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WeltmeisterschaftSaison 2027

Deutschland vs Niederlande

27. August 2026 um 20:00
AI

Deutschland besiegt Niederlande 99:83 in der zweiten Runde der FIBA-WM-Qualifikation. Dennis Schröder führt das DBB-Team mit 23 Punkten zum Auftaktsieg in Gruppe K.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Deutschland startet mit souveränem 99:83 gegen Niederlande in die zweite Quali-Runde

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat den Auftakt in die zweite Gruppenphase der FIBA-WM-Qualifikation 2027 gewonnen. Vor 19.000 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess-Arena in Köln besiegte das Team von Bundestrainer Álex Mumbrú die Niederlande mit 99:83 (38:31, 64:50). Es war der sechste Sieg im siebten Qualifikationsspiel.

So lief das Spiel

Deutschland erwischte einen furiosen Start. Dennis Schröder und David Krämer nutzten frühe Ballverluste der Niederlande zu einfachen Fast-Break-Körben. Krämer traf zwei Dreier in Folge und heizte der Kölner Arena ein (17:13, 5. Minute). Die Niederlande hielten jedoch dank einer hohen Trefferquote von jenseits der Drei-Punkte-Linie (acht Dreier bei 62 % in der ersten Hälfte) das Spiel offen. Beim Stand von 38:31 ging es ins erste Viertel.

Im zweiten Viertel zog Deutschland allmählich davon. Isaac Bonga (11 Punkte zur Halbzeit) traf per Eurostep im Fast Break, Johannes Thiemann setzte sich unter dem Korb durch. Ein 8:0-Lauf zwang Niederlande-Trainer Johan Roijakkers zur Auszeit. Zur Pause führte der Weltmeister 64:50.

Das dritte Viertel verlief zerfahrener. Deutschland ließ defensiv nach, die Niederlande kamen durch Franke (mehrere Dreier) und Mast auf neun Punkte heran (69:60, 25. Minute). Schröder übernahm daraufhin die Verantwortung: Er stahl Franke den Ball und vollendete per Solo-Lay-up – seine Punkte 20 und 21.

Im Schlussviertel ließ Deutschland nichts mehr anbrennen. Schröder verwandelte einen Korbleger durch die Zone und wurde stehend verabschiedet, ehe er zwei Minuten vor Schluss von Álex Mumbrú ausgewechselt wurde. Nelson Weidemann kam als letzter deutscher Spieler aufs Parkett. Der 99:83-Endstand war verdient.

Der Wendepunkt

Der frühe Lauf im zweiten Viertel brachte die Entscheidung. Nachdem die Niederlande im ersten Viertel noch mithalten konnten (38:31) und teils aus der Distanz trafen, zog Deutschland im zweiten Abschnitt mit einem 26:19 davon. Der Vorsprung war zur Pause mit 14 Punkten zu groß, als dass Oranje ihn gegen den tief besetzten deutschen Kader hätte aufholen können. Die Niederlande kamen im dritten Viertel zwar auf neun Punkte heran, hatten aber nie die Chance auf eine echte Führung.

Die Schlüsselspieler

Dennis Schröder (Deutschland) — 23 Punkte. Der Kapitän war der unumstrittene Anführer auf dem Feld. Er traf aus der Mitteldistanz, attackierte den Korb und forcierte Ballverluste auf der Gegenseite. Wenn Deutschland einen Impuls brauchte, lieferte Schröder.

Oscar da Silva (Deutschland) — 15 Punkte. Der Münchner zeigte eine effiziente Vorstellung unter dem Korb und aus der Nahdistanz, darunter mehrere Korbleger nach Zuspielen von Bruder Tristan da Silva und Lô.

Isaac Bonga (Deutschland) — 11 Punkte zur Halbzeit. Mit seiner Länge und Athletik war Bonga im Fast Break kaum zu stoppen und setzte mehrere Akzente.

Franke (Niederlande) — Mehrere Distanztreffer, darunter ein erfolgreicher Dreier zu Beginn des dritten Viertels. Der Guard war der gefährlichste niederländische Schütze.

Player of the Match: Dennis Schröder (23 Punkte).

Die Zahlen – interpretiert

Deutschlands 99 Punkte unterstreichen die offensive Effizienz. Entscheidend war der Vorsprung aus Ballgewinnen: Die Niederlande leisteten sich sechs Ballverluste bereits im ersten Viertel, die Deutschland regelmäßig bestrafte. Mit 62 % Dreierquote in der ersten Hälfte hielten die Niederländer das Spiel kurzzeitig offen, doch Deutschlands Tiefe im Kader — alle elf eingesetzten Feldspieler punkteten — machte den Unterschied aus. Die 83 Gegentreffer waren der höchste Wert, den Deutschland in dieser Qualifikation kassierte (Schnitt: 74,3), was auf Abstimmungsprobleme besonders in der ersten Halbzeit hinweist.

Was das Ergebnis bedeutet

Mit dem Sieg verbessert sich Deutschland in der Gruppe K auf 6:1 Punkte (11 Zähler). Polen bleibt nach einem 98:83-Sieg gegen Israel das einzige verlustpunktfreie Team (6:0/12 Punkte). Kroatien (5:1/11 Punkte) liegt punktgleich mit Deutschland auf Rang zwei. Die Niederlande bleiben bei 2:4 Punkten auf dem fünften Platz. Die ersten drei Teams der Gruppe qualifizieren sich für die WM 2027 in Katar.

Deutschlands nächstes Spiel: Sonntag, 30. August 2026, 14:45 Uhr — auswärts gegen Polen (Tabellenführer). Die Niederlande empfangen am selben Tag Lettland.

Vor dem Spiel wurde Johannes Voigtmann nach 135 Länderspielen und elf Jahren in der Nationalmannschaft offiziell verabschiedet. Der 33-Jährige war 2022 Teil des EM-Kaders und hatte seinen Rücktritt wenige Tage zuvor erklärt. Daniel Theis fehlte verletzungsbedingt.

Fazit

Deutschland erfüllte die Erwartungen gegen einen körperlich ebenbürtigen, aber limitierten Gegner. Die Offensive funktionierte über weite Strecken, die Defensive ließ jedoch mehr Distanztreffer zu als gewohnt — eine Baustelle vor dem Spitzenspiel in Polen am Sonntag. Der Kader ist breit genug, um Ausfälle wie den von Theis zu kompensieren, aber die Konzentration über 40 Minuten muss steigen.

Rivalität seit 2022

Deutschland vs Niederlande Direkter Vergleich· 2

Deutschland und Niederlande trafen 2 Mal aufeinander — Deutschland gewann 2 Mal, Niederlande 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Deutschland führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 2 Begegnungen an. Insgesamt fielen 279 Tore in diesen Partien, im Schnitt 139.50 pro Spiel (163 für die Heimmannschaft, 116 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (100%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 95–50 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
279 · 139.5/Spiel
Beide getroffen
2/2 · 100%
Über 2,5
2/2 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 29. Aug. 2026