Menu
31. August 2026 um 12:10
12370
AI

Japan besiegt Katar mit 123:70 in der FIBA WM-Qualifikation. Hachimura, Kawamura und Watanabe dominieren vor heimischem Publikum in Tokio.

Match-Videos

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

So lief die Partie

Von Beginn an zeigte Japan keine Nervosität. Das Olympia-Trio um Rui Hachimura, Yuki Kawamura und Yuta Watanabe bestimmte das Tempo und setzte Katar bereits im ersten Viertel massiv unter Druck. Hachimura, der vier Tage zuvor gegen Saudi-Arabien 29 Punkte erzielt hatte, knüpfte nahtlos an diese Gala an. Der Flügelspieler der Los Angeles Lakers traf aus allen Lagen und war auch in der Defense ein Störfaktor.

Kawamura dirigierte das Spiel mit hohem Tempo und glänzte als Vorbereiter. Watanabe ergänzte das Offensivspiel mit wichtigen Dreiern. Die japanische Trefferquote aus dem Zweipunktbereich von knapp 60 Prozent im Turnierdurchschnitt zeigte sich auch in dieser Partie – Japan traf mit enormer Effizienz aus der Nahdistanz.

Zur Halbzeit führte Japan bereits mit mehr als 25 Punkten, und auch nach dem Seitenwechsel ließ das Team nicht nach. Katar, das am vergangenen Donnerstag eine 57:83-Niederlage gegen China hinnehmen musste, fand offensiv kaum Mittel gegen die japanische Defense. Die Gäste aus dem Golfstaat kamen zwar auf eine ordentliche Drei-Punkte-Quote von 35,3 Prozent im Turnierverlauf, doch gegen die körperlich überlegene japanische Defense fanden sie nur selten freie Würfe.

Der Wendepunkt

Bereits das erste Viertel entschied über den Spielverlauf. Japan startete mit einem furiosen Lauf und lies Katar keine Möglichkeit, sich zu setzen. Innerhalb der ersten zehn Minuten zeichnete sich ab, dass die Hausherren an diesem Abend nicht zu bremsen sein würden. Oketani ließ seine Stars durchspielen, und das Power-Trio Hachimura, Kawamura, Watanabe zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung, die an die Olympischen Spiele 2024 in Paris erinnerte – damals waren die drei zuletzt gemeinsam aufgelaufen.

Die Schlüsselspieler

Rui Hachimura war erneut der überragende Akteur auf dem Feld. Nach 29 Punkten gegen Saudi-Arabien präsentierte sich der NBA-Profi auch gegen Katar in bestechender Form und traf mit hoher Effizienz. Seine Physis und sein Zug zum Korb waren für die qatarische Defense nicht zu kontrollieren.

Yuki Kawamura überzeugte nicht nur als Scorer, sondern vor allem als Spielmacher. Der Point Guard verteilte die Bälle klug und hielt das Tempo hoch, das Katar nicht mitgehen konnte.

Joshua Hawkinson, Japans Center, dominierte die Rebounds und war aus der Mitteldistanz eine ständige Bedrohung. Mit durchschnittlich 21,0 Punkten und 9,7 Rebounds im Qualifikationsverlauf unterstrich er seinen Wert für dieses Team.

Die Zahlen – interpretiert

Der 123:70-Erfolg ist Japans dritthöchster Sieg in der Geschichte der WM-Qualifikation. Die 53-Punkte-Differenz spiegelt die Klassenunterschiede in der Gruppe F wider: Japan spielte mit der Rückkehr des Olympia-Kerns auf einem Niveau, das Katar an diesem Abend nicht erreichen konnte.

Besonders bemerkenswert war Japans Effizienz aus dem Feld. Die Mannschaft traf mit annähernd 60 Prozent aus der Zweipunktdistanz und nutzte die Schwächen Katars in der Transition-Defense konsequent aus. Katar hingegen fand offensiv kaum Lösungen – 76,7 Punkte im Turnierschnitt waren an diesem Abend außer Reichweite, da die japanische Defense frhen Druck ausübte.

Was das Ergebnis bedeutet

Mit dem Sieg verbessert sich Japan in der Gruppe F auf 5-2 Siege (12 Punkte) und festigt den zweiten Tabellenplatz hinter dem Libanon (6-1). Katar rutscht mit 4-3 (11 Punkte) auf den dritten Rang ab, hat aber als Gastgeber der WM 2027 bereits ein Ticket sicher.

Die asiatische Qualifikation läuft noch bis März 2027. Die drei besten Mannschaften jeder Gruppe sowie der beste Viertplatzierte qualifizieren sich für die Endrunde in Katar (27. August bis 12. September 2027).

Japans nächstes Spiel in der Qualifikation steigt am 26. November 2026 auswärts gegen den Libanon – ein richtungsweisendes Duell um den Gruppensieg. Katar trifft am selben Tag auf Korea.

Fazit

Japan präsentierte sich in Bestbesetzung auf einem Niveau, das in dieser Gruppe F nur der Libanon erreichen dürfte. Die Rückkehr von Hachimura, Kawamura und Watanabe verleiht dem Team eine Durchschlagskraft, die an die Olympia-Auftritte 2024 anknüpft. Katar hingegen zeigte die Grenzen eines Teams auf, das sich zwar verbessert hat, aber gegen die Spitzenmannschaften Asiens noch nicht mithalten kann.

Rivalität seit 2010

Japan vs Katar Direkter Vergleich· 12

Japan und Katar trafen 12 Mal aufeinander — Japan gewann 9 Mal, Katar 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Japan führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 12 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1822 Tore in diesen Partien, im Schnitt 151.83 pro Spiel (999 für die Heimmannschaft, 823 für die Gäste). Beide Teams trafen in 12 Spielen (100%). In 12 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Japan ist in den letzten 7 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 92–103 im Jahr 2025.

9
Siege
Unentschieden
0
·
3
Siege
Tore gesamt
1822 · 151.8/Spiel
Beide getroffen
12/12 · 100%
Über 2,5
12/12 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 3. Sept. 2026