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5. Juli 2026 um 15:30
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Iran besiegte Syrien 73:52 in der Basketball-WM-Qualifikation und sicherte sich den Gruppensieg in Gruppe C. Syrien führte zwischenzeitlich mit 11 Punkten.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Iran deklassiert Syrien im Schlussviertel und sichert sich Gruppensieg

Iran hat am 5. Juli 2026 die Gruppenphase der FIBA Basketball-Weltmeisterschaft 2027 Asian Qualifiers mit einem 73:52 (21-Punkte)-Sieg über Syrien abgeschlossen und sich mit einer 5:1-Bilanz den Gruppensieg in Gruppe C gesichert. Der Sieg fiel deutlicher aus als der Spielverlauf vermuten ließ — Syrien führte im dritten Viertel noch mit 11 Punkten.


So lief die Partie

Die Begegnung im Prince Hamza Hall in Amman (Jordanien, 42 Zuschauer) begann verhalten. Iran setzte sich im ersten Viertel leicht ab und führte zur Halbzeit 36:27. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Syrien deutlich. Kapitän Tarek Al Jabi und Omar Delbi trafen aus der Distanz, die Defense stand kompakt. Syrien erarbeitete sich einen 11-Punkte-Vorsprung und schien auf dem Weg zu einer Überraschung.

Doch Iran zeigte im Schlussviertel seine Klasse. Die Mannschaft von Trainer Saeed Armaghani stellte auf eine aggressive Zonenverteidigung um, forcierte Ballverluste und dominierte die Rebounds. Veteran Arsalan Kazemi (4 Punkte, 11 Rebounds) räumte unter den Körben ab, während Matin Aghajanpour und Piter Girgoorian die offensiven Akzente setzten. Iran drehte die Partie und gewann das letzte Viertel deutlich — Syrien brach komplett ein.


Der Wendepunkt

Die Umstellung auf Zonenverteidigung im dritten Viertel nahm Syrien den Rhythmus. Nachdem die Syrer zwischenzeitlich die Kontrolle hatten, fanden sie gegen die kompakte Defense Irans kein Mittel mehr. Kazemis Rebounding-Stärke (11 Rebounds) verhinderte zudem zweite Chancen für Syrien und leitete schnelle Umschaltmomente ein.


Schlüsselspieler

Arsalan Kazemi (Iran) — Der 36-jährige Power Forward setzte seine beeindruckende Serie fort: In allen sechs Qualifikationsspielen hatte er mehr Rebounds als Punkte. Gegen Syrien sammelte er 11 Rebounds bei 4 Punkten. Seine Präsenz unter dem Korb war der entscheidende Faktor in der zweiten Hälfte.

Matin Aghajanpour (Iran) — Mit durchschnittlich 11,8 Punkten pro Spiel der Topscorer Irans in der Qualifikation. Seine Treffer von jenseits der Dreierlinie im Schlussviertel brachen den Widerstand Syriens.

Tarek Al Jabi (Syrien) — Der Kapitän hielt Syrien mit wichtigen Körben aus der Mitteldistanz lange im Spiel und war der beste Scorer seiner Mannschaft.


By the Numbers — interpretiert

Der 21-Punkte-Endstand überzeichnet die lange Zeit enge Partie. Syrien hielt über drei Viertel mit und führte deutlich — der Einbruch im Schlussviertel war jedoch eklatant. Irans Rebounding-Überlegenheit (Kazemi allein 11 Rebounds) und die gesteigerte defensive Intensität waren spielentscheidend. Syriens Offensive kam in den letzten Minuten praktisch zum Erliegen.


Was es bedeutet

Iran beendet die Gruppenphase der Gruppe C mit einer 5:1-Bilanz als Tabellenerster vor Jordanien und Syrien. Der Irak ist als Gruppenletzter ausgeschieden. In der zweiten Runde (Gruppe E) trifft Iran auf die drei besten Teams aus Gruppe A: Australien, die Philippinen und Neuseeland — eine deutliche Steigerung des Gegner-Niveaus.

Syrien qualifiziert sich als Dritter der Gruppe C ebenfalls für die zweite Runde, steht dort aber vor einer noch schwierigeren Aufgabe. Die Mannschaft zeigte über weite Strecken eine ordentliche Leistung, leidet aber unter mangelnder Konstanz über vier Viertel — ein Problem, das gegen die Top-Nationen bestraft wird.


Fazit

Iran geht verdient als Gruppensieger in die zweite Runde. Der 73:52-Erfolg war am Ende deutlicher als der Spielverlauf — Syrien hielt lange mit, brach aber im Schlussviertel komplett ein. Für die Aufgaben gegen Australien, die Philippinen und Neuseeland muss Iran jedoch sein Niveau noch einmal steigern. Syrien muss an der Offensiv-Stabilität arbeiten, um in der zweiten Runde nicht chancenlos zu sein.

Rivalität seit 2017

Syrien vs Iran Direkter Vergleich· 9

Syrien und Iran trafen 9 Mal aufeinander — Syrien gewann 1 Mal, Iran 8 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2017 zurück. Iran führt den Direktvergleich mit 8 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1269 Tore in diesen Partien, im Schnitt 141.00 pro Spiel (545 für die Heimmannschaft, 724 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (100%). In 9 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Iran ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 63–87 im Jahr 2017.

1
Siege
Unentschieden
0
·
8
Siege
Tore gesamt
1269 · 141.0/Spiel
Beide getroffen
9/9 · 100%
Über 2,5
9/9 · 100%

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API-Daten: 6. Juli 2026