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31. August 2026 um 20:00
AI

Georgien besiegt Portugal auswärts mit 98:90 und sichert sich in der Gruppe I der WM-Qualifikation eine starke Ausgangsposition.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Georgien dreht die Partie in Matosinhos: Portugal 90 – 98 Georgia

Georgien hat am Montagabend im Centro de Desportos e Congressos de Matosinhos einen souveränen 98:90-Auswärtssieg gegen Portugal gefeiert und sich damit in der Gruppe I der zweiten Runde der FIBA Basketball-Weltmeisterschaft 2027 European Qualifiers eine hervorragende Ausgangsposition verschafft. Die Gäste überbrückten einen Acht-Punkte-Rückstand aus dem ersten Viertel mit einer überlegenen zweiten Halbzeit.

SPIELVERLAUF

Portugal startete furios. Vor heimischem Publikum setzte sich das Team von Center Neemias Queta (20 Punkte, 11 Rebounds, 4 Blocks) im ersten Viertel auf 24:16 ab. Die Portugiesen trafen aus dem Feld mit hoher Quote und kontrollierten die Bretter.

Im zweiten Viertel wendete sich das Blatt. Georgien, angeführt von Tornike Shengelia (26 Punkte, 6 Rebounds, 4-8 Dreier) und Rati Andronikashvili (20 Punkte, 4 Steals, 9-11 FG), kämpfte sich mit einem 25:18-Lauf zurück. Zur Halbzeit führte Portugal nur noch 42:41.

Nach der Pause übernahm Georgien endgültig die Kontrolle. Sandro Mamukelashvili (22 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists, 7-7 FT) und Marcquise Reed (13 Punkte, 6 Assists, 3 Steals) drehten das Spiel mit einem 29:24 im dritten Viertel. Im Schlussviertel baute Georgien den Vorsprung weiter aus (28:24) und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen.

DER WENDEPUNKT

Der entscheidende Moment kam im zweiten Viertel. Nachdem Portugal im ersten Abschnitt mit 24:16 dominierte und die georgische Offensive weitgehend unter Kontrolle hatte, schaltete Georgien die Defensive eine Stufe höher. Vier Steals von Andronikashvili und drei von Reed verwandelten portugiesische Ballverluste in einfache Fastbreak-Punkte. Die georgische Bank gewann das zweite Viertel mit 25:18 und stellte die Partie auf den Kopf – Portugal sollte die Führung nie zurückerobern.

DIE BESTEN SPIELER

Tornike Shengelia (Georgien) – Spieler des Spiels. Der Forward erzielte 26 Punkte (8-15 FG, 4-8 3PT), dazu 6 Rebounds und 3 Assists in 40 Minuten. Seine Dreierquote von 50 Prozent war ein entscheidender Faktor.

Rati Andronikashvili (Georgien) – 20 Punkte bei 9-11 aus dem Feld und 4 Steals. Der Guard war mit einer Effektivität von 24 der Effizienz-Profi des Spiels.

Neemias Queta (Portugal) – Der Center dominierte die Zone mit 20 Punkten (8-10 FG), 11 Rebounds und 4 Blocks. Seine Effektivität von 34 war die beste im gesamten Spiel.

Ruben de Oliveira (Portugal) – 15 Punkte (4-5 FG, 7-8 FT) in knapp 26 Minuten. Der Center traf alle seine Zweier und war von der Freiwurflinie sicher.

ZAHLEN, DIE DEN UNTERSCHIED MACHEN

Die entscheidenden Statistiken gehen über das reine Scoreboard hinaus:

  • Freiwürfe: Georgien traf 27 von 32 (84,4 %), Portugal 17 von 21 (81,0 %). Die elf zusätzlichen Freiwurf-Punkte waren spielentscheidend bei einem Acht-Punkte-Endstand.
  • Ballverluste: Portugal leistete sich 17 Turnover, Georgien nur 12. Die Gäste verwandelten diese in 14 Steals (Portugal nur 7).
  • Dreipunktquote: Georgien traf 11 von 32 Dreiern (34,4 %), Portugal 9 von 31 (29,0 %). Shengelias 4-8 von jenseits der Linie waren der größte Einzelfaktor.
  • Effektivität: Georgien (108) lag deutlich vor Portugal (102) – trotz der höheren Feldquote der Portugiesen (51,6 % zu 46,2 %).
  • Zweite Hälfte: Georgien gewann die zweiten 20 Minuten mit 57:48. Portugal fand nach der Pause kein Mittel gegen die georgische Defense.

WAS DER SIEG BEDEUTET

Für Georgien ist der Auswärtssieg in Matosinhos ein Riesenschritt in der Gruppe I der zweiten Runde (mit Griechenland und Spanien). Mit dem Sieg bleiben die Georgier im Rennen um eines der drei WM-Tickets. Portugal verpasst dagegen die Chance, sich nach dem spektakulären 95:89-Erfolg gegen Spanien vom 28. August weiter abzusetzen.

Georgien spielt im November 2026 im nächsten Fenster der zweiten Runde weiter. Portugal muss ebenfalls im nächsten Fenster nachlegen, um nicht den Anschluss in der Gruppe zu verlieren.

FAZIT

Ein Spiel mit zwei Gesichtern: Portugal begann dominant, scheiterte aber an einer georgischen Defensive, die nach dem ersten Viertel vollständig zuschlug. Shengelia, Andronikashvili und Mamukelashvili bildeten ein georgisches Trio, das in der zweiten Hälfte schlicht zu stark für die Hausherren war. Portugal kann auf Quetas starker Leistung aufbauen, muss aber die Turnover-Probleme beheben, um in der Gruppe I zu bestehen.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 3. Sept. 2026