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29. August 2026 um 17:00
Heim

Chur

16
Auswärts

Schwenninger

P1
11
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04
P3
01
AI

EHC Chur 1:6 Schwenninger Wild Wings: Nach Blitzstart der Bündner (1:0 nach 10 Sekunden) drehen die Wild Wings mit vier Toren in vier Minuten im zweiten Drittel das Testspiel und gewinnen deutlich.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

EHC Chur 1:6 Schwenninger Wild Wings – Vier-Tore-Blitz im zweiten Drittel entscheidet Hockey Weekender

Die Schwenninger Wild Wings aus der PENNY DEL haben den Hockey Weekender in Chur mit einem deutlichen 6:1-Sieg gegen den Swiss-League-Zweitligisten EHC Chur abgeschlossen. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel (1:1) drehten die Neckarstädter im zweiten Abschnitt mit vier Treffern in vier Minuten (24.–28. Minute) die Partie und zogen auf 1:5 davon. Curtis Valk setzte im Schlussdrittel per Powerplay den Schlusspunkt zum 1:6-Endstand.

So lief das Spiel

1. Drittel: Frühe Führung, später Ausgleich

Der EHC Chur erwischte einen Traumstart: Bereits nach zehn Sekunden netzte Lars Frei nach Vorlage von Rihards Melnalksnis und Pascal Brunner zur frühen 1:0-Führung ein – der schnellste Treffer des gesamten Hockey-Wochenendes. Chur-Goalie Alessio Brun hielt sein Team in der Folge mit mehreren Paraden im Spiel, während die Wild Wings zunehmend Druck aufbauten. In der 20. Minute belohnten sich die Gäste: Eric Cornel glich nach Zuspiel von Reed Lebster zum 1:1-Pausenstand aus.

2. Drittel: Vier Tore in vier Minuten

Was danach kam, war eine Machtdemonstration des DEL-Klubs. In einem dominanten zweiten Drittel erzielten die Wild Wings vier Tore binnen 4:14 Minuten:

  • 24:21: Philip Feist (Assist: Niklas Hübner) – 1:2 (Game-Winner)
  • 25:29: Alexander Karachun (Assist: Niclas Hempel) – 1:3
  • 25:51: Austin Ortega (Assist: Sebastian Uvira) – 1:4
  • 28:35: Sebastian Uvira (Assist: Curtis Valk) – 1:5

Die Tore fielen sowohl bei ausgeglichenen Kräfteverhältnissen als auch in Überzahl. Die Defensive des EHC Chur fand gegen den Druck der Wild Wings kein Mittel mehr.

3. Drittel: Valk setzt den Schlusspunkt

Im Schlussabschnitt verwaltete Schwenninger die Führung souverän. Chur kämpfte, blieb aber harmlos. In der 53. Minute nutzte Curtis Valk ein Powerplay zum 1:6-Endstand – Austin Ortega bereitete seinen zweiten Scorerpunkt des Abends vor.

Der Wendepunkt

Das 1:1 durch Eric Cornel in der Schlussminute des ersten Drittels raubte Chur die Belohnung für den Blitzstart. Doch der eigentliche Gamechanger war der Beginn des zweiten Drittels: Innerhalb von 90 Sekunden (24:21–25:51) schossen Feist, Karachun und Ortega drei Tore und verwandelten eine offene Partie in eine einseitige Angelegenheit. Chur war nach diesem Dreifachschlag sichtlich geschockt und fand bis zur Pause nicht zurück ins Spiel.

Die Schlüsselspieler

Austin Ortega (Schwenninger Wild Wings): Der Stürmer war an zwei Toren direkt beteiligt (1 Tor, 1 Assist) und setzte mit seinem Treffer zum 1:4 die entscheidende Duftmarke. Seine Geschwindigkeit und sein Abschluss waren für die Churer Defensive nicht zu verteidigen.

Curtis Valk (Schwenninger Wild Wings): Der Mittelstürmer krönte seine starke Vorstellung mit einem Tor und einer Vorlage. Sein Powerplay-Tor zum 1:6 war der verdiente Abschluss einer dominanten Teamleistung. Valk hatte erst kürzlich die neunte Importlizenz der Wild Wings erhalten.

Lars Frei (EHC Chur): Der Torschütze zum 1:0 nach zehn Sekunden war der auffälligste Churer Angreifer. Sein Treffer blieb jedoch der einzige Lichtblick an einem schwierigen Abend für die Bündner.

Die Zahlen – interpretiert

Der Endstand 1:6 liest sich eindeutig, und das war er auch. Die entscheidende Statistik ist der Zeitstempel der Tore: Der EHC Chur hielt 24 Minuten lang mit, kassierte dann aber vier Gegentreffer in 4:14 Minuten. Das spricht für die enorme Tiefe des Schwenninger Kaders – der DEL-Klub konnte in der zweiten Hälfte des Spiels durchwechseln und das Tempo hochhalten, während Chur als Swiss-League-Team konditionell und qualitativ nicht mithalten konnte. Die Strafzeitenbilanz (16 Minuten Chur, 22 Minuten Schwenningen) zeigt, dass die Partie hitzig blieb, aber die Wild Wings auch in Unterzahl stabil standen.

Was das Spiel bedeutet

Für die Schwenninger Wild Wings war es der erste Sieg der laufenden Vorbereitung nach zuvor zwei Niederlagen gegen die ZSC Lions (3:6) und Ambri-Piotta (1:3) sowie einem ungeschlagenen BodenseeCup. Cheftrainer Steve Walker sah am Abend zuvor in der knappen 1:3-Niederlage gegen Ambri bereits positive Ansätze – gegen Chur setzte sich die Tendenz fort. Die DEL-Saison startet am 17. September. Nächste Testspiele: bei den ZSC Lions (3. September), beim HC Ajoie (8. September) und bei den Ravensburg Towerstars (11. September).

Der EHC Chur befindet sich ebenfalls noch in der Vorbereitung auf die Swiss-League-Saison 2026/27. Das Viertelfinal-Aus der Vorsaison hat das Team um Trainer Reto von Arx motiviert in die neue Spielzeit zu starten. Weitere Testspiele stehen unter anderem gegen HC Kosice (5. September) an.

Fazit

Ein Testspiel, das nach zehn Sekunden und dem 1:0 für Chur kurzzeitig für eine Überraschung sorgte – doch der Klassenunterschied zwischen DEL und Swiss League wurde im zweiten Drittel schonungslos offengelegt. Schwenningens Vier-Tore-Blitz innerhalb von vier Minuten war die Entscheidung in einem Spiel, das die Wild Wings verdient, aber früher als erwartet für sich entschieden.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 30. Aug. 2026