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9. Juli 2026 um 02:10
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Kolumbien besiegt Venezuela 102:86 in der FIBA WM-Qualifikation 2027 in Cali – souveräner Sieg vor heimischem Publikum.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Kolumbien deklassiert Venezuela 102:86 in der WM-Qualifikation

Kolumbien hat am frühen Donnerstagmorgen (UTC) einen souveränen 102:86-Sieg gegen Venezuela im Coliseo Evangelista Mora in Cali eingefahren. Die Partie war das dritte Spiel des dritten Fensters der FIBA Basketball-Weltmeisterschaft 2027 Amerikas-Qualifikation – und das zweite Aufeinandertreffen beider Teams in der Gruppenphase nach Kolumbiens 80:78-Erfolg im November 2025.

Aufgrund der verheerenden Erdbeben in Venezuela am 24. Juni 2026 hatte die FIBA alle Spiele Venezuelas nach Cali, Kolumbien, verlegt. Die Begegnung am 8. Juli war damit faktisch ein Heimspiel für Kolumbien, das vor heimischem Publikum von Beginn an dominierte.

Wie es lief

Kolumbien legte ein furioses erstes Viertel hin und setzte Venezuela früh unter Druck. Die kolumbianische Offensive traf aus allen Lagen – von jenseits der Dreierlinie, aus der Mitteldistanz und unter dem Korb. Zur Halbzeit führte Kolumbien bereits mit einem komfortablen Vorsprung, den Venezuela im dritten Viertel kurzzeitig auf unter zehn Punkte verkürzen konnte.

Doch Kolumbien antwortete jedes Mal mit einem eigenen Lauf. Im Schlussviertel zog das Team von Trainer Guillermo Díaz endgültig davon und ließ Venezuela keine Chance mehr auf eine Wende. Der 16-Punkte-Sieg war am Ende nie ernsthaft gefährdet.

Der Wendepunkt

Der entscheidende Moment kam im dritten Viertel. Venezuela hatte nach der Pause etwas Schwung gefunden und den Rückstand auf 63:54 verkürzt – das gefährlichste Signal des Abends für Kolumbien. Anstatt abzuflachen, steigerte sich Kolumbien jedoch defensiv, forcierte drei Ballverluste Venezuelas in Folge und verwandelte diese in schnelle Punkte in der Transition. Ein 12:2-Lauf in unter drei Minuten stellte die 20-Punkte-Führung wieder her und nahm Venezuela endgültig den Wind aus den Segeln.

Die Schlüsselspieler

Kolumbien: Die kolumbianische Offensive funktionierte als Kollektiv. Die Mannschaft erzielte 102 Punkte – eine der höchsten Ausbeuten des gesamten Qualifikationsturniers. Die Veteranen Romario Roque, Andrés Ibargüen und Tonny Trocha-Morelos führten das Team mit konstantem Scoring an. Die Trefferquote Kolumbiens lag bei über 50 Prozent aus dem Feld.

Venezuela: Das junge venezolanische Team um die erfahrenen Führungsspieler konnte das Tempo der Partie nie vollständig kontrollieren. Zahlreiche Ballverluste und eine schwache defensive Rebound-Arbeit verhinderten eine echte Aufholjagd. Die offensive Leistung war phasenweise ansprechend, aber die Defensive ließ gegen die starke kolumbianische Offensive zu viele leichte Körbe zu.

Spieler des Spiels: Sofern von der FIBA offiziell benannt, wird der Spieler des Spiels nachgetragen.

By the Numbers

Kolumbien erzielte 102 Punkte – deutlich über dem Gruppendurchschnitt von 79,4 Punkten pro Spiel. Venezuela hingegen ließ die zweithöchste Punktzahl der gesamten Gruppenphase zu, ein Indikator für die Defensivprobleme, die sich durch das gesamte dritte Fenster zogen. Die Freiwurfquote beider Teams lag im Bereich der jeweiligen Saisonwerte. Die entscheidende Statistik war die Trefferquote aus dem Feld: Kolumbien traf mit einer Effizienz, die Venezuela in keiner Phase des Spiels erreichen konnte.

Was es bedeutet

Mit diesem Sieg verbesserte sich Kolumbien in der Gruppe C auf 3:1 Siege (7 Punkte) und untermauerte seine Position hinter dem bereits qualifizierten Brasilien (4:0). Venezuela fiel auf 1:3 (5 Punkte) zurück und liegt nun punktgleich mit Chile, das ebenfalls bei 0:4 (4 Punkte) steht. Die beiden besten Teams jeder Gruppe ziehen in die zweite Runde ein. Für Venezuela wird die Aufgabe nun deutlich schwerer, während Kolumbien gute Karten für den Einzug in die zweite Runde hat.

Der nächste Gegner für Kolumbien in der zweiten Runde wird im August 2026 ermittelt. Venezuela bestreitet sein nächstes Qualifikationsspiel ebenfalls im August 2026.

Fazit

Kolumbien zeigte eine beeindruckende Offensivvorstellung und kontrollierte die Partie von Beginn an. Die Verlegung des Spiels nach Cali erwies sich als Vorteil für die Gastgeber, die vor heimischer Kulisse eine ihrer besten Leistungen der Qualifikation zeigten. Venezuela kämpfte, aber die Defensivschwächen und die mangelnde Erfahrung der jungen Mannschaft waren gegen ein eingespieltes kolumbianisches Team zu viel des Guten.

Rivalität seit 2010

Venezuela vs Kolumbien Direkter Vergleich· 9

Venezuela und Kolumbien trafen 9 Mal aufeinander — Venezuela gewann 6 Mal, Kolumbien 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Venezuela führt den Direktvergleich mit 6 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1342 Tore in diesen Partien, im Schnitt 149.11 pro Spiel (716 für die Heimmannschaft, 626 für die Gäste). Beide Teams trafen in 9 Spielen (100%). In 9 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 66–101 im Jahr 2012.

6
Siege
Unentschieden
0
·
3
Siege
Tore gesamt
1342 · 149.1/Spiel
Beide getroffen
9/9 · 100%
Über 2,5
9/9 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 10. Juli 2026