Island gewinnt 88:86 bei Großbritannien in der FIBA-WM-Qualifikation und verhindert das Weiterkommen der Gastgeber aus Gruppe D. Joshua Uduje Topscorer mit 23 Punkten.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungIsland entreißt Großbritannien in Manchester das Weiterkommen
Island hat am Sonntag im National Basketball Performance Centre in Manchester einen 88:86 (41:49)-Auswärtssieg gegen Großbritannien gefeiert und damit die Hoffnungen der Gastgeber auf die zweite Runde der FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft 2027 European Qualifiers zunichtegemacht. Für Großbritannien war es die vierte Niederlage im fünften Spiel der Gruppe D — das Team von Head Coach Marc Steutel ist damit vorzeitig ausgeschieden.
Wie es lief
Großbritannien startete druckvoll und dominierte die erste Hälfte. Flynn Boardman-Raffet eröffnete mit einem Dreier die Führung, Joshua Uduje legte per Dunking nach — die Halle tobte. Jubrile Belo traf zum Viertelende einen Buzzer-Beater-Dreier zum 24:19. Im zweiten Viertel baute GB den Vorsprung auf bis zu zehn Punkte aus (38:28). Luke Nelson glänzte mit einem ‚Up-and-Under‘-Korb. Thorir Thorbjarnarson und Elvar Fridriksson hielten Island mit vier Punkten in Folge im Spiel, doch GB führte zur Halbzeit verdient 49:41.
Der dritte Viertel wurde zum Wendepunkt: Sieben Ballverluste von Großbritannien ließen Island zurück ins Spiel kommen. Almar Orri Atlason traf einen wichtigen Dreier zum 52:49 aus Sicht der Gäste. GB erholte sich kurz und führte nach 30 Minuten 69:61.
Im Schlussviertel schlug Islands Stunde. Kristinn Palsson eröffnete mit einem Dreier, dann folgte ein Vier-Punkte-Spiel von Elvar Fridriksson nach einem Foul von Amin Adamu — der Rückstand schmolz auf einen Punkt. Nelson konterte mit einem eigenen Dreier und einem Layup zur 80:76-Führung, doch Island verwaltete die Schlussminuten clever, traf seine Freiwürfe und sicherte sich den 88:86-Sieg.
Der Wendepunkt
Islands 27:17 im vierten Viertel war der entscheidende Faktor. Nach einer kontrollierten ersten Hälfte verlor Großbritannien in der zweiten Halbzeit den Rhythmus — sieben Turnover im dritten Viertel öffneten Island die Tür, und die Gäste nutzten sie konsequent. Head Coach Marc Steutel, der nach der Geburt seines Kindes wieder an der Seitenlinie stand, konnte seine Mannschaft nicht mehr stabilisieren.
Die Schlüsselspieler
Joshua Uduje (GB) — 23 Punkte, Topscorer der Partie. Der Guard von Boulazac Basket war über die gesamte Spielzeit der gefährlichste Angreifer Großbritanniens, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.
Luke Nelson (GB) — 14 Punkte. Der erfahrene Guard hielt GB im Schlussviertel mit einem wichtigen Dreier und Layup kurzzeitig im Rennen.
Flynn Boardman-Raffet (GB) — 11 Punkte. Der Debütant der Senior Nationalmannschaft zeigte eine starke erste Hälfte mit einem momentumstiftenden Dreier.
Elvar Fridriksson (ISL) — Entscheidender Vier-Punkte-Spieler im vierten Viertel, der Island mit einem verwandelten Dreier plus Freiwurf auf einen Punkt an GB heranbrachte.
Kristinn Palsson (ISL) — Traf den Dreier zu Beginn des vierten Viertels und läutete damit Islands Aufholjagd ein.
By the Numbers — interpretiert
Die Viertelergebnisse (24:19, 25:22, 20:20, 17:27) erzählen die Geschichte einer Begegnung mit zwei Gesichtern: In der ersten Hälfte kontrollierte GB das Spiel und erarbeitete sich eine solide 49:41-Führung. Islands 27 Punkte im Schlussviertel waren der höchste Viertelertrag der Partie — während GB in den entscheidenden Minuten nur 17 Punkte erzielte. Die sieben Turnover im dritten Viertel waren der statistische Kipppunkt.
Was es bedeutet
Mit der Niederlage beendet Großbritannien die erste Runde der WM-Qualifikation auf dem vierten Platz der Gruppe D (1 Sieg, 4 Niederlagen). Nur die ersten drei Teams jeder Gruppe erreichen die zweite Runde — Litauen (3-2) und Italien (3-1) haben sich bereits qualifiziert. Island verbesserte sich auf 2-2 und hat noch eine Chance auf den dritten Platz.
Für Head Coach Marc Steutel und sein Team ist die Kampagne damit beendet. Steutel hatte vor der Partie gesagt: „Das ist genau die Art von Spiel, bei dem man dabei sein will. Wir haben unglaublich hart gearbeitet, um uns diese Chance zu verdienen." (Quelle: Basketball England)
Fazit
Island zeigte im Schlussviertel die größere Abgeklärtheit und belohnte sich für eine disziplinierte zweite Hälfte. Großbritannien verspielte eine solide Ausgangslage durch Ballverluste in der entscheidenden Phase und muss nun die WM-Qualifikation für 2027 aus der Ferne verfolgen.
Rivalität seit 2025
Großbritannien vs Island Direkter Vergleich· 1
Großbritannien und Island trafen 1 Mal aufeinander — Großbritannien gewann 1 Mal, Island 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. Großbritannien führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 174 Tore in diesen Partien, im Schnitt 174.00 pro Spiel (90 für die Heimmannschaft, 84 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 84–90 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 6. Juli 2026

