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28. Juli 2026 um 09:00
Heim

Loko

32
Auswärts

Loko-76

AI

Loko besiegt Loko-76 im Jaroslawler Derby 3:2. Pavel Shchur mit Doppelpack, Sergei Chernyaev antwortet zweimal im Powerplay für Loko-76.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Loko gewinnt Jaroslawler Duell gegen Loko-76 3:2 – Shchur entscheidet Testspiel mit Doppelpack

Jaroslawl — Im internen Duell der beiden Nachwuchsteams von Lokomotiv Jaroslawl hat sich die ältere MHL-Mannschaft Loko mit 3:2 (2:0, 0:2, 1:0) gegen Loko-76 durchgesetzt. Pavel Shchur avancierte mit zwei Toren zum Matchwinner, nachdem Loko-76 zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatte.

Die Partie war der zweite Test beider Teams in der Vorbereitung auf die MHL-Saison 2026/27. Loko, das im Mai 2026 den Kharlamov-Pokal gewonnen hatte, zeigte in der ersten halben Stunde seine Klasse. Loko-76, die jüngere Mannschaft des Lokomotiv-Systems, bewies Moral und glich im zweiten Drittel aus.

Shchur und Kochetkov bringen Loko früh in Führung

Loko startete druckvoll und belohnte sich bereits in der 6. Minute: Pavel Shchur traf nach Vorarbeit von Nikita Malkov zum 1:0. Nur sechs Minuten später erhöhte Andrei Kochetkov auf 2:0 (12. Minute). Die erste Pause ging mit einer verdienten Zwei-Tore-Führung für die favorisierten Gastgeber zu Ende.

Loko-76 kämpft sich mit zwei Powerplay-Toren zurück

Im zweiten Drittel änderte sich das Spielgeschehen grundlegend. Loko-76 nutzte seine Überzahlsituationen eiskalt aus. Sergei Chernyaev verkürzte in der 9. Minute des zweiten Drittels im Powerplay auf 2:1 – Vorlagen gingen an Andrei Voroshilov und Dmitri Bazhenov. Nur dreieinhalb Minuten später schlug Chernyaev erneut zu: erneut im Powerplay, erneut mit Beteiligung von Bazhenov und diesmal auch Vladislav Pedchenko – 2:2 (12. Minute des zweiten Drittels).

Shchur sticht erneut im Schlussdrittel

Das dritte Drittel blieb lange umkämpft, ehe Loko in der 16. Minute den entscheidenden Treffer erzielte. Pavel Shchur war es erneut, der nach Zuspiel von Ivan Stramilov zum 3:2-Endstand traf. Loko-76 warf in den verbleibenden vier Minuten noch einmal alles nach vorne, fand aber keinen Weg mehr am gegnerischen Torhüter vorbei.

Der Wendepunkt: Shchurs zweiter Streich

Nachdem Loko-76 mit zwei Powerplay-Toren im zweiten Drittel ein beeindruckendes Comeback gefeiert und die Partie völlig gedreht hatte, war die Frage, ob Loko die richtige Antwort finden würde. Die Antwort kam in der 56. Minute: Shchur, der bereits das erste Tor erzielt hatte, nahm eine scheinbar harmlose Situation an der blauen Linie auf und schloss trocken zum 3:2 ab. Loko-76 hatte danach keine Zeit mehr für eine erneute Reaktion.

Die Schlüsselspieler

  • Pavel Shchur (Loko) ⭐ – 2 Tore (1:0, 3:2), darunter der spielentscheidende Treffer. Der Stürmer zeigte Effizienz vor dem Tor und war stets zur Stelle, wenn Loko ihn brauchte.
  • Sergei Chernyaev (Loko-76) – 2 Powerplay-Tore (2:1, 2:2) und damit der Mann des zweiten Drittels. Er hielt sein Team im Spiel und bewies Kaltschnäuzigkeit in Überzahl.
  • Andrei Kochetkov (Loko) – 1 Tor (2:0) und unermüdlicher Antreiber im Angriffsspiel der Gastgeber.
  • Dmitri Bazhenov (Loko-76) – 2 Vorlagen, beide bei Powerplay-Toren. Entscheidend für das Comeback seiner Mannschaft.

Die Zahlen – interpretiert

Der Spielverlauf spiegelt die unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Teams wider. Loko, als Meister der vergangenen MHL-Saison, dominierte das erste Drittel erwartungsgemäß und zeigte seine spielerische Überlegenheit (2:0). Loko-76, das in der Vorsaison im Silver-Division-Hinterfeld landete, bewies in Überzahl seine Effektivität: Beide Tore fielen im Powerplay, was auf eine gute Special-Teams-Arbeit hindeutet. Loko hingegen fand in Unterzahl keine Antwort – eine Baustelle, die es bis zum Saisonstart zu schließen gilt. Das dritte Drittel war ausgeglichen, Loko setzte am Ende die individuelle Klasse von Shchur durch.

Was das Ergebnis bedeutet

Für Loko ist der Sieg ein erster Erfolg in der Vorbereitung – nachdem der Meister der Vorsaison einen großen Kaderumbruch durchlaufen hat (mehrere Spieler wechselten in die VHL oder KHL), ist jeder Testspielsieg wichtig für die Formfindung. Loko-76 kann trotz der Niederlage viel Positives mitnehmen: Das Comeback von 0:2 auf 2:2 gegen den stärkeren Gegner spricht für Moral und die Powerplay-Ausbeute stimmt zuversichtlich. Der nächste Härtetest für beide Teams steht bereits in den kommenden Tagen an.

Fazit

Ein verdienter, aber keineswegs ungefährdeter Sieg für Loko. Die Mannschaft von Cheftrainer zeigte Klasse im ersten Drittel und die nötige Abgezocktheit durch Shchur im Schlussdrittel. Loko-76 hingegen präsentierte sich vor allem im Powerplay stark und wird aus dieser Partie viel Selbstvertrauen für die weitere Vorbereitung ziehen. Das Jaroslawler Derby bleibt ein interessantes Gradmesser für beide Teams.

Rivalität seit 2024

Loko vs Loko-76 Direkter Vergleich· 1

Loko und Loko-76 trafen 1 Mal aufeinander — Loko gewann 1 Mal, Loko-76 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2024 zurück. Loko führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 5 Tore in diesen Partien, im Schnitt 5.00 pro Spiel (3 für die Heimmannschaft, 2 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2024.

1
Siege
Unentschieden
0
·
0
Siege
Tore gesamt
5 · 5.0/Spiel
Beide getroffen
1/1 · 100%
Über 2,5
1/1 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 28. Juli 2026