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Deutschland

Regionalliga - SudWest

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Sudwest - 12

Teams

Regionalliga - SudWest

Alle 18 Teams der Regionalliga - SudWest in der Saison 2026. Klicken Sie auf einen Verein, um Kader, Spielhistorie und detaillierte Statistiken einzusehen.

Vergangene Saisons

Regionalliga - SudWest

Durchsuchen Sie 8 archivierte Saisons der Regionalliga - SudWest, von 2019 bis 2026. Jede Saisonseite enthält vollständige Tabellen, Torschützen und Ergebnisse — ideal zum Vergleich historischer Leistungen und zur Erkennung langfristiger Wettmuster.

Geschichte

18. März 2026
Gegründet:2012Vorgänger:Regionalliga Süd und Regionalliga West (zusammengeführt)

Die Regionalliga Südwest entstand 2012 als Teil einer umfassenden Neustrukturierung der deutschen Fußballpyramide auf der regionalen Ebene. Die Liga wurde durch die Zusammenführung von Clubs der früheren Regionalliga Süd (ohne bayerische Teams) mit der Regionalliga West gebildet und schafft einen einheitlichen viertklassigen Wettbewerb für den Südwesten Deutschlands. Diese Konsolidierung spiegelte das Bestreben des DFB wider, das Ligasystem zu straffen und die Wettbewerbsbalance zwischen den regionalen Divisionen zu verbessern. Über die vergangene Dekade ist die Liga zunehmend wettbewerbsstärker geworden; Reserveteams von Erstligavereinen wie SC Freiburg II, VfB Stuttgart II und TSG Hoffenheim II fordern regelmäßig neben traditionellen Clubs die Tabellenspitze. Das Profil der Liga ist erheblich gewachsen – als direkter Aufstiegsweg in die 3. Liga und als Talentschmiede für Bundesligateams.

  1. 2012 — Regionalliga Südwest durch Zusammenführung von Regionalliga Süd und West gegründet
  2. 2014/15 — Kickers Offenbach gewannen die erste Meisterschaft unter der neuen Struktur
  3. 2016/17 — SV 07 Elversberg holte den Titel mit außergewöhnlichen Leistungen
  4. 2018/19 — SV Waldhof Mannheim stellte mit 88 Punkten in einer Saison den Punkterekord auf
  5. 2021/22 — SV 07 Elversberg gewann ihren zweiten Titel und etablierte sich als dominierende Kraft
  6. 2023/24 — VfB Stuttgart II holte die Meisterschaft und unterstrich damit die Stärke der Reserveteams
  7. 2024/25 — TSG Hoffenheim II führte das Titelrennen mit starken Leistungen an

Wettbewerbsformat

18. März 2026
Teams:18Abstiegsplätze:2

Die Regionalliga Südwest wird als einheitige Liga mit 18 Clubs im doppelten Rundensystem ausgetragen, was 34 Spiele pro Team und Saison ergibt. Den Meistertitel erhält der Club mit den meisten Punkten am Saisonende und steigt direkt in die 3. Liga auf. Der Zweitplatzierte nimmt an einem Playoff gegen andere Regionalmeister teil, um weitere Aufstiegsplätze zu ermitteln. Die beiden letzten Clubs steigen direkt in die Oberliga-Divisionen ihrer jeweiligen Bundesländer ab. Das Format betont Wettbewerbsbalance bei regionaler Repräsentation; Clubs aus mehreren deutschen Bundesländern treten auf gleicher Augenhöhe an.

Rekorde

18. März 2026
Meiste Titel:SV 07 Elversberg (2)

SV Waldhof Mannheim hält den Rekord für die meisten Ligameisterschaften mit drei Titeln (2015/16, 2018/19); SV 07 Elversberg gewann zweimal (2016/17, 2021/22). Die Saison 2024/25 hat bereits 1.081 Tore in 207 Spielen hervorgebracht und damit den Ruf der Liga als unterhaltsame, torstarke Liga bestätigt.

Analyse

18. März 2026

Analyse der laufenden Saison

Die Regionalliga-Südwest-Saison 2024/25 gehört zu den wettbewerbsstärksten der jüngeren Geschichte: SGV Freiberg hat sich als klarer Titelfavorit etabliert. Nach 23 Spielen hält Freiberg 50 Punkte – 15 Siege, 5 Unentschieden, nur 3 Niederlagen – mit einer Tordifferenz von +34 (52 Tore erzielt, 18 kassiert). Die 65-%-Siegquote belegt außergewöhnliche Konstanz; der Vier-Punkte-Vorsprung auf den Zweitplatzierten **** ist solide, aber nicht uneinholbar.

Das Titelrennen ist trotz Freibergs Führung offen. SG Sonnenhof Großaspach liegt mit 46 Punkten aus 23 Spielen (13 Siege, 7 Unentschieden) auf Rang zwei. Großaspach sticht durch seine Angriffsstärke hervor – ligatopwert mit 63 erzielten Toren – doch die Defensivbilanz (32 Gegentore) zeigt Verbesserungspotenzial. Vier Punkte Rückstand auf Freiberg bedeuten: Das Meisterschaftsrennen wird sich bis in die Schlusswochen ziehen. FSV Frankfurt belegt Rang drei mit 39 Punkten, mathematisch noch im Rennen, aber 11 Punkte hinter den Führenden.

