Vereinsfreundschaftsspiel· Saison 2026
Almaz Cherepovets besiegte Red Mashine Atlant 4:3 im Shootout zum Auftakt des 48. Belyaev-Gedächtnisturniers – Timofey Perminov traf als einziger im Penaltyschießen.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWie es lief
Red Mashine Atlant erwischte den deutlich besseren Start. Bereits in der 8. Minute nutzte Grigory Bolbat einen Fehler von Almaz in der eigenen Zone zur 1:0-Führung. Nur zwei Minuten später war es Erik Serbin, der den Abpraller nach einer Parade von Almaz-Goalie Artemyev zum 2:0 ins Netz beförderte (10.). Mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die erste Drittelpause.
Im Mitteldrittel kämpfte sich Almaz zurück. Lev Gaponov verkürzte in der 31. Minute auf 2:1, nachdem er eine präzise Vorlage von hinter dem Tor verwertete. Nur drei Minuten später staubte Valery Savin nach einem Rebound zum 2:2 ab (34.). Doch die Freude währte nur 22 Sekunden: Almaz verlor die Scheibe im eigenen Drittel, und Roman Maximov stellte postwendend auf 3:2 für die Gäste (34.).
Im Schlussdrittel gelang Almaz erneut der Ausgleich. Vyacheslav Biryukov zog aus der eigenen Zone bis vors Tor und vollendete mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 3:3 (51.). In der torlosen Verlängerung hatten die Gäste zwei Minuten Überzahl, konnten daraus aber kein Kapital schlagen.
Die Entscheidung im Shootout
Das Penaltyschießen wurde zum Duell der Torhüter – und zum Triumph eines einzigen Schützen. Nachdem alle Schützen auf beiden Seiten gescheitert waren, trat Timofey Perminov (Almaz) zum entscheidenden Versuch an und verwandelte eiskalt zum 4:3-Endstand.
Spieler des Spiels: Timofey Perminov
Perminov traf nicht nur im Shootout, sondern war über das gesamte Spiel einer der aktivsten Angreifer von Almaz. Seine Nervenstärke im entscheidenden Penalty war der entscheidende Unterschied in einem Shootout, das nur einen erfolgreichen Versuch sah.
Der Wendepunkt
Der 51-Minuten-Ausgleich von Biryukov war der entscheidende Wendepunkt. Almaz hatte bereits zweimal einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt, doch der erneute Führungstreffer von Maximov nur 22 Sekunden nach Savins Ausgleich hätte die Moral brechen können. Dass Almaz auch diese Schocksituation überwand und zum dritten Mal ausglich, zeigte eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit.
By the Numbers – Interpretiert
Die Drittelergebnisse (0:2, 2:1, 1:0, 0:0) erzählen die Geschichte: Red Mashine Atlant dominierte das erste Drittel und nutzte individuelle Fehler von Almaz konsequent aus. Almaz steigerte sich danach zunehmend, gewann das zweite Drittel knapp mit 2:1 und neutralisierte die Gäste im Schlussdrittel. Dass in der Overtime kein Tor fiel, unterstreicht, wie ausgeglichen das Spiel nach der Aufholjagd geworden war.
Was es bedeutet
Für Almaz war es der erste von vier Turnierspielen. Das Team von Trainer Evgeny Marin (neu ernannt für die Saison 2026/2027) beendete das Turnier letztlich mit 6 Punkten auf dem dritten Platz – punktgleich mit Sakhalinskie Akuly, aber aufgrund der Direktbegegnung (2:3-Niederlage am 1. August) auf Rang drei. Red Mashine Atlant gewann das Turnier mit 7 Punkten und holte sich zum dritten Mal nach 2021 und 2022 den Turniersieg. Almaz-Coach Marin bilanzierte auf der Club-Website: „Dritter Platz ist kein zufriedenstellendes Ergebnis. Wir wollten das Turnier gewinnen. In einem Spiel haben wir entscheidende Punkte liegen lassen.“ Vom Turnier wurden auch individuelle Auszeichnungen vergeben: Timofey Gulenok (Almaz) wurde als bester Verteidiger ausgezeichnet.
Fazit
Eine typische Vorbereitungspartie mit Höhen und Tiefen: Almaz zeigte Comeback-Qualitäten und Nehmerfähigkeiten, offenbarte aber auch defensive Unsicherheiten in der Anfangsphase. Red Mashine Atlant präsentierte sich effizient im Abschluss, ließ aber in der Spielkontrolle nach dem ersten Drittel nach. Dass am Ende das Shootout entscheiden musste, war die logische Konsequenz zweier Mannschaften auf Augenhöhe.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 16. Aug. 2026
