TSV 1880 Wasserburg gewinnt Relegationsrückspiel 2:0 bei Sturm Hauzenberg und steigt mit 4:0-Gesamtsieg in die Bayernliga auf. Hauzenberg muss zurück in die Landesliga.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungTSV Wasserburg macht Aufstieg perfekt – Hauzenberg muss den bitteren Gang in die Landesliga antreten
Der TSV 1880 Wasserburg hat sich mit einem souveränen 2:0-Auswärtssieg beim FC Sturm Hauzenberg den Aufstieg in die Bayernliga gesichert. Vor 1.243 Zuschauern im Staffelbergstadion setzten sich die „Löwen“ am Pfingstmontag auch im Rückspiel der Relegation mit 2:0 durch und machten damit nach dem 2:0-Hinspielerfolg den Gesamtsieg mit 4:0 perfekt. Für Hauzenberg hingegen bedeutet dies nach nur einer Saison den bitteren Gang zurück in die Landesliga.
Frühe Druckphase der Hausherren bleibt unbelohnt
Die Gastgeber starteten engagiert in die Partie und zeigten von Beginn an, dass sie den Rückstand aus dem Hinspiel aufholen wollten. Bereits in der 4. Minute bot sich Manuel Mader die erste große Gelegenheit, doch sein Abschluss verfehlte das Ziel. Hauzenberg bestimmte die Anfangsphase, ohne jedoch zwingend genug zu sein. Trainer Dominik Schwarz hatte seine Mannschaft offensiv eingestellt, doch die Abwehrreihe um Johannes Lindner und Maximilian Biegel beim TSV stand kompakt und ließ kaum echte Torchancen zu.
Egger trifft vor der Pause – der Nackenschlag
In der 35. Minute folgte dann der nächste Rückschlag für die Hausherren. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau schalteten die Gäste blitzschnell um: Thomas Voglmaier bediente Vinzenz Egger, der im Eins-gegen-Eins mit Hauzenbergs Keeper Christoph Obermüller eiskalt blieb und zur 1:0-Führung traf – sein erstes Saisontor. Für die „Staffelbergkicker“ war dies ein schwerer Schlag, bedeutete das 0:1 doch, dass nun drei Treffer für eine Wende nötig waren.
Kurz vor dem Pausenpfiff hätte Egger beinahe nachgelegt, als sein Abschluss nur am Pfosten landete. So ging es mit einer knappen, aber hochverdienten Führung für Wasserburg in die Kabinen.
Kein Weg durch die Wasserburger Defensive
Nach dem Seitenwechsel warf Hauzenberg alles nach vorne. Die Mannschaft von Dominik Schwarz erhöhte den Druck und suchte den Weg nach vorne, fand jedoch kaum Lücken gegen die bestens organisierte Defensive der Gäste. Für Diskussionen sorgte eine Szene im Strafraum, als der eingewechselte Fabian Gastinger zu Boden ging und die Hauzenberger vehement einen Strafstoß forderten. Der Unparteiische entschied jedoch auf Schwalbe und ließ das Spiel weiterlaufen.
Die Gelben Karten häuften sich auf Seiten der Gastgeber: Hannes Fuchs sah seine zweite Gelbe der Saison, Alexander Kretz, Fabian Gastinger und Anton Hobelsberger wurden ebenfalls verwarnt. Die aufkommende Hektik spielte den Gästen in die Karten.
Simeth macht den Deckel drauf
Die endgültige Entscheidung fiel in der 77. Minute. Leon Simeth setzte mit einem sehenswerten Abschluss ins linke obere Eck den Schlusspunkt – sein Premieren-Tor in dieser Spielzeit. Der Treffer ließ die mitgereisten Wasserburg-Fans im Staffelbergstadion jubeln und besiegelte das Schicksal der Hausherren endgültig. In der Schlussphase fehlte dem FC Sturm die Kraft und die Durchschlagskraft für die Wende.
Vier Jahre nach dem Abstieg: Wasserburg ist zurück
Für den TSV 1880 Wasserburg ist es die Rückkehr in die Bayernliga nach vier Jahren Abstinenz. Der Landesliga-Vizemeister aus dem Landkreis Rosenheim präsentierte sich über beide Relegationspartien hinweg als die reifere Mannschaft. Trainer Florian Heller, selbst ein erfahrener Ex-Profi, hat die „Löwen“ taktisch diszipliniert und effizient agieren lassen. Mit Wasserburg, dem TSV 1860 Rosenheim, dem SV Erlbach und dem SV Kirchanschöring gehen in der kommenden Bayernliga-Saison gleich vier Vereine aus dem Kreis Inn/Salzach an den Start.
Der bittere Weg zurück in die Landesliga
Für den FC Sturm Hauzenberg endet das Abenteuer Bayernliga nach nur einer Saison. Der Verein aus dem niederbayerischen Landkreis Passau hatte sich in der vergangenen Spielzeit erstmals für die fünfthöchste deutsche Spielklasse qualifiziert, musste nun aber nach nur einer Spielzeit den Gang zurück in die Landesliga antreten. Die vergangenen sechs Pflichtspiele brachten nur einen Sieg bei vier Niederlagen – zu wenig, um das Relegationsduell gegen einen starken Landesliga-Vizemeister zu überstehen.
Die Relegation zur Bayernliga 2025/26
Insgesamt standen sich in diesem Jahr fünf Bayernligisten und fünf Landesliga-Vizemeister gegenüber. Neben Wasserburg schafften auch der FSV Pfaffenhofen (gegen FC Coburg) und der TSV Großbardorf (gegen ATSV Erlangen) den Aufstieg. In der Gruppe Süd sicherte sich der TSV 1874 Kottern mit einem 4:1 gegen den TSV Seebach den Klassenverbleib, während der FSV Stadeln nach einem 4:2 im Elfmeterschießen gegen den FC Eintracht Münchberg in der Bayernliga blieb.
Spieler des Spiels: Leon Simeth
Der Mittelfeldspieler des TSV 1880 Wasserburg setzte mit seinem wuchtigen Tor in der 77. Minute den Schlusspunkt und krönte eine disziplinierte Mannschaftsleistung. Gemeinsam mit Torschütze Vinzenz Egger war Simeth der Matchwinner für die „Löwen“.
Rivalität seit 2026
Sturm Hauzenberg vs TSV 1880 Wasserburg Direkter Vergleich· 1
Sturm Hauzenberg und TSV 1880 Wasserburg trafen 1 Mal aufeinander — Sturm Hauzenberg gewann 0 Mal, TSV 1880 Wasserburg 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2026 zurück. TSV 1880 Wasserburg führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 2 Tore in diesen Partien, im Schnitt 2.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 2 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 0 Begegnungen (0%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–0 im Jahr 2026.
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API-Daten: 18. Juni 2026