Im Abstiegskampf präsentiert sich ein deutliches Bild: Bahlinger SC auf Rang 18 hat nach 23 Spielen nur 12 Punkte – nahezu sichere Degradierung. Schott Mainz (17. Platz, 13 Punkte) ist ebenfalls in größter Gefahr, Balingen (16. Platz, 19 Punkte) unter ernstem Druck. Die Lücke zwischen sicherem Mittelfeld (28–32 Punkte) und der Gefahrenzone belegt, dass die unteren drei Clubs massiv unter dem Wettbewerbsniveau der Liga liegen.

TSV Steinbach überrascht als unerwarteter Saisonperformer: Rang 8 mit 35 Punkten aus 23 Spielen, 46 Tore (drittmeiste der Liga) bei vertretbarer Defensive (37 Gegentore). Tordifferenz von +9 und 39-%-Siegquote deuten auf ein Team hin, das für Überraschungen gut ist und noch auf die Playoff-Zone schielen könnte.

Die bemerkenswerteste Nebengeschichte liefert Freiburg II: Das Reserveteam des SC Freiburg rangiert trotz 47 Toren (mehr als mehrere besser platzierte Teams) auf Rang 13 mit 30 Punkten. Dieser scheinbare Widerspruch erklärt sich durch die Defensivschwäche (51 Gegentore, Tordifferenz −4). Als Titelverteidiger 2023/24 ist die Mittelfeldposition eine Enttäuschung – und belegt, dass Reserveteams trotz ihrer Ressourcen keine automatische Stärke besitzen. Konstanz und Defensivorganisation zählen in der Regionalliga Südwest mehr als reine Angriffskraft.

Wettbewerbliche Struktur und Bedeutung der Liga

Die Regionalliga Südwest nimmt als primäre viertklassige Spielklasse für fünf Bundesländer (Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Teile Nordrhein-Westfalens) eine besondere Stellung ein. Die 18 Clubs decken eine Region ab, die bedeutende Ballungszentren wie Frankfurt, Stuttgart, Mannheim und Kaiserslautern umfasst. Die Saison 2024/25 illustriert diese Komplexität: SGV Freiberg als traditioneller Regionalclub führt vor Großaspach und FSV Frankfurt – allesamt Clubs ohne direkte Bundesligaanbindung. Dass TSG Hoffenheim II dennoch die Meisterschaft 2024/25 gewann (laut Transfermarkt-Daten bestätigt), belegt, dass Reserveteams ausreichend Qualität für den Titel mitbringen – trotz erfahrener, organisierter Konkurrenz.

Wettbewerbliche Einordnung in Europa

Die Regionalliga Südwest zählt innerhalb der europäischen Viertliga-Landschaft zu den stärksten Divisionen. Deutschlands vierte Spielklasse unterscheidet sich grundlegend von vergleichbaren Ligen anderer Nationen, da Bundesliga-Reserveteams das allgemeine Niveau anheben. Das 18-Team-Format, kombiniert mit dem direkten Aufstieg in die 3. Liga, schafft hohe Einsätze und nachhaltigen Wettbewerbsdruck. Die durchschnittliche Torausbeute (ca. 5,2 Tore pro Spiel auf Basis der 2024/25-Daten) steht für offensiv ausgerichteten, unterhaltsamen Fußball – in deutlichem Kontrast zu defensiv geprägten Viertligen anderer europäischer Länder.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Teams spielen in der Regionalliga Südwest?

Die Regionalliga Südwest umfasst 18 Clubs in einer einheitigen Division; jedes Team bestreitet 34 Spiele pro Saison im doppelten Rundensystem.

Wie funktioniert Auf- und Abstieg?

Der Meister steigt direkt in die 3. Liga auf; der Zweitplatzierte nimmt an einem Playoff mit anderen Regionalmeistern teil. Die beiden letzten Clubs steigen in ihre jeweiligen Landesoberliga-Divisionen ab.

Wer hat die meisten Regionalliga-Südwest-Titel gewonnen?

SV Waldhof Mannheim hält den Rekord mit drei Meisterschaften (2015/16, 2018/19); SV 07 Elversberg gewann zweimal (2016/17, 2021/22). TSG Hoffenheim II sicherte sich die Meisterschaft zuletzt 2024/25.

Wann wurde die Regionalliga Südwest gegründet?

Die Regionalliga Südwest wurde 2012 durch die Zusammenführung der Regionalliga Süd und der Regionalliga West gegründet und schafft damit einen einheitlichen viertklassigen Wettbewerb für südwestdeutsche Bundesländer.

Was ist der Punkterekord in der Regionalliga Südwest?

SV Waldhof Mannheim hält den ewigen Punkterekord mit 88 Punkten in der Saison 2018/19 – eine bemerkenswerte Leistung in einer 34-Spiele-Kampagne.

Spielen Bundesliga-Reserveteams in der Regionalliga Südwest?

Ja, Reserveteams großer Bundesligaclubs wie SC Freiburg II, VfB Stuttgart II und TSG Hoffenheim II treten regelmäßig in der Liga an, kämpfen häufig um den Titel und bieten Jungspielern wertvolle Entwicklungsmöglichkeiten.

API-Daten: 17. Juli 2026 · Inhalt aktualisiert: 18. März 2026