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20. August 2026 um 18:00
45
Auswärts

Poprad

Nach Verlängerung
P1
00
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33
P3
11
OT
01
AI

HK Poprad schlägt Katowice auch im zweiten Test: 5:4 nach Verlängerung. Bodák glich 62 Sekunden vor Schluss aus, Majdan traf in der Overtime.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Poprad bezwingt Katowice auch im Rückspiel – 5:4 nach Verlängerung

Der slowakische Extraligist HK Poprad hat auch das zweite Testspiel innerhalb von drei Tagen gegen den polnischen Vizemeister GKS Katowice für sich entschieden. Nach dem 6:4-Auswärtssieg am 18. August in Poprad setzte sich das Team von Trainer Ladislav Čihák am Donnerstag auch in Katowice durch — diesmal mit 5:4 nach Verlängerung (0:0, 3:3, 1:1, 1:0).

Die Partie auf dem Jantor war der zweite und letzte gemeinsame Härtetest der beiden Klubs in der Vorbereitung auf die Saison 2026/27.

So lief die Partie

Eine torlose erste Drittel deutete noch auf eine defensiv geprägte Begegnung hin, doch das zweite Drittel explodierte regelrecht. Gleich sechs Tore fielen zwischen der 22. und 40. Minute.

Den Torreigen eröffnete Patryk Krężołek in der 22. Minute zur 1:0-Führung für Katowice. Poprad schlug eiskalt zurück: Adam Dvořák glich in der 26. Minute aus und legte nur knapp drei Minuten später das 1:2 nach (29.). Kaum war der Jubel verklungen, traf Rychlík zum 1:3 (30.) — drei Treffer innerhalb von 3:27 Minuten.

Katowice steckte nicht auf. Brock Bremer verkürzte auf 2:3 (35.), und Miro Ruokonen gelang in Überzahl (5:4) sekunden vor der Drittelsirene der umjubelte 3:3-Ausgleich (40.).

Im Schlussdrittel brachte Mateusz Pasiut die Hausherren mit einem weiteren Powerplay-Tor in der 55. Minute mit 4:3 in Führung. Katowice war auf Kurs zum ersten Sieg gegen Poprad in der dritten Begegnung überhaupt. Doch mit 58:58 auf der Uhr, nur 62 Sekunden vor dem Ende, zog Poprad den Torwart — und Bodák traf zum 4:4-Ausgleich.

Die Entscheidung fiel in der Verlängerung. Juraj Majdan erzielte in der 65. Minute den entscheidenden Treffer zum 4:5-Endstand.

Der Wendepunkt

Der späte Ausgleich durch Bodák 62 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit raubte Katowice den sicher geglaubten Sieg. Trainer Jacek Płachta hatte sein Team nach einer wilden zweiten Drittel wieder in die Spur gebracht, und Pasiuts Powerplay-Tor in der 55. Minute schien die Partie endgültig zu kippen. Doch das riskante 6-gegen-5-Spiel des slowakischen Teams zahlte sich aus — Poprad bewies Moral und belohnte sich mit der Overtime.

Die Schlüsselspieler

  • Adam Dvořák (Poprad): Der slowakische Stürmer war mit zwei Treffern (26., 29.) der herausragende Akteur in der hektischen Phase des zweiten Drittels. Nach dem 1:6-Erfolg vom Dienstag, bei dem er ebenfalls dreimal getroffen hatte, setzte Dvořák seine Serie auch im Rückspiel fort (Quelle: hokej.gkskatowice.eu).
  • Juraj Majdan (Poprad): Der Matchwinner der Verlängerung. Sein Treffer in der 65. Minute besiegelte den zweiten Sieg innerhalb von 72 Stunden.
  • Miro Ruokonen (Katowice): Der Finne sorgte mit seinem späten Powerplay-Tor zum 3:3 für die Wende im zweiten Drittel und hielt Katowice im Spiel.
  • Brock Bremer (Katowice): Der Verteidiger erzielte das 2:3 und war offensiv wie defensiv einer der Aktivposten bei den Polen.

Die Statistik — interpretiert

Die nackten Zahlen der drei bisherigen Duelle sprechen eine klare Sprache: Poprad gewann alle drei Aufeinandertreffen seit 2024. Mit insgesamt 20 Toren in drei Partien (6,7 pro Spiel) sind die Begegnungen ausgesprochen torreich — in jedem Spiel fielen mehr als 2,5 Tore. Das zweite Drittel war mit sechs Treffern das mit Abstand torreichste des Abends. Katowices Überzahlspiel (zwei Powerplay-Tore durch Ruokonen und Pasiut) war stark, reichte aber nicht, um die defensive Anfälligkeit in den entscheidenden Phasen zu kompensieren.

Was das Ergebnis bedeutet

Für Katowice bedeuten die beiden Niederlagen gegen Poprad (4:6 am 18. August, 4:5 n.V. am 20. August) einen ernüchternden Zwischenstand in der Vorbereitung auf die neue TAURON-Hokej-Liga-Saison 2026/27. Der polnische Vizemeister hat nun mehrere Tage Zeit zur Aufarbeitung, bevor die Saison beginnt. Poprad hingegen sammelt wertvolles Selbstvertrauen vor dem Start der slowakischen Extraliga.

Fazit

Zwei Testspiele, zwei Siege für Poprad — der slowakische Erstligist erwies sich als der reifere und abgeklärtere Gegner. Katowice zeigte Moral und ein gefährliches Powerplay, ließ sich aber durch das späte 4:4 den sicher geglaubten Sieg aus der Hand nehmen. In der Overtime hatte Poprad die frischeren Beine und den längeren Atem.

Spielereignisse

Spielereignisse zwischen Katowice und Poprad — 9 Tore und 0 Karten in diesem Spiel.

Drittel 2
P. Krezolek
1′
6′
A. Dvorak
8′
A. Dvorak
9′
P. Rychlik
B. Bremer
14′
M. Ruokonen

Power-play

19′
Drittel 3
G. Pasiut

Power-play

14′
18′
M. Bodak
Verlängerung
4′
J. Majdan

Rivalität seit 2024

Katowice vs Poprad Direkter Vergleich· 3

Katowice und Poprad trafen 3 Mal aufeinander — Katowice gewann 0 Mal, Poprad 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2024 zurück. Poprad führt den Direktvergleich mit 3 Siegen aus 3 Begegnungen an. Insgesamt fielen 20 Tore in diesen Partien, im Schnitt 6.67 pro Spiel (4 für die Heimmannschaft, 16 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (33%). In 3 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Poprad ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 6–4 im Jahr 2026.

0
Siege
Unentschieden
0
·
3
Siege
Tore gesamt
20 · 6.7/Spiel
Beide getroffen
1/3 · 33%
Über 2,5
3/3 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 21. Aug. 2026