TSV 1880 Wasserburg besiegt Sturm Hauzenberg im Relegations-Hinspiel zur Bayernliga mit 2:0 – Stellner und Ungerath treffen vor 1.412 Zuschauern.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungTSV 1880 Wasserburg vs. FC Sturm Hauzenberg 2:0 (2:0)
Wasserburg am Inn – Der TSV 1880 Wasserburg hat einen großen Schritt in Richtung Rückkehr in die Bayernliga gemacht. Vor 1.412 Zuschauern im Altstadtstadion besiegten die Löwen den FC Sturm Hauzenberg im Hinspiel der Relegation zur Bayernliga Süd mit 2:0 (2:0). Josef Stellner (5.) und Robin Ungerath (45.+4) erzielten die Treffer für die Hausherren, die sich damit eine vielversprechende Ausgangslage für das Rückspiel am 25. Mai in Hauzenberg verschafften.
Blitzstart nach fünf Minuten
Die Partie war kaum angelaufen, da schlugen die Wasserburger auch schon zu. Nach einem Klärungsversuch der Hauzenberger Defensive im eigenen Strafraum landete der Ball bei Josef Stellner, der aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob – sein erster Saisontreffer. Torwart Christoph Obermüller hatte den ersten Schuss noch parieren können, doch gegen den Nachschuss des TSV-Dauerbrenners war er machtlos.
„Das war gar nicht schön – das haben wir uns anders vorgestellt“, sagte Hauzenbergs Trainer Alexander Geiger nach dem Spiel. „Besonders die erste Halbzeit war unterirdisch – wir können froh sein, dass uns der Gegner am Leben gelassen hat.“
Ungerath erhöht kurz vor der Pause
Wasserburg blieb auch nach der frühen Führung das spielbestimmende Team und ließ den Ball souverän durch die eigenen Reihen laufen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff belohnten sich die Oberbayern für ihre Überlegenheit mit dem zweiten Treffer. Vinzenz Egger setzte sich auf der Außenbahn mit viel Tempo durch und brachte eine scharfe Hereingabe in den Strafraum, wo Robin Ungerath – einer der torgefährlichsten Spieler der Liga – aus kürzester Distanz zum 2:0 abstaubte.
Trainer Florian Heller zeigte sich nach dem Abpfiff zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Es war eine sehr leidenschaftlich geführte Partie von beiden Teams. Wenn man weiß, dass sich beide Mannschaften über Leidenschaft definieren, dann ist es kein großes Wunder, dass das Spiel so zustande gekommen ist.“
Zweite Hälfte: Hauzenberg wachgerüttelt, aber harmlos
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste aus Niederbayern deutlich aggressiver und zweikampfstärker. Der Bayernligist hatte mehr Ballbesitz und machte die Räume enger. Allerdings fehlte es dem Team von Trainer Geiger an echter Durchschlagskraft vor dem Tor. Gefährliche Torchancen blieben Mangelware.
Auf der anderen Seite ließen die Wasserburger zahlreiche Kontergelegenheiten und hochkarätige Einschussmöglichkeiten ungenutzt. „Wir hatten sehr, sehr gute Einschussmöglichkeiten auf den dritten oder vierten Treffer“, so Heller, der die „wahnsinnig gute Verteidigungsarbeit“ seiner Elf lobte. Am Ende blieb es beim 2:0 – ein Ergebnis, das die Tür für Hauzenberg noch einen kleinen Spalt offenlässt, die Wasserburger aber klar in der Favoritenrolle sieht.
Relegation mit besonderem Modus
Da in der abgelaufenen Saison in beiden Bayernliga-Staffeln jeweils nur 17 Vereine vertreten waren, fand die Relegation in einer verkürzten Runde mit Hin- und Rückspiel im Europapokal-Modus statt. Fünf Landesliga-Vizemeister trafen auf fünf Bayernligisten, die die Abstiegsplätze belegt hatten. Die Gewinner qualifizieren sich für die Bayernliga-Saison 2026/27.
Rückspiel mit Vorentscheidung
Vier Tage später, am Pfingstmontag, 25. Mai 2026, stand das Rückspiel im Staffelbergstadion in Hauzenberg vor 1.243 Zuschauern an. Der TSV Wasserburg löste die Aufgabe erneut souverän: Vinzenz Egger (35.) und Leon Simeth (78.) sorgten für einen weiteren 2:0-Auswärtssieg. Damit setzten sich die Löwen in der Summe mit 4:0 durch und kehrten nach vier Jahren Abstinenz in die Bayernliga zurück. Für die Mannschaft von Trainer Florian Heller, die zuvor in der Landesliga Südost Vizemeister geworden war, bedeutete dies die Rückkehr in die fünfthöchste Spielklasse.
Der FC Sturm Hauzenberg musste dagegen nach nur einem Jahr in der Bayernliga Süd den bitteren Gang zurück in die Landesliga antreten.
Stimmen zum Hinspiel
Alexander Geiger (Trainer FC Sturm Hauzenberg): „Es war ein Klassenunterschied. Wasserburg zeigte sich spritziger und zweikampfstärker. Die zweite Hälfte macht mir etwas Mut – daran gilt es am Montag anzuknüpfen. Das Wichtigste ist der Glaube am Bayernliga-Klassenerhalt – und ich glaube.“
Florian Heller (Trainer TSV 1880 Wasserburg): „Wir versuchen dort den Rest klarzumachen.“
Daten & Fakten
- Aufstellung TSV 1880 Wasserburg: [nicht vollständig überliefert]
- Aufstellung FC Sturm Hauzenberg: [nicht vollständig überliefert]
- Tore: 1:0 Josef Stellner (5.), 2:0 Robin Ungerath (45.+4)
- Zuschauer: 1.412
- Schiedsrichter: Stefan Treiber (Zell-Bruck)
- Stadion: Altstadtstadion, Wasserburg am Inn
Rivalität seit 2026
TSV 1880 Wasserburg vs Sturm Hauzenberg Direkter Vergleich· 1
TSV 1880 Wasserburg und Sturm Hauzenberg trafen 1 Mal aufeinander — TSV 1880 Wasserburg gewann 1 Mal, Sturm Hauzenberg 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2026 zurück. TSV 1880 Wasserburg führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 2 Tore in diesen Partien, im Schnitt 2.00 pro Spiel (2 für die Heimmannschaft, 0 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 0 Begegnungen (0%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 0–2 im Jahr 2026.
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API-Daten: 18. Juni 2026