Vereinsfreundschaftsspiel· Saison 2026
Brest kämpft sich nach 1:4-Rückstand zurück, verliert aber im Penaltyschießen gegen den KHL-Klub Admiral Vladivostok mit 4:5.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungDas Spiel im Überblick
Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gäste aus dem Fernen Osten die Kontrolle. Daniil Khulapov (5. Minute), Kirill Fomin (7.) und erneut Fomin (15.) brachten Vladivostok mit 4:1 in Führung. Artjom Nikitich gelang in der 19. Minute des zweiten Drittels der 2:4-Anschlusstreffer für Brest – sein drittes Tor im dritten Vorbereitungsspiel in Folge.
Im Schlussdrittel stemmte sich Brest gegen die Niederlage. Mit zwei Toren – die genauen Torschützen der 3. Periode sind in den offiziellen Aufzeichnungen nicht vollständig dokumentiert – erzwangen die Belarussen den 4:4-Ausgleich und retteten sich in die Verlängerung.
Der Wendepunkt
Die Verlängerung brachte keine Entscheidung, obwohl beide Teams gute Möglichkeiten vorfanden. So fiel die Entscheidung im Penaltyschießen, wo Vladivostok am Ende eine Versuch mehr verwandelte und mit 5:4 die Oberhand behielt. Brests Stürmer Nikitich vergab den entscheidenden Penalty.
Die Schlüsselspieler
Artjom Nikitich (Brest) – Der Stürmer setzte seine beeindruckende Vorbereitungsserie fort. Nach seinem Doppelpack gegen Shakhtyor Soligorsk (5:1) traf er auch gegen Vladivostok und war der gefährlichste Angreifer der Hausherren.
Kirill Fomin (Vladivostok) – Der Angreifer, der in der vergangenen MHL-Saison als bester Torschütze der regulären Saison hervorging, netzte gleich doppelt im zweiten Drittel ein und war maßgeblich an der zwischenzeitlichen 4:1-Führung beteiligt.
Ivan Pankratov (Vladivostok) – Der Stürmer traf im Penaltyschießen und sicherte Vladivostok den Sieg. Er war bereits im Spiel gegen Shakhtyor Soligorsk (2:2) am Tag zuvor als Torschütze aufgefallen.
Zahlen und Fakten
Brest zeigte eine bemerkenswerte Moral: Nach einem 1:4-Rückstand kämpfte sich die Mannschaft von Trainer Sergej Stas zurück und erzwang die Verlängerung. Die Offensive der Belarussen, die in zwei der letzten drei Testspiele fünf Tore erzielte (5:1 gegen Shakhtyor), präsentierte sich auch gegen den KHL-Vertreter durchschlagskräftig. Allerdings offenbarte die Abwehr Schwächen – vier Gegentore in 40 Minuten bedeuten aus Brest-Sicht die höchste Gegentrefferzahl der Vorbereitung.
Vladivostok, das in dieser Phase der Vorbereitung überwiegend auf Spieler mit Probeverträgen und zweiseitigen Kontrakten setzt, zeigte trotz der personellen Rotation eine starke erste Hälfte. Die Offensive um Fomin und Safin nutzte Abstimmungsprobleme in der Brest-Defensive konsequent aus. In den letzten zehn Pflichtspielen der Vorsaison (KHL) fielen in jeder Partie mindestens fünf Tore.
Was das Spiel bedeutet
Für Brest war es der letzte Test vor dem Start des Salei-Pokals am 2. August gegen Mogiljow. Die Mannschaft zeigte eine positive Entwicklung, muss aber an der Defensivstabilität arbeiten – in dieser Partie kassierte sie mehr Gegentore als in den beiden vorherigen Testspielen zusammen (eines gegen Lida, keines gegen Shakhtyor in den ersten 40 Minuten).
Vladivostok setzt seine Vorbereitungstour in Belarus fort. Die KHL-Saison startet für die Mannschaft von Trainer Oleg Bratash am 5. September. Die positiven Ansätze in der Offensive – acht Tore in den letzten beiden Testspielen (2:2 gegen Shakhtyor, 5:4 n.P. gegen Brest) – stimmen zuversichtlich.
Fazit
Ein intensives Testspiel auf gutem Niveau, das den Unterschied zwischen einem KHL-Klub und einem belarussischen Extraliga-Team in der ersten Hälfte deutlich machte. Brests Aufholjagd im Schlussdrittel und die Moral der Mannschaft waren jedoch beeindruckend. Vladivostok geht mit einem Erfolgserlebnis aus der Partie, auch wenn der Sieg im Penaltyschießen knapper ausfiel als erwartet.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 30. Juli 2026