Red Mashine Atlant besiegt Metallurg Tscherepowez 6:1 beim 48. Beljajew-Gedenkturnier in Tscherepowez. Sechs verschiedene Torschützen für die Rote Maschine.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo lief das Spiel
Die Partie begann verhalten, doch Red Mashine Atlant schlug im ersten Drittel zweimal eiskalt zu. Pawel Danilkin traf in der 14. Minute nach Vorarbeit von Ruslan Maximow und German Bolbat zur Führung (0:1). Keine 100 Sekunden später legte Wadim Drosdow per Bolbat-Vorlage das 0:2 nach (15. Minute) – Metallurg ging mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die erste Pause.
Das zweite Drittel wurde zur Machtdemonstration der Gäste aus Mytischtschi. Alexander Loginow erhöhte in der 3. Minute auf 0:3, ehe ein Doppelschlag innerhalb von 69 Sekunden die Partie endgültig entschied: Fjodor Kusmin (08. Minute) und Jegor Serbin (09. Minute) stellten auf 0:5 – beide Treffer von Sachar Galako vorbereitet.
Im Schlussdrittel blieb Red Mashine Atlant dominant. Jegor Zubkow erzielte in der 6. Minute das 0:6. Metallurg gelang durch Jaroslaw Scharapow in der 17. Minute immerhin der Ehrentreffer zum 1:6-Endstand – Vorlage von Sachar Mudrow.
Der Wendepunkt
Die Phase zwischen der 3. und 9. Minute des zweiten Drittels war der Knockout. Drei Gegentore in 5:31 Minuten – Loginow per Sololauf, dann der Doppelschlag Kusmin/Serbin – zerstörten jede Hoffnung des NMHL-Meisters auf eine Wende. Metallurg wirkte in dieser Phase in der Defensive komplett überfordert und fand kein Mittel gegen die schnellen Umschaltmomente von Red Mashine Atlant.
Die Schlüsselspieler
German Bolbat (Red Mashine Atlant) steuerte zwei Assists zum 0:1 und 0:2 bei und war der Initiator des frühen Polsters. Sachar Galako bereitete innerhalb von 69 Sekunden die Treffer zum 0:4 und 0:5 vor und setzte damit den entscheidenden Impuls im Mitteldrittel.
Bei Metallurg Tscherepowez ragte Jaroslaw Scharapow heraus, der mit dem Ehrentreffer zum 1:6 zumindest den Shutout von Red Mashine Atlant verhinderte.
By the Numbers
Die 1:6-Niederlage setzt die schwache Vorbereitung von Metallurg Tscherepowez fort. Nach dem 2:6 am Vortag gegen die Sachalinischen Akuly kassierte das Team nun insgesamt zwölf Gegentore in zwei Turnierspielen. Red Mashine Atlant hingegen zeigte eine deutliche Steigerung zum Vortag, als man Almaz Tscherepowez noch 3:4 nach Penaltys unterlegen war. Mit sechs verschiedenen Torschützen bewies das Team aus Mytischtschi seine Breite im Kader.
Was das Ergebnis bedeutet
Metallurg Tscherepowez (NMHL-Meister 2026) steht nach zwei Spieltagen des Beljajew-Turniers punktlos und mit 3:12 Toren da. Für den Kader, der sich in der Vorbereitung auf die neue NMHL-Saison befindet, ist dies ein ernüchternder Zwischenstand. Am 2. August trifft das Team auf Loko-76 aus Jaroslawl.
Red Mashine Atlant (MHL, Silber-Division West) holte nach der Penalty-Niederlage gegen Almaz den ersten Turniersieg. Am 1. August geht es gegen Loko-76, ehe am 2. August die Sachalinischen Akuly warten.
Fazit
Eine einseitige Angelegenheit im Eispalast von Tscherepowez. Red Mashine Atlant war läuferisch und spielerisch über 60 Minuten klar überlegen und nutzte die defensiven Schwächen des NMHL-Meisters gnadenlos aus. Für Metallurg bleibt die Erkenntnis, dass zur neuen Saison in der NMHL eine deutliche Steigerung her muss – besonders in der Defensivarbeit.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 16. Aug. 2026
