Vereinsfreundschaftsspiel· Saison 2026
Izhstal Izhevsk besiegt Molot Perm 4:3 nach Verlängerung im Testspiel. Semyon Astashevsky trifft im Powerplay zum Sieg nach 0:2-Rückstand.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungIzhstal Izhevsk 4:3 Molot Perm – Astashevsky trifft im Powerplay zur Entscheidung
So lief die Partie
Molot Perm erwischte den besseren Start. Vladimir Shlykov eröffnete in der 13. Minute den Torreigen, Nikolai Averin legte in der 18. Minute zum 0:2 nach (R-Hockey). Mit einer Zwei-Tore-Führung ging es in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt drehte Izhstal auf. Nach einer Strafe gegen Roman Luttsev (Stock-Check, 24. Minute) nutzte Verteidiger Alexander Ugolnikov das Powerplay zum 1:2. Nur vier Minuten später glich Nikita Dolgopyatov nach Vorlage von Andrey Alekseev zum 2:2 aus.
Das dritte Drittel begann mit einem weiteren Powerplay-Tor der Gastgeber: Vyacheslav Skobelev traf in der 44. Minute zur erstmaligen Führung (R-Hockey). Als die Partie bereits entschieden schien, schlug Molot in der 60. Minute zurück – Igor Zenchikov erzielte den 3:3-Ausgleich, nur 26 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit.
Der Wendepunkt
Die Schlüsselszene ereignete sich zu Beginn der Overtime. Molots Pavel Sinyavsky kassierte in der 61. Minute eine Strafe wegen unsportlichen Verhaltens und Schiedsrichterbeleidigung (R-Hockey). Das Powerplay nutzte Izhstal eiskalt: Semyon Astashevsky traf nach 61:47 Minuten zum 4:3-Endstand, erneut nach Vorlage von Denis Dyuryagin und Alexander Ugolnikov. Drei der vier Izhstal-Tore fielen in Überzahl.
Die Schlüsselspieler
Semyon Astashevsky (Izhstal) – Der Stürmer erzielte den Overtime-Siegtreffer in Überzahl.
Alexander Ugolnikov (Izhstal) – Der Verteidiger war mit einem Tor und einer Vorlage der produktivste Spieler auf dem Eis.
Denis Dyuryagin (Izhstal) – Zwei Assists, darunter die Vorlage zum Siegtreffer.
Gleb Shaborshin (Molot) – Zwei Torvorlagen für den Permer Stürmer.
By the Numbers – Interpretiert
Izhstal verwandelte drei von vier Überzahlsituationen – eine Effektivität von 75 %. Molot dagegen ließ drei Powerplay-Gegentreffer bei zwei eigenen Strafen zu und kassierte zudem eine unnötige Strafe in der Verlängerung. Die Strafzeitenbilanz (sechs Minuten Molot, vier Minuten Izhstal) spiegelt die Disziplinprobleme der Gäste wider.
Was das Ergebnis bedeutet
Für Izhstal Izhevsk war es der erste Sieg in der Vorbereitung 2026/27 nach einer Auftaktniederlage gegen Toros Neftekamsk (0:1). Molot Perm hatte zuvor gegen Olympia Kirovo-Chepetsk mit 0:1 verloren und kassierte damit die zweite Testspielniederlage in Folge. Beide Teams bereiten sich auf die VHL-Saison 2026/27 vor, die im September beginnt.
Fazit
Izhstals Überzahl-Effizienz und Molots Disziplinlosigkeit – insbesondere die vermeidbare Strafe in der Verlängerung – gaben den Ausschlag in einer ausgeglichenen Vorbereitungspartie zwischen zwei VHL-Klubs.
Izhevsk und Perm trafen 50 Mal aufeinander — Izhevsk gewann 22 Mal, Perm 28 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2011 zurück. Perm führt den Direktvergleich mit 28 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 246 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.92 pro Spiel (115 für die Heimmannschaft, 131 für die Gäste). Beide Teams trafen in 37 Spielen (74%). In 45 Begegnungen (90%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 6–5 im Jahr 2016.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 16. Aug. 2026