Japan U17 Women besiegt Slowenien U17 Women mit 54:45 im Spiel um Platz 7 der FIBA U17-Basketball-WM 2026 in Brno. Miya Takeuchi führt Japan zum Sieg.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWie das Spiel verlief
Anders als das Gruppenmatch, das Japan klar dominierte, entwickelte sich die Partie um Platz 7 zu einem defensiven Kampf auf niedrigem Scoring-Niveau. Beide Teams taten sich in der Offensive schwer. Slowenien, das im Turnierdurchschnitt 67 Punkte pro Spiel erzielte, blieb mit 45 Punkten deutlich unter diesem Wert. Auch Japan (Turnierschnitt 70,7) blieb mit 54 Punkten unter dem eigenen Durchschnitt.
Slowenien startete engagiert und konnte dank der Größenvorteile unter dem Korb früh Nadelstiche setzen. Veronika Ferjancic (1,90 m) war eine ständige Bedrohung in der Zone. Japan konterte mit schnellem Ballvortrag und der Beweglichkeit seiner Guards. Zur Halbzeit führte Japan knapp, konnte sich aber nie entscheidend absetzen.
Im dritten Viertel zog Japan dann auf bis zu zehn Punkte davon. Slowenien kämpfte sich im Schlussviertel noch einmal heran, kam aber nicht näher als auf sechs Punkte heran. Japan verwaltete den Vorsprung sicher und ließ Slowenien in der Schlussphase keine einfachen Wurfchancen mehr zu.
Der Wendepunkt
Der entscheidende Moment kam im dritten Viertel. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte steigerte Japan seine defensive Intensität und zwang Slowenien zu mehreren Ballverlusten in Folge. Ein 8:0-Lauf Mitte des dritten Viertels brachte Japan erstmals mit zweistelliger Führung (38:28). Slowenien fand offensiv keine Antwort mehr und traf in diesem Viertel nur fünf Punkte aus dem Feld.
Die Schlüsselspielerinnen
Miya Takeuchi (Japan) – Die 1,63 m große Guard war trotz ihrer geringen Körpergröße die Spielgestalterin des japanischen Angriffs. Mit ihrer Schnelligkeit und Ballkontrolle setzte sie die slowenische Defense immer wieder unter Druck. Sie führte Japan in Punkten und Assists an.
Veronika Ferjancic (Slowenien) – Die Centerspielerin war Sloweniens effektivste Offensivwaffe. Mit 1,90 m Körpergröße hatte sie klare Vorteile unter dem Korb und erzielte einen Großteil der slowenischen Punkte aus der Nahdistanz. Sie war auch die beste Rebounderin ihrer Mannschaft.
Ron Kobayashi (Japan) – Die Forward zeigte eine starke Leistung auf beiden Seiten des Feldes. Kobayashi, die bereits in der Gruppenphase ein Double-Double erzielt hatte, war auch im Platzierungsspiel eine verlässliche Option in der Offensive und half entscheidend bei der Verteidigung der größeren slowenischen Spielerinnen mit.
Spieler des Spiels: Miya Takeuchi (Japan) – Ihre Übersicht und ihr Tempo prägten das japanische Angriffsspiel und sie war der entscheidende Faktor in der Phase, in der Japan sich absetzte.
Zahlen und Fakten
Das Spiel war von einer defensiven Grundausrichtung geprägt. Die 45 Punkte Sloweniens waren der zweitniedrigste Wert des Teams im gesamten Turnier. Japan kontrollierte das Tempo und ließ Slowenien nur selten zu einfachen Fastbreak-Punkten kommen. Die japanische Defensivarbeit war der Schlüssel zum Sieg – insbesondere die Fähigkeit, Sloweniens Inside-Spiel zu limitieren, ohne dabei Fouls zu riskieren.
Turniervergleichswerte:
- Slowenien: 67 PTS, 44,3 REB, 18,2 AST pro Spiel (vor diesem Spiel)
- Japan: 70,7 PTS, 37 REB, 12,5 AST pro Spiel (vor diesem Spiel)
- 2PT-FG: Slowenien 44,2 %, Japan 48 %
- 3PT-FG: Slowenien 30,6 %, Japan 24,5 %
- Freiwürfe: Slowenien 63,1 %, Japan 74,8 %
Die niedrige Punkteausbeute beider Teams spiegelt die Nervosität in einem Platzierungsspiel und die starke defensive Gameplan-Umsetzung beider Teams wider.
Was das Ergebnis bedeutet
Japan U17 beendet die Weltmeisterschaft 2026 auf dem 7. Platz. Slowenien U17 wird das Turnier als Achtplatzierter abschließen. Beide Teams können auf eine starke Turnierleistung zurückblicken. Slowenien hatte in der Gruppenphase unter anderem Gastgeber Tschechien besiegt und sich für das Viertelfinale qualifiziert, wo man gegen die USA ausschied. Japan erreichte das Viertelfinale und unterlag dort Spanien.
Dies war der Abschluss der FIBA U17 Women's Basketball World Cup 2026, die vom 11. bis 19. Juli 2026 in Brno, Tschechien, stattfand.
Fazit
Japan gewann verdient, weil es im entscheidenden dritten Viertel defensiv zulegte und Sloweniens Angriff zum Stocken brachte. Slowenien kämpfte engagiert, scheiterte aber letztlich an der eigenen Offensivschwäche in der entscheidenden Phase. Miya Takeuchi war der Matchwinner für Japan und zeigte einmal mehr, dass Größe im Basketball nicht alles ist.
Rivalität seit 2022
Slovenia U17 W vs Japan U17 W Direkter Vergleich· 2
Slovenia U17 W und Japan U17 W trafen 2 Mal aufeinander — Slovenia U17 W gewann 0 Mal, Japan U17 W 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Japan U17 W führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 2 Begegnungen an. Insgesamt fielen 270 Tore in diesen Partien, im Schnitt 135.00 pro Spiel (117 für die Heimmannschaft, 153 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (100%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 59–89 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 21. Juli 2026
