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Optik Rathenow vs Union Berlin

4. Juli 2026 um 15:30
212
Auswärts

Union Berlin

AI

Union Berlin feiert 12:2-Kantersieg im ersten Testspiel bei Optik Rathenow – Andrej Ilić doppelt, fünf Tore in sieben Minuten unter Neu-Trainer Lustrinelli.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Union Berlin startet mit 12:2-Kantersieg bei Optik Rathenow in die Vorbereitung – Ilić-Doppelpack und fünf Tore in sieben Minuten

Der 1. FC Union Berlin hat sein erstes Testspiel der Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison 2026/27 mit einem 12:2 (7:2)-Kantersieg beim Oberligisten FSV Optik Rathenow gewonnen. Vor 2.500 Zuschauern im Stadion Vogelgesang zeigten die Köpenicker unter ihrem neuen Trainer Mauro Lustrinelli eine beeindruckende Offensivleistung – allen voran Andrej Ilić, der mit einem Doppelpack den Grundstein zum Schützenfest legte.

Wie es lief

Union dominierte die Partie von Beginn an. Andrej Ilić eröffnete den Torreigen in der 15. Minute und brachte die Gäste früh in Führung. Derrick Köhn erhöhte in der 23. Minute auf 2:0, ehe Optik Rathenow durch Maxim Langer (22.) überraschend der Anschlusstreffer gelang.

Doch was danach kam, war eine Machtdemonstration: Fünf Union-Tore innerhalb von nur sieben Minuten zwischen der 33. und 39. Minute rissen die Partie endgültig auseinander. Livan Burcu (33.), Andrej Ilić mit seinem zweiten Treffer (34.), Oliver Burke (36.) und András Schäfer (38.) trafen in atemberaubender Folge. Ilyas Ansah steuerte in der 43. Minute das sechste Tor in dieser Phase bei – ehe Ousmane Sannoh für Rathenow in der 44. Minute auf 2:7 verkürzte.

Nach der Pause, in der Lustrinelli die komplette Startelf auswechselte, legte Union nach: Tom Rothe (49.), Linus Güther (56., 76.) sowie Marin Ljubičić (72., 78.) schraubten das Ergebnis auf 12:2 in die Höhe.

Der Wendepunkt

Das zwischenzeitliche 1:1 durch Langer hätte für eine kurze Überraschung sorgen können, doch Unions Reaktion war vernichtend. Die fünf Tore in nur sieben Minuten – getragen von einer Mischung aus hohem Pressing und präzisem Abschluss – nahmen dem Oberligisten jegliche Hoffnung auf eine wettbewerbsfähige Partie. Lustrinellis Ansatz, mit hohem Tempo und frühem Umschalten zu spielen, zeigte bereits im ersten Test deutliche Handschrift.

Die Schlüsselspieler

Andrej Ilić war mit seinem Doppelpack (15., 34.) der auffälligste Akteur der ersten Hälfte. Der Stürmer präsentierte sich in guter Verfassung und nutzte seine Chancen effizient.

Linus Güther und Marin Ljubičić trafen ebenfalls doppelt – beide nach ihrer Einwechslung zur Pause. Sie unterstrichen die Breite des Union-Kaders.

Zeno van den Bosch (Neuzugang von Royal Antwerpen) und Marvin Friedrich (von Borussia Mönchengladbach) standen in der Startelf und sammelten ihre ersten Einsatzminuten im Union-Trikot.

Die Zahlen – interpretiert

Die zwölf Tore verteilten sich auf neun verschiedene Torschützen – ein klares Zeichen für die vielfältigen Offensivoptionen, die Lustrinelli zur Verfügung stehen. Dass Union zur Halbzeit sieben Tore erzielte, spricht für eine intensive Anlaufphase. Die fünf Treffer zwischen der 33. und 39. Minute bedeuten einen Treffer alle 1,4 Minuten – eine außergewöhnliche Serie selbst für ein Testspiel gegen einen unterklassigen Gegner.

Optik Rathenow gelangen zwei Ehrentreffer, der Oberligist war in der Ballbesitz- und Zweikampfstatistik jedoch erwartbar unterlegen.

Was das Ergebnis bedeutet

Union Berlin startete unter dem neuen Trainer Lustrinelli mit einem deutlichen Statement in die Vorbereitung. Neun verschiedene Torschützen, viele Tore auch von Einwechselspielern – die Kadertiefe stimmt. Der erste Pflichtspielgegner der Saison steht noch nicht fest, doch der Test gab wichtige Erkenntnisse über die taktische Ausrichtung.

Für Optik Rathenow (Oberliga Nordost-Nord) war die Partie ein Gradmesser gegen haushohe Überlegenheit – die Mannschaft konnte sich immerhin zwei eigene Treffer gutschreiben.

Bereits am Sonntag, den 5. Juli, steht für Union das nächste Testspiel auf dem Programm: Es geht zu Grün-Weiß Lübben (15:30 Uhr).

Fazit

Ein 12:2 gegen einen Oberligisten sagt wenig über die Bundesliga-Tauglichkeit aus, wohl aber über die Einstellung und den Tempofußball, den Lustrinelli etablieren will. Union zeigte keine Gnade, nutzte die Breite des Kaders und lieferte eine torreiche Generalprobe – für den Start in eine Saison, die für die Köpenicker nach einer durchwachsenen Vorsaison wieder stabilere Bahnen nehmen soll.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 5. Juli 2026