Mali besiegte Uganda mit 82:59 in der Gruppe D der FIBA-Basketball-WM-Qualifikation 2027 und bleibt mit 5:0 ungeschlagen an der Tabellenspitze.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungMali bleibt in Gruppe D ungeschlagen – 82:59 gegen Uganda
Mali hat auch das fünfte Spiel der FIBA-Basketball-WM-Qualifikation 2027 gewonnen und setzte sich am Samstag, dem 4. Juli 2026, im Pavilhao Multiusos de Luanda (Angola) mit 82:59 gegen Uganda durch. Die Westafrikaner bauten damit ihre perfekte Bilanz auf 5:0 aus, während Uganda weiter auf den ersten Sieg wartet (0:5).
So lief die Partie
Mali kontrollierte die Begegnung von Beginn an. Bereits im ersten Viertel setzte sich der afrikanische Vizemeister ab und führte zur Halbzeitpause mit einem komfortablen Vorsprung. Uganda, das einen Tag zuvor gegen Gastgeber Angola mit 62:95 verloren hatte, fand offensiv kaum Mittel gegen Malis aggressive Verteidigung. Besonders aus der Distanz taten sich die Silverbacks schwer.
Nach der Pause ließ Mali nichts mehr anbrennen. Uganda kam zwar noch einmal heran, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Im Schlussviertel verwaltete Mali die Führung souverän und fuhr einen ungefährdeten 82:59-Sieg ein.
Der Wendepunkt
Der entscheidende Moment kam bereits im zweiten Viertel. Nach einer kurzen Druckphase Ugandas antwortete Mali mit einem 11:0-Lauf und stellte die Weichen früh auf Sieg. Mali dominierte zudem die Rebounds: 44,5 Rebounds pro Spiel im Turnierschnitt (Uganda: 39,3) und 18 offensive Rebounds in dieser Partie waren ein zentraler Faktor. Ugandas Head Coach Mandy Juruni hatte bereits nach der Niederlage gegen Angola kritisiert, dass sein Team zu viele zweite Chancen zulasse – ein Problem, das sich gegen Mali fortsetzte.
Die Schlüsselspieler
Siriman Kanoute war auch an diesem Abend der überragende Mann. Der malische Guard führt das Turnier mit durchschnittlich 24 Punkten und 11,3 Assists pro Spiel an und war als Spielmacher und Scorer der Dreh- und Angelpunkt der malischen Offensive.
Oumar Ballo lieferte eine weitere starke Vorstellung ab (20,0 Punkte, 9,7 Rebounds im Turnierschnitt). Der 2,18 m große Center dominierte die Zone und zwang Uganda immer wieder zu Fouls.
Aufseiten Ugandas versuchte Nike Sibande, die Offensive zu tragen. Der Guard kam im Turnier auf durchschnittlich 6,7 Assists, fand aber gegen Malis Defense selten seinen Rhythmus. Leonard Musiime war nach 17 Punkten gegen Angola auch gegen Mali einer der Aktivposten.
Schiedsrichter der Partie: Didier Gaga (RWA), Silver Jacques Houngbedji (BEN), Antonio Sitoe (MOZ).
By the Numbers – interpretiert
Die 82 Punkte Malis liegen exakt auf dem Niveau des eigenen Turnierdurchschnitts (82,0 PPG). Entscheidend war die Defensive: Mali ließ nur 59 Punkte zu – deutlich unter Ugandas ohnehin schwachem Offensivschnitt von 63,8 PPG. Die +23 Punkte Differenz zeigen, dass Mali nach der frühen Vorentscheidung kontrolliert zu Ende spielte, ohne das Tempo zu forcieren. Ugandas Probleme aus der Distanz (28,9 % Dreierquote im Turnier) setzten sich fort – Mali zwang die Silverbacks immer wieder zu schwierigen Würfen.
Was das Ergebnis bedeutet
Mit diesem Sieg untermauert Mali seine Spitzenposition in der Gruppe D. Die Mannschaft von Trainer AlHadjii Dicko hatte bereits vor diesem Spieltag den Einzug in die zweite Runde der WM-Qualifikation klargemacht und ist das einzige ungeschlagene Team des gesamten Turniers. Uganda hingegen bleibt sieglos. Die Bilanz von 0:5 macht den Einzug in die nächste Runde nahezu unmöglich. Die Silverbacks haben seit den AfroBasket-Qualifikationsspielen im Februar 2025 kein afrikanisches Länderspiel mehr gewonnen (0:5-Serie seither).
Fazit
Mali bestätigte auch im dritten Fenster der WM-Qualifikation seine Favoritenrolle und bleibt das Maß der Dinge in Gruppe D. Das Team spielt strukturiert, diszipliniert und findet auch in engen Phasen Lösungen. Für Uganda war es ein weiterer Rückschlag – das Team kämpft mit begrenzter Kaderbreite und fehlender Erfahrung auf diesem Niveau.
Mali und Uganda trafen 6 Mal aufeinander — Mali gewann 5 Mal, Uganda 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. Mali führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 6 Begegnungen an. Insgesamt fielen 806 Tore in diesen Partien, im Schnitt 134.33 pro Spiel (419 für die Heimmannschaft, 387 für die Gäste). Beide Teams trafen in 5 Spielen (83%). In 6 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 80–95 im Jahr 2018.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 6. Juli 2026
