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30. August 2026 um 15:45
23
Auswärts

Langenthal

Nach Verlängerung
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OT
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AI

SC Langenthal besiegt EHC Winterthur 3:2 nach Penaltyschiessen. Colin Stauffacher hält nach Einwechslung 36 Minuten lang seinen Kasten sauber.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

So lief das Spiel

Drittel 1 (0:0) Das erste Drittel blieb torlos, obwohl beide Teams früh in Unterzahl gerieten. Michael Thomas (Langenthal, 13:45) und Liam Sopa (Winterthur, 14:38) kassierten gegenseitige Haken-Strafen, die jeweils ohne Konsequenz blieben. Der SC Langenthal hatte leichte Feldvorteile, scheiterte aber an der Winterthurer Defensive.

Drittel 2 (2:1) Den Torreigen eröffnete Tim Schaub in der 24. Minute: David Burri legte auf, Schaub vollendete zum 0:1 für die Gäste (23:38). Winterthur schlug innerhalb von nur zehn Sekunden zweimal zurück. Liam Sopa glich nach Vorlage von Gianluca Ogi zum 1:1 aus (23:55), und nur zehn Sekunden später netzte Ogi selbst zum 2:1 für die Hausherren ein (24:05) – Assist Sopa. Winterthur lag mit 2:1 vorn, und Langenthals Goalie Louis Kurt musste nach 29:24 Minuten für Colin Stauffacher Platz machen.

Drittel 3 (0:1) Winterthur geriet mehrfach in Unterzahl, insbesondere Donato Hugentobler mit zwei Strafen. Die dritte Strafe (Stockschlag, 46:50) nutzte Langenthal eiskalt aus: Karym Krayem traf in Überzahl zum 2:2-Ausgleich (47:56), assistiert von Hassan Krayem und Michael Bütikofer. In der Schlussphase hatten beide Teams Chancen, die Entscheidung fiel jedoch in der Verlängerung nicht mehr.

Penaltyschiessen (0:1) Im Shootout trafen für Langenthal Alban Rexha (erster Versuch) und Nicolas Jobin (zweiter Versuch). Winterthur brachte nur Liam Sopa im vierten Durchgang unter. Nach fünf Runden stand es 2:1 für die Gäste – Karym Krayem und Silvan Furrer vergaben die letzten Versuche.

Der Wendepunkt

Der Torhüterwechsel bei Langenthal nach 29 Minuten war der Schlüsselmoment. Louis Kurt hatte beide Winterthurer Treffer innerhalb von zehn Sekunden kassiert. Colin Stauffacher kam ins Spiel, liess in den verbleibenden 35:36 Minuten inklusive Verlängerung keinen weiteren Treffer zu und legte so die Basis für die Wende.

Die besten Spieler

  • Gianluca Ogi (Winterthur): Ein Tor und eine Vorlage – der Stürmer war direkt an beiden Winterthurer Treffern beteiligt. Spielte 65 Minuten.
  • Liam Sopa (Winterthur): Ebenfalls ein Tor und eine Vorlage, zudem traf er im Penaltyschiessen. Seine zehn Sekunden zwischen Ausgleich und Assist für Ogi waren die Initialzündung.
  • Colin Stauffacher (Langenthal): Kam in einer schwierigen Phase für den geschassten Kurt, hielt seinen Kasten ab der 30. Minute sauber und gab Langenthal die Sicherheit für die Aufholjagd.
  • Karym Krayem (Langenthal): Erzielte den wichtigen Powerplay-Ausgleich im dritten Drittel und leitete die Penalty-Entscheidung ein.

Spieler des Spiels: Colin Stauffacher (SC Langenthal)

Zahlen, die den Unterschied machen

  • Überzahl/Unterzahl: Langenthal nutzte eine von vier Überzahl-Situationen (25 %) – und zwar die entscheidende zum 2:2. Winterthur blieb in drei Powerplay-Minuten torlos (0 %).
  • Strafzeiten: Winterthur kassierte 8 Strafminuten (4 Unterzahl-Situationen), Langenthal nur 6 (3 Unterzahlen). Winterthur parierte 3 von 4 Unterzahlen (75 %), Langenthal hielt alle drei Unterzahlen sauber (100 %).
  • Torhüterbilanz: Winterthur-Goalie Liam Melvin Fürer spielte durch (65 Minuten, 3 Gegentore), während Langenthal auf zwei Torhüter setzte. Die Aufteilung (Kurt 29:24 Min. / Stauffacher 35:36 Min.) zeigt, dass Langenthal bewusst beide Keeper testete.
  • Penaltyschiessen: Nur drei von zehn Versuchen fanden den Weg ins Tor – eine 30-%-Quote, die die starken Goalies auf beiden Seiten unterstreicht.

Was der Sieg bedeutet

Der SC Langenthal setzt seine erfolgreiche Vorbereitung auf die Saison 2026/27 fort. Nach Siegen gegen Basel und SCB Future sowie einem Auswärtssieg bei den Argovia Stars ist dies der vierte Testspielerfolg. Winterthur zeigte Moral mit dem Doppelschlag in der 24. Minute, offenbarte aber Schwächen in der Defensive bei Unterzahl.

Nächste Spiele:

  • SC Langenthal – Am Dienstag, 1. September 2026, gastiert der SC Bern (gegen die Augsburger Panther) im Schoren. Am 9. September trifft Langenthal im Berner-Cup-Halbfinal auf Hockey Huttwil.
  • EHC Winterthur – Der nächste Testspieltermin der Winterthurer steht zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht fest.

Fazit

Ein intensives Testspiel mit einem frühen 0:1, einem furiosen Doppelschlag Winterthurs und einer disziplinierten Aufholjagd Langenthals. Letztlich entschied die bessere Penalty-Ausbeute der Gäste. Winterthur kann mit der Moral nach dem Rückstand zufrieden sein, Langenthal mit der Defensivarbeit nach dem Torhüterwechsel und der Überzahl-Effizienz.

Rivalität seit 2015

Winterthur vs Langenthal Direkter Vergleich· 37

Winterthur und Langenthal trafen 37 Mal aufeinander — Winterthur gewann 3 Mal, Langenthal 34 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2015 zurück. Langenthal führt den Direktvergleich mit 34 Siegen aus 37 Begegnungen an. Insgesamt fielen 224 Tore in diesen Partien, im Schnitt 6.05 pro Spiel (72 für die Heimmannschaft, 152 für die Gäste). Beide Teams trafen in 36 Spielen (97%). In 37 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Langenthal ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–8 im Jahr 2017.

Unentschieden
0
·
34
Siege
Tore gesamt
224 · 6.1/Spiel
Beide getroffen
36/37 · 97%
Über 2,5
37/37 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 31. Aug. 2026