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PokalSaison 2026

Leithaprodersdorf vs Admira Wacker

26. Juli 2026 um 18:00LeithArena
AI

Leithaprodersdorf (Burgenlandliga) besiegt Admira Wacker (2. Liga) im ÖFB-Cup mit 2:1. Markhardt und Beran treffen vor der Pause, Steiner verkürzt zu spät.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Cup-Sensation in der LeithArena: Leithaprodersdorf schaltet Admira Wacker aus

Der SV Leithaprodersdorf (Burgenlandliga/4. Liga) hat in der 1. Runde des UNIQA ÖFB Cups für die erste große Überraschung der Saison 2026/27 gesorgt. Der Viertligist besiegte Zweitligist Admira Wacker vor heimischer Kulisse in der LeithArena verdient mit 2:1 (2:0) und zog damit in die zweite Runde ein.

Wie es lief

Die Admira begann druckvoll. Nadir Ajanovic prüfte bereits nach drei Minuten Leithaprodersdorf-Schlussmann Fabian Haberl, der zur Ecke klären konnte (3.). Vier Minuten später musste Haberl auch gegen Torschütze Sandro Steiner eingreifen (7.). Doch die Gastgeber steckten nicht auf. Levi Markhardt scheiterte zunächst noch an der Admira-Abwehr (15.), ehe ein Freistoß in der Mauer landete.

In der 20. Minute schlug die Stunde des Underdogs: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schaltete Leithaprodersdorf blitzschnell um. Markhardt zog nach einem weiten Sprint in Richtung Strafraum mit dem rechten Fuß ab und überwand Admira-Keeper Clemens Steinbauer zur 1:0-Führung.

Die Admira wirkte geschockt. Leithaprodersdorf blieb mutig und belohnte sich in der 34. Minute: Nach einem Angriff über die linke Seite kam der Ball in den Strafraum, Tobias Beran nahm die flache Hereingabe mit links und schob ins lange Eck – 2:0.

Die Wende bleibt aus

Nach dem Seitenwechsel kam die Admira wie verwandelt aus der Kabine. In der 58. Minute verkürzte Sandro Steiner nach Vorarbeit von Denis Lorint auf 2:1 – ein Linksschuss, der Haberl keine Chance ließ (58.).

Die Suchard-Elf drängte nun auf den Ausgleich, doch Leithaprodersdorf verteidigte leidenschaftlich. Philipp Hauser hätte per Weitschuss beinahe das 3:1 erzielt, als er Steinbauer aus der eigenen Hälfte überrumpelte, das Tor aber nur um Zentimeter verfehlte. In der Schlussphase blieb die Admira trotz langer Nachspielzeit harmlos – der Viertligist brachte den Sieg über die Zeit.

Der Wendepunkt

Das 2:0 durch Beran nach 34 Minuten erwies sich als entscheidend. Hätte die Admira den Rückstand auf ein Tor begrenzt in die Pause gerettet, wäre die mentale Dynamik nach dem klaren Seitenwechsel womöglich anders verlaufen. So aber reichte der Anschlusstreffer zum 2:1 nicht mehr – Leithaprodersdorf zog sich kompakt zurück und ließ nichts mehr zu.

Schlüsselspieler

  • Levi Markhardt (Leithaprodersdorf): Der Torjäger erzielte nicht nur die Führung (20.), sondern war über die gesamte Partie ein Unruheherd für die Admira-Abwehr. Seine Geschwindigkeit und sein Abschluss machten den Unterschied.
  • Tobias Beran (Leithaprodersdorf): Der Torschütze zum 2:0 zeigte eine starke Leistung als Stürmer und hielt wichtige Bälle in der Offensive.
  • Fabian Haberl (Leithaprodersdorf): Der Torhüter parierte in der Anfangsphase gegen Ajanovic und Steiner und blieb auch in der Schlussphase sicher.
  • Sandro Steiner (Admira Wacker): Der Torschütze des Anschlusstreffers war der aktivste Admira-Spieler in der Offensive – sein Tor kam jedoch zu spät.

Spieler des Spiels: Levi Markhardt (Leithaprodersdorf)

Die Zahlen – interpretiert

Die Statistik auf der Seite zeigt drei Tore und keine Karten – ein Hinweis auf ein weitgehend faires Spiel ohne grobe Fouls. Dass Leithaprodersdorf beide Tore in der ersten Halbzeit erzielte und die Admira erst nach der Pause den Anschlusstreffer schaffte, spiegelt die taktische Disziplin des Underdogs wider: Früh zuzuschlagen und dann kompakt zu stehen, war die klare Marschroute von Trainer Mario Santner. Die Admira hatte zwar Phasen der Überlegenheit, besonders nach dem Seitenwechsel, fand aber gegen die gut organisierte Defensive des Viertligisten selten ein Durchkommen.

Was es bedeutet

Für Leithaprodersdorf ist der Einzug in die zweite Runde des ÖFB Cups der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte. Der Burgenlandligist (vierthöchste Spielklasse) darf nun auf ein Los gegen einen Bundesligisten hoffen.

Für die Admira Wacker ist das frühe Aus eine massive Blamage – das früheste Cup-Aus seit 2018 (0:1 gegen Ostligist Neusiedl). Sportchef Ralf Muhr zeigte sich nach dem Spiel gegenüber der Kronen Zeitung fassungslos: „Das darf keine Ausrede sein! Natürlich ist es aktuell für niemanden eine einfache Situation, aber so ein Auftreten ist inakzeptabel.“ Und weiter: „Wir haben jegliche Qualität, Spritzigkeit und Siegeswillen vermissen lassen – ein glattes Nicht Genügend! Da muss sich jede einzelne Person im Verein hinterfragen.“ (Quelle: krone.at, 26.07.2026)

Die nächsten Aufgaben: Für Leithaprodersdorf geht es in der Burgenlandliga weiter, die Auslosung der zweiten Cup-Runde steht noch aus. Die Admira Wacker startet Anfang August in die neue Saison der 2. Liga – unter dem Druck, diesen Fehlstart vergessen zu machen.

Fazit

Eine klassische Cup-Sensation, die den Reiz des ÖFB Cups perfekt widerspiegelt. Leithaprodersdorf war taktisch klüger und willensstärker, Admira Wacker über weite Strecken ideenlos und anfällig für Umschaltsituationen. Der Viertligist steht zu Recht in Runde zwei.

Spielereignisse

Spielereignisse zwischen Leithaprodersdorf und Admira Wacker — 3 Tore und 0 Karten in diesem Spiel.

Anstoß
L. Markhardt
20′
T. Beran
34′
Halbzeit
58′
S. Steiner
Abpfiff

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 21. Aug. 2026