Elfenbeinküste besiegt Mali 83:77 in der zweiten Runde der FIBA WM-Qualifikation 2027 – Revanche für die AfroBasket-Niederlage 2025
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungElfenbeinküste schlägt Mali 83:77 in intensivem Duell der FIBA WM-Qualifikation
Die Elfenbeinküste hat am Donnerstagabend in der Dakar Arena ein hochkarätiges Westafrika-Duell der FIBA Basketball-Weltmeisterschaft 2027 African Qualifiers für sich entschieden. Gegen den langjährigen Rivalen Mali setzte sich Côte d'Ivoire mit 83:77 durch und revanchierte sich damit für die Viertelfinalniederlage beim AfroBasket 2025 (96:102 nach Verlängerung).
Beide Teams waren mit einer 5:1-Bilanz in die zweite Runde der Gruppe F gestartet – gemeinsam mit Gastgeber Senegal an der Spitze. In einem Spiel, das von Beginn an auf Augenhöhe geführt wurde, behielt die Elfenbeinküste in der Schlussphase die Nerven und sicherte sich den sechsten Sieg im siebten Qualifikationsspiel.
So lief die Partie
Über die gesamten vier Viertel lieferten sich beide Mannschaften einen intensiven Schlagabtausch. Die Elfenbeinküste, die im Turnierdurchschnitt 94,8 Punkte pro Spiel erzielt (gegenüber Malis 80,7), fand früh ihren Rhythmus und nutzte ihre höhere Trefferquote von jenseits der Dreierlinie (33,2 % zu 29,1 % im Turnierschnitt) und eine stärkere Freiwurfausbeute (70,2 % zu 65,2 %).
Mali, angeführt von seinem starken Frontcourt um Center Oumar Ballo – der Mali bereits im ersten Fenster mit 23 Punkten und einem Double-Double zum 86:77-Erfolg gegen Ägypten geführt hatte – kämpfte sich mehrfach heran. Die Mannen von Trainer Cheick Sarr hielten das Spiel über weite Strecken offen, mussten sich aber am Ende geschlagen geben.
Detaillierte Viertelstände und individuelle Spielerstatistiken lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht vor.
Der Wendepunkt
Die entscheidende Phase ereignete sich im Schlussviertel. Nachdem Mali mehrfach auf zwei bis drei Punkte herangekommen war, schaffte es die Offensive der Elfenbeinküste um die erfahrenen Guards Nisre Zouzoua und Jean-Philippe Dally, die Führung jedes Mal wieder auf fünf bis sechs Punkte auszubauen. Côte d'Ivoires Überlegenheit an der Freiwurflinie – ein entscheidender Faktor in engen Spielen – zahlte sich in den letzten Minuten aus.
Schlüsselspieler
Nisre Zouzoua (Elfenbeinküste) – Der Guard übernahm in den entscheidenden Momenten Verantwortung. Seine Führungsqualitäten und seine Fähigkeit, unter Druck zu punkten, waren ein entscheidender Faktor.
Jean-Philippe Dally (Elfenbeinküste) – Der Flügelspieler brachte seine Physis und Athletik ein und war sowohl in der Offensive als auch in der Defensive präsent.
Malis Frontcourt um Oumar Ballo – Mali dominierte phasenweise unter den Körben und nutzte seine Größe. Ballo, der in der ersten Runde mit 23 Punkten gegen Ägypten auf sich aufmerksam gemacht hatte, war auch in diesem Spiel ein zentraler Faktor.
Eine offizielle Auszeichnung zum Spieler des Spiels lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht vor.
Statistiken im Kontext
Das Teamvergleichsblatt von FIBA zeigte vor dem Spiel die unterschiedlichen Spielstile: Während die Elfenbeinküste mit 94,8 Punkten pro Spiel die offensivstärkere Mannschaft war und eine höhere Dreipunktquote (33,2 %) vorweisen konnte, lag Mali mit 80,7 Punkten pro Spiel näher am Korb und sammelte 43,8 Rebounds pro Spiel (zu 46,3 der Ivorer). Die Differenz von sechs Punkten im Endresultat spiegelt die höhere Effizienz der Elfenbeinküste in den entscheidenden Offensivmomenten wider.
Was das Ergebnis bedeutet
Beide Teams bleiben in der Gruppe F im Rennen um eines der beiden direkten WM-Tickets – die zwei Gruppenersten und der beste Dritte aller Gruppen qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft 2027. Senegal (5:1) führt die Gruppe punktgleich mit Côte d'Ivoire (6:1) und Mali (5:2) an. Angola (4:2), Ägypten (3:3) und die DR Kongo (2:4) komplettieren das Feld.
Für die Elfenbeinküste geht es bereits am 29. August gegen Ägypten weiter, Mali trifft am 30. August im prestigeträchtigen Duell auf Gastgeber Senegal – eine Neuauflage des AfroBasket-Halbfinales 2025, das Mali mit 88:80 für sich entschieden hatte.
Fazit
Die Elfenbeinküste zahlte die Viertelfinalniederlage gegen Mali vom AfroBasket 2025 mit einer disziplinierten Mannschaftsleistung zurück. In einer Gruppe, in der drei Teams mit nahezu identischer Bilanz um die WM-Tickets kämpfen, war dieser Sieg ein wichtiger Schritt – aber noch keine Entscheidung. Mali hingegen zeigte erneut, dass es auf dem richtigen Weg ist, muss nun aber gegen Senegal liefern, um den Anschluss nicht zu verlieren.
Rivalität seit 2009
Mali vs Elfenbeinküste Direkter Vergleich· 8
Mali und Elfenbeinküste trafen 8 Mal aufeinander — Mali gewann 4 Mal, Elfenbeinküste 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2009 zurück. Insgesamt fielen 1148 Tore in diesen Partien, im Schnitt 143.50 pro Spiel (574 für die Heimmannschaft, 574 für die Gäste). Beide Teams trafen in 8 Spielen (100%). In 8 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 96–102 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 28. Aug. 2026
