Menu
BundesligaSaison 2025

Borussia Mönchengladbach vs 1899 Hoffenheim

16. Mai 2026 um 15:30Borussia-Park, Monchengladbach
Schiedsrichter: Frank Willenborg
AI

Borussia Mönchengladbach besiegte Hoffenheim am 34. Spieltag mit 4:0 und zerstörte damit die Champions-League-Träume der TSG. Tore von Bolin, Tabakovic, Diks und Hack.

Match-Videos

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Gladbach zerschießt Hoffenheims Champions-League-Träume

Borussia Mönchengladbach hat am 34. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 einen eindrucksvollen 4:0 (2:0)-Heimsieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim gefeiert und damit die Champions-League-Hoffnungen der Kraichgauer endgültig zerstört.

Vor 54.042 Zuschauern im Borussia-Park sorgten Hugo Bolin (14.), Haris Tabakovic (23.), Kevin Diks (81.) und Robin Hack (90.+1) für einen verdienten Sieg der Fohlen, während Hoffenheim nach einer Gelb-Roten Karte gegen Tim Lemperle (46.) die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl spielte.

Bolin mit Premierentor – Tabakovic gegen den eigenen Verein

Die Partie begann vielversprechend für die Gäste. In der 8. Minute hatte Andrej Kramaric die Riesenchance zur Führung, als er nach einem Ballgewinn von Tim Lemperle aus fünf Metern frei vor dem Tor auftauchte – doch der Kroate traf den Ball nicht richtig und spielte Gladbach-Keeper Moritz Nicolas praktisch in die Arme.

Danach übernahm die heimische Borussia die Kontrolle. Der 17-jährige Wael Mohya leitete in der 14. Minute das 1:0 ein, als er den Ball per Brust mustergültig auf Hugo Bolin ablegte. Der Schwede, der den formschwachen Franck Honorat aus der Startelf verdrängt hatte, schoss aus zwölf Metern flach ins linke Eck – sein erstes Bundesliga-Tor.

Neun Minuten später legte Gladbach nach. Nach einem schnellen Angriff über Yannik Engelhardt verlängerte Mohya die Kugel unfreiwillig auf Haris Tabakovic, der aus kürzester Distanz mühelos zum 2:0 vollstreckte. Die besondere Note: Tabakovic ist von Hoffenheim an Gladbach ausgeliehen und traf damit ausgerechnet gegen seinen Stammverein.

Lemperle fliegt – Hoffenheim in Unterzahl

Bis zur Pause änderte sich am Spielverlauf wenig. Hoffenheims Trainer Christian Ilzer dürfte seiner Mannschaft in der Kabine eine klare Botschaft mitgegeben haben – Tim Lemperle verstand sie offenbar falsch. Direkt nach dem Wiederanpfiff raste der Hoffenheimer Stürmer wie ein Stier in die gegnerische Hälfte, räumte zunächst Philipp Sander ab und rannte dann sinnlos in Kevin Diks hinein. Problem: Lemperle hatte bereits in der 35. Minute Gelb gesehen – die zweite Gelbe Karte nach wenigen Sekunden bedeutete den Platzverweis.

Mit einem Mann weniger war die Begegnung praktisch entschieden. Ilzer reagierte und holte Kramaric vom Platz. In der 64. Minute jubelten die Gladbacher vermeintlich zum 3:0, als Tabakovic einen Steilpass von Philipp Sander cool ins lange Eck schob – der VAR erkannte den Treffer jedoch wegen einer Abseitsstellung zurück.

Diks und Hack setzen den Schlusspunkt

Der dritte Treffer ließ nicht lange auf sich warten. In der 81. Minute bekam Kevin Diks am Strafraum viel zu viel Zeit und jagte den Ball nach Vorlage von Nico Elvedi aus der Distanz unhaltbar oben links ins Eck – ein Traumtor zum 3:0.

Besonders emotional wurde es in der 86. Minute, als Fan-Liebling Tim Kleindienst nach zwei Knie-Operationen und einer fast kompletten Saison ohne Einsatz sein lang ersehntes Comeback feierte und unter tosendem Applaus eingewechselt wurde.

