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Oberliga Relegation RoundSaison 2025

ATSV Erlangen vs Großbardorf

25. Mai 2026 um 16:00
01
Auswärts

Großbardorf

AI

TSV Großbardorf besiegt ATSV Erlangen im Relegations-Rückspiel 1:0 und steigt nach drei Jahren wieder in die Bayernliga auf. Valentin Reitstetter traf in der 90.+7 Minute.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Reitstetter schockt Erlangen in der Nachspielzeit: Großbardorf kehrt in die Bayernliga zurück

Der TSV Großbardorf ist zurück in der Bayernliga. Die "Grabfeld-Gallier" setzten sich im Rückspiel der Relegation beim ATSV Erlangen mit 1:0 (0:0) durch und machten nach drei Jahren Abstinenz die Rückkehr in die fünfthöchste Spielklasse perfekt. Den entscheidenden Treffer erzielte Valentin Reitstetter tief in der Nachspielzeit.


Die Ausgangslage

Nach dem 2:0-Hinspielsieg in Großbardorf hatte sich der Vizemeister der Landesliga Nordwest eine komfortable Ausgangsposition verschafft. Der ATSV Erlangen, der erst im Saisonendspurt in die Gefahrenzone der Bayernliga Nord abgerutscht war, musste vor eigenem Publikum in der Paul-Gossen-Straße mindestens zwei Tore aufholen, um das Blatt noch zu wenden.


Abwehrschlacht bei hochsommerlicher Hitze

Vor weniger als 700 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie, die von Kampf und Nervenstärke geprägt war. Die Gastgeber aus Erlangen waren bemüht, den Druck auf das Tor von Finn Manninger zu erhöhen, doch die Defensive der Gäste stand sicher. Der für den Stammtorwart Nico Stephan eingewechselte Manninger — Gerüchten zufolge für die kommende Saison beim Regionalligisten Schweinfurt 05 im Gespräch — ließ sich auch in diesem Spiel keinen Gegentreffer einschenken.

Die erste Hälfte endete torlos 0:0. Der ATSV Erlangen war zwar bemüht, fand aber kaum ein Durchkommen gegen die gut organisierte Abwehrreihe der Großbardorfer um Valentin Reitstetter und Linus Steinmetzer.


Entscheidung in der Nachspielzeit

Mit fortlaufender Spielzeit wuchs die Verzweiflung bei den Hausherren. Erlanger Trainer Jochen Strobel versuchte noch einmal, mit offensiven Wechseln neue Impulse zu setzen, doch die Uhr tickte unerbittlich.

Als sich alle bereits auf das Ende der Partie einstellten, schlug der TSV Großbardorf eiskalt zu: In der siebten Minute der Nachspielzeit stand Valentin Reitstetter nach einer Standardsituation goldrichtig und markierte das 1:0 für die Gäste. Der Treffer besiegelte endgültig den Aufstieg — und bedeutete gleichzeitig den Abstieg des ATSV Erlangen.

Zum Überfluss kassierte Erlangens Torwart Emmanuel Agyekum in derselben Minute noch die Gelb-Rote Karte.


Stimmen zum Spiel

Sportvorstand Andreas Lampert zeigte sich nach dem Abpfiff überwältigt: "Ich glaube auch heute hat man nochmal gesehen, was alles in unserer jungen Mannschaft steckt. Die Leidenschaft, die wir an den Tag legten, wurde belohnt, und wir haben nach dieser historisch herausragenden Saison den Aufstieg definitiv verdient."

Auf der Vereinsseite hieß es: "Alles war angerichtet in Erlangen. Unsere vielen mitgereisten Fans tauchten auch das Erlanger Sportgelände in Grün ein und machten das Spiel zum Heimspiel. Und unsere Jungs packten nochmal alles aus, was im Tank war."


Die Relegationsgruppe Nord im Überblick

Neben dem Duell zwischen Erlangen und Großbardorf fielen in der Gruppe Nord zwei weitere Entscheidungen:

  • FC Coburg — FSV Pfaffenhofen 0:3 (Hinspiel 1:2): Der FSV Pfaffenhofen krönte seinen starken Endspurt mit dem erstmaligen Aufstieg in die Bayernliga. Tore: Maurice Untersänger (44.), Stefan Liebler (63.), Luka Brudtloff (76.).
  • FSV Stadeln — FC Eintracht Münchberg 4:2 i.E. (Hinspiel 0:0): Nach 120 torlosen Minuten behielt Stadeln im Elfmeterschießen die Nerven und sicherte sich den Klassenerhalt.

Fazit

Für den TSV Großbardorf endet eine historische Saison mit dem verdienten Aufstieg. Anders als 2023 und 2024, als der Verein erst ab- und dann nicht wieder aufstieg, war diesmal keine zweite Relegationsrunde nötig. Die Gallier feierten ausgelassen auf dem Erlanger Sportgelände — und dürfen sich nach drei Jahren Landesliga auf die Rückkehr ins bayerische Oberhaus des Amateurfußballs freuen.

Der ATSV Erlangen hingegen muss nach sieben Jahren Bayernliga den bitteren Gang in die Landesliga antreten. Mit nur einem eigenen Tor in beiden Relegationsspielen und einer schwachen Rückrunde, die das Team erst in die Gefahrenzone brachte, steht nun ein Neuanfang in der sechsten Liga an.

Rivalität seit 2022

ATSV Erlangen vs Großbardorf Direkter Vergleich· 3

ATSV Erlangen und Großbardorf trafen 3 Mal aufeinander — ATSV Erlangen gewann 0 Mal, Großbardorf 3 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Großbardorf führt den Direktvergleich mit 3 Siegen aus 3 Begegnungen an. Insgesamt fielen 6 Tore in diesen Partien, im Schnitt 2.00 pro Spiel (1 für die Heimmannschaft, 5 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (33%). In 1 Begegnung (33%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Großbardorf ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–2 im Jahr 2022.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
6 · 2.0/Spiel
Beide getroffen
1/3 · 33%
Über 2,5
1/3 · 33%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 18. Juni 2026