MHC Spartak besiegte SKA-Akademiya 5:2 im Auftaktspiel des Maslov-Memorials. Silanti Kozhushko erzielte einen Hattrick, darunter ein Penaltyshot und ein Powerplay-Tor.
Match-Videos
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo lief das Spiel
Die Partie begann denkbar schlecht für MHC Spartak. Bereits nach 15 Sekunden traf Nikita Lvov zur frühen 1:0-Führung der Akademiya. In der 8. Minute erhöhte Grigori Nikolaev auf 2:0 – die Gastgeber starteten furios. Spartak kämpfte sich aber noch im ersten Drittel zurück: In der 15. Minute verwandelte Silanti Kozhushko einen Penaltyshot zum 2:1-Anschluss. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause (2:1).
Im zweiten Abschnitt drehte MHC Spartak die Partie komplett. Stepan Tarasenko glich in der 27. Minute auf 2:2 aus, nach Vorlagen von Maxim Seldemirov und Alexander Plesovskikh. Nur gut sieben Minuten später brachte Kozhushko mit seinem zweiten Treffer die Gäste erstmals in Führung – Jewgeni Katschalow gab den Assist (2:3).
Im Schlussdrittel machte Spartak den Sack endgültig zu. Gleb Pivchulin traf in der 49. Minute zum 2:4, ehe Kozhushko in der 50. Minute mit seinem dritten Tor – diesmal im Powerplay – den 5:2-Endstand besiegelte. Die Vorlagen kamen erneut von Plesovskikh und Seldemirov.
Der Wendepunkt
Die frühe 2:0-Führung der SKA-Akademiya hätte die Partie in eine andere Richtung lenken können. Doch Kozhushkos Penaltyshot noch im ersten Drittel gab Spartak den nötigen Schwung. Nach dem Seitenwechsel übernahm die Mannschaft aus Moskau endgültig die Kontrolle. Die Wende lag in der Fähigkeit Spartaks, die anfängliche Nervosität abzuschütteln und ab dem zweiten Drittel strukturierter und zielstrebiger aufzutreten.
Die Schlüsselspieler
- Silanti Kozhushko (MHC Spartak): Der spielentscheidende Mann. Drei Tore (Penaltyshot, sogar, Powerplay) – der Hattrick war die Grundlage des Sieges. Kozhushko erwies sich als eiskalt vor dem Tor.
- Stepan Tarasenko (MHC Spartak): Erzielte das wichtige 2:2 und leitete damit die Aufholjagd ein.
- Alexander Plesovskikh und Maxim Seldemirov (MHC Spartak): Jeweils zwei Assists. Sie waren die Architekten des Angriffsspiels.
- Nikita Lvov (SKA-Akademiya): Traf nach nur 15 Sekunden zum frühestmöglichen Zeitpunkt.
Aus der Startaufstellung von SKA-Akademiya begann Torhüter Matwei Karbainov, bei MHC Spartak stand Semjon Frolow zwischen den Pfosten.
Die Zahlen – interpretiert
Der Spielverlauf spiegelt sich in den Drittelergebnissen wider: SKA-Akademiya dominierte das erste Drittel (2:1), verlor aber die Energie nach der Pause. In den Dritteln zwei und drei kontrollierte MHC Spartak das Geschehen (0:2, 0:2). Die Statistik der Direktbegegnungen spricht eine klare Sprache: MHC Spartak hat nun alle drei Aufeinandertreffen mit der SKA-Akademiya gewonnen, bei insgesamt 12:3 Toren.
Die offizielle Zuschauerzahl im Eissportkomplex „Hockey City" betrug 195.
Was das Ergebnis bedeutet
Das Spiel war der Auftakt des Nikolai-Maslov-Gedenkturniers, eines wichtigen Vorbereitungsturniers für die Saison 2026/27 der MHL (Molodjoschnaja Chokkeinaja Liga). MHC Spartak startete mit einem Ausrufezeichen. Das Team trifft im Turnier als Nächstes auf die „Krasnaja Armija" (Rote Armee). Die SKA-Akademiya musste sich nach dem Auftaktsieg gegen die „Krasnaja Armija" (3:1) am 4. August geschlagen geben und hat am 5. August ein weiteres Turnierspiel gegen „Awtomobilist" (Авто) aus Jekaterinburg.
Fazit
MHC Spartak zeigte Moral nach einem Zwei-Tore-Rückstand und dominierte die letzten 40 Minuten. Kozhushkos Hattrick war die Geschichte des Spiels, aber die mannschaftliche Geschlossenheit – insbesondere die Arbeit von Seldemirov und Plesovskikh – war der Schlüssel zum letztlich ungefährdeten Sieg. SKA-Akademiya kann aus dem starken ersten Drittel Selbstvertrauen ziehen, muss aber an der Konstanz über 60 Minuten arbeiten.
Rivalität seit 2025
SKA-Akademiya vs MHC Spartak Direkter Vergleich· 2
SKA-Akademiya und MHC Spartak trafen 2 Mal aufeinander — SKA-Akademiya gewann 0 Mal, MHC Spartak 2 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. MHC Spartak führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 2 Begegnungen an. Insgesamt fielen 12 Tore in diesen Partien, im Schnitt 6.00 pro Spiel (2 für die Heimmannschaft, 10 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (100%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 7–1 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 5. Aug. 2026