Den Schlusspunkt setzte Robin Hack in der Nachspielzeit (90.+1). Der ebenfalls lange verletzte Hack eroberte den Ball, lief frei auf Oliver Baumann zu und schob unten links zum 4:0-Endstand ein.

Tabellen-Auswirkungen: Hoffenheim verpasst Königsklasse

Für Hoffenheim hatte die Niederlage schwerwiegende Folgen. Die TSG stand vor dem Spieltag auf Platz 5 mit 61 Punkten, punktgleich mit dem VfB Stuttgart auf Rang 4. Während Stuttgart zeitgleich ein Remis in Frankfurt holte und damit Platz 4 sicherte, blieb Hoffenheim durch die deutliche Pleite bei 61 Punkten – ein Punkt Rückstand auf die Champions-League-Plätze.

„Wir haben die Europa League gewonnen“, ordnete Hoffenheims Trainer Christian Ilzer das Erreichte im Sportschau-Interview ein und wertete die Qualifikation für den Europapokal trotz der verpassten Königsklasse als Erfolg.

Gladbachs Trainer Eugen Polanski sprach nach dem Spiel von einem „fast perfekten Tag“. Manager Rouven Schröder ließ die Zukunft des Trainers jedoch offen: „Wir werden jetzt alles in Ruhe analysieren. Es waren gute Argumente dabei wie die Spiele jetzt gegen Hoffenheim oder auch gegen Dortmund. Aber es gab auch sehr viele Dinge, die wir definitiv besser machen müssen.“

Fazit: Saisonabschluss mit Signalwirkung

Für Gladbach war es der versöhnliche Abschluss einer durchwachsenen Saison. Nach der enttäuschenden 1:3-Niederlage in Augsburg zeigte die Mannschaft eine Reaktion und verabschiedete sich mit einer starken Leistung von den heimischen Fans. Die Fohlen beendeten die Saison im gesicherten Mittelfeld.

Hoffenheim hingegen reist mit gemischten Gefühlen in die Sommerpause. Die Europa League ist ein Solider Erfolg, doch die Art und Weise des 4:0-Debakels in Gladbach – und die verpasste Chance auf die Königsklasse – werden noch lange nachwirken.

Die Tore im Überblick

Minute Torschütze Assist Ergebnis
14. Hugo Bolin Wael Mohya 1:0
23. Haris Tabakovic Yannik Engelhardt 2:0
81. Kevin Diks Nico Elvedi 3:0
90.+1 Robin Hack 4:0

Spielereignisse

Spielereignisse zwischen Borussia Mönchengladbach und 1899 Hoffenheim — 4 Tore und 11 Karten in diesem Spiel.

Anstoß
14′
Halbzeit
Goal cancelled65′
VAR
K. StögerG. Reyna
67′
W. MohyaF. Honorat
67′
67′
A. HajdariG. Prömel
67′
F. AsllaniWilliam Cole Campbell
76′
B. TouréA. Hložek
76′
BernardoK. Akpoguma
K. Diks

Vorlage: N. Elvedi

81′
P. SanderT. Kleindienst
86′
R. Hack

Vorlage: N. Elvedi

90′
Abpfiff

Rivalität seit 2010

Borussia Mönchengladbach vs 1899 Hoffenheim Direkter Vergleich· 31

Borussia Mönchengladbach und 1899 Hoffenheim trafen 31 Mal aufeinander — Borussia Mönchengladbach gewann 12 Mal, 1899 Hoffenheim 9 Mal, dazu kamen 10 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Borussia Mönchengladbach führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 121 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.90 pro Spiel (67 für die Heimmannschaft, 54 für die Gäste). Beide Teams trafen in 26 Spielen (84%). In 24 Begegnungen (77%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 4–4 im Jahr 2025.

Unentschieden
10
·
Tore gesamt
121 · 3.9/Spiel
Beide getroffen
26/31 · 84%
Über 2,5
24/31 · 77%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 4. Juli 2026