muss auf den letzten Spieltag der ersten Runde hoffen, um den Einzug in die nächste Runde noch zu schaffen. Auch Chinese Taipei (2:3 nach dem 82:80-Auswärtssieg in Südkorea) und Korea (2:3) liegen eng beisammen – drei Teams kämpfen um zwei verbleibende Plätze.
Japans nächste Aufgabe in der zweiten Runde wird voraussichtlich im November 2026 stattfinden.
Fazit
Japan zeigte in Shenyang eine abgeklärte Vorstellung, die die Entwicklung des Teams unter Tom Hovasse eindrucksvoll unterstreicht. Die Mannschaft spielt schnell, bewegt den Ball hervorragend und hat in Hawkinson einen Anker, der in Asien seinesgleichen sucht. China muss nach dieser deutlichen Heimniederlage die richtigen Schlüsse ziehen – die Qualifikation ist noch nicht verloren, aber der Spielraum wird immer kleiner.
China und Japan trafen 12 Mal aufeinander — China gewann 8 Mal, Japan 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2012 zurück. China führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 12 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1774 Tore in diesen Partien, im Schnitt 147.83 pro Spiel (935 für die Heimmannschaft, 839 für die Gäste). Beide Teams trafen in 12 Spielen (100%). In 12 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 73–106 im Jahr 2021.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 4. Juli 2026

