Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo lief die Partie
Třebíč erwischte den besseren Start und ging durch einen Treffer in der 16. Minute mit 1:0 in Führung. Mit diesem Vorsprung gingen die Hausherren auch in die erste Drittelpause.
Im Mitteldrittel drehte Přerov die Partie binnen zwei Minuten: Zwischen der 28. und 30. Minute erzielten die Gäste zwei Tore und stellten auf 1:2. Třebíč schlug jedoch zurück – in der 35. Minute fiel der Ausgleich zum 2:2. Doch Přerov hatte die passende Antwort parat und traf nur eine Minute später zur erneuten Führung (36. Minute). Mit 2:3 ging es in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel erhöhte Přerov zunächst auf 2:4, ehe Třebíč auf 3:4 verkürzen konnte. Die Gäste ließen sich jedoch nicht mehr vom Weg abbringen und stellten mit dem Treffer zum 3:5 den Endstand her.
Die genauen Torschützen wurden in den offiziellen Quellen nicht namentlich genannt. Die Tore fielen ausschließlich im Even-Strength-Spiel – Powerplay-Tore oder Strafzeiten waren in der Begegnung nicht ausschlaggebend.
Der Wendepunkt
Die Schlüsselszene des Spiels war die turbulente Phase im zweiten Drittel zwischen der 28. und 36. Minute. Nachdem Třebíč nach einer guten ersten Periode mit 1:0 geführt hatte, konnte Přerov nicht nur ausgleichen, sondern binnen acht Minuten gleich drei Treffer erzielen – darunter den wichtigen Führungstreffer zum 2:3 nur 60 Sekunden nach dem Ausgleich der Hausherren. Dieser „Doppelschlag" innerhalb einer Minute brach den Widerstand von Třebíč endgültig.
Die Aufstellungen
SK Horácká Slavia Třebíč: Brož (Mičán) – Mareš, Stehlík, Bartejs, Tureček, Ošmera, Müller, Svoboda – Dočekal, Nahodil, Psota – Rob, Michálek, Ferda – Kozlík, Vodný, Malý – Brož, Kuba, Kučera
HC ZUBR Přerov: Honzík (Schnattinger) – Krisl, Černý, Zdráhal, Šišák, Zbořil, Pěnčík, Mozr – Mrázek, Novák, Březina – Žálčík, Novotný, Indrák – Ministr, Moravec, Hradil – Nášel, Skuhrovec, Vehovský
Schlüsselakteure
Přerovs Angriffsreihen – Die Gäste überzeugten vor allem durch ihre Tiefe im Kader. Gleich mehrere verschiedene Torschützen in sieben Reihen deuten auf eine ausgeglichene Offensive hin. Besonders die Reihe um Mrázek, Novák und Březina sowie Žálčík, Novotný und Indrák setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche.
Třebíčs Torhüter Brož – Der Schlussmann der Hausherren hielt sein Team in der Anfangsphase im Spiel und ermöglichte die frühe Führung. Gegen die Offensivflut Přerovs im zweiten Drittel war er jedoch letztlich machtlos.
By the Numbers – Interpretiert
Der Drittelverlauf (1:0, 1:3, 1:2) zeigt ein klares Muster: Třebíč dominierte das erste Drittel, verlor aber nach der Pause den Faden. Přerov gewann das zweite Drittel mit 3:1 – daraus resultierte der entscheidende Vorsprung. Dass die Gäste auch das Schlussdrittel mit 2:1 für sich entschieden, unterstreicht ihre Überlegenheit über die gesamte Spieldauer.
Im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen beider Teams am 13. August (3:2-Sieg Přerovs nach Verlängerung) fiel die Entscheidung diesmal bereits in der regulären Spielzeit. Der Trend spricht damit klar für die Mannschaft aus Přerov.
Was das Ergebnis bedeutet
Für Přerov war es der zweite Vorbereitungssieg in Folge – nach dem 3:1-Erfolg bei Šumperk am 21. August. Die Mannschaft von HC ZUBR Přerov präsentiert sich damit in der entscheidenden Phase der Saisonvorbereitung in starker Verfassung.
Třebíč kassierte nach dem beeindruckenden 8:0-Auswärtssieg bei Znojmo am 20. August die zweite Niederlage in der Pre-Season. Die Horácká Slavia muss in den verbleibenden Testspielen vor dem Saisonstart in der Maxa Liga an der defensiven Stabilität arbeiten.
Aus 45 direkten Duellen der Rivalen seit 2015 (Třebíč führt mit 27:18 Siegen) zieht Přerov nach dem 3:2-Erfolg vom 13. August nun auch im zweiten Test den Kürzeren.
Fazit
Přerov zeigte im zweiten Drittel eine beeindruckende Leistungssteigerung und entschied das Pre-Season-Duell verdient mit 5:3 für sich. Třebíč konnte das hohe Niveau aus dem ersten Drittel nicht über die volle Distanz halten und muss vor dem Saisonstart der Maxa Liga 2026/27 an der Konstanz arbeiten.
Spielereignisse
Trebic und Prerov trafen 45 Mal aufeinander — Trebic gewann 27 Mal, Prerov 18 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2015 zurück. Trebic führt den Direktvergleich mit 27 Siegen aus 45 Begegnungen an. Insgesamt fielen 223 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.96 pro Spiel (119 für die Heimmannschaft, 104 für die Gäste). Beide Teams trafen in 38 Spielen (84%). In 43 Begegnungen (96%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 6–4 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 28. Aug. 2026