FC Thun besiegt Neuchâtel Xamax im Testspiel über 3×45 Minuten mit 6:2. Marco Bürki glänzt mit einem Doppelpack, fünf Tore fallen bereits im ersten Abschnitt.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWie es lief
Die Thuner starteten furios. Bereits in der 1. Minute brachte Captain Marco Bürki seine Mannschaft per Kopf nach einem Eckball mit 1:0 in Führung. Xamax glich in der 7. Minute durch einen verwandelten Elfmeter von Mulaj aus – doch die Antwort folgte postwendend.
Nur eine Minute später, in der 8. Minute, flankte Heule von der linken Grundlinie und Labeau nickte am zweiten Pfosten zum 2:1 ein. In der 16. Minute zog Roth aus rund 20 Metern ab und traf sehenswert zum 3:1. Dursun erhöhte in der 33. Minute auf 4:1 (Vorlage Dähler), ehe Labeau in der 44. Minute nach einem Steilpass den Ball am Xamax-Torhüter vorbeischob und den 5:1-Pausenstand herstellte.
Im zweiten 45-minütigen Abschnitt nahm das Tempo etwas ab. Den einzigen Treffer erzielte erneut Bürki in der 83. Minute, der nach einem Freistoss von Fehr aus dem Halbfeld zum 6:1 abstaubte. Xamax setzte in der 130. Minute durch Veya den Schlusspunkt zum 6:2-Endstand.
Der Wendepunkt
Der entscheidende Moment war die sofortige Antwort nach dem Xamax-Ausgleich. Statt sich vom Gegentreffer schockieren zu lassen, stellte Thun nur eine Minute später durch Labeau den alten Abstand wieder her – und legte innerhalb von 16 Minuten vier weitere Tore nach. Die erste Viertelstunde nach dem 1:1 prägte das gesamte Spiel.
Die Spieler des Spiels
Marco Bürki (FC Thun): Der Innenverteidiger und Captain erzielte zwei Tore (1. und 83. Minute) – das erste per Kopf nach Eckball, das zweite aus dem Gewühl nach Freistoss. Führte die Abwehr souverän, bevor er in der 91. Minute ausgewechselt wurde.
Labeau (FC Thun): Der Stürmer traf zweimal (8. und 44. Minute) und war mit seinen Läufen in die Tiefe stets gefährlich.
Justin Roth (FC Thun): Traf aus 20 Metern zum 3:1 und prägte das Mittelfeldspiel im ersten Abschnitt.
Spieler des Spiels: Marco Bürki
Zahlen und Fakten
Die Partie über 135 Minuten bot eine klare Dominanz des Meisters. Fünf der sechs Thuner Tore fielen in den ersten 45 Minuten – das unterstreicht die hohe Intensität, mit der die Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli ins Spiel fand. Xamax, das in der Challenge League (zweite Liga) spielt, kam lediglich zu einem Elfmeter und einem späten Treffer. Rund 700 Zuschauer verfolgten die Partie bei hochsommerlichen Temperaturen.
Was das Ergebnis bedeutet
Der FC Thun bereitet sich als Schweizer Meister auf die Champions-League-Qualifikation vor. Am 21. Juli trifft man im Hinspiel auf Dinamo Zagreb. Zuvor stehen am 11. Juli zwei Testspiele gegen Elversberg und Waldhof Mannheim in Rust an. Der Saisonstart in der Super League erfolgt auswärts beim FC Luzern.
Xamax hingegen bereitet sich auf die neue Challenge-League-Saison vor und testete gegen den übermächtigen Meister.
Fazit
Der FC Thun zeigte vor allem im ersten Abschnitt eine beeindruckende Leistung. Dass fünf Tore in 45 Minuten gegen einen unterklassigen Gegner fallen, ist bemerkenswert – die Effizienz und das Zusammenspiel stimmen früh in der Vorbereitung. Bürkis Führungsqualitäten als Kapitän und Torschütze sind ein starkes Signal für die anstehenden Aufgaben, insbesondere die Champions-League-Qualifikation.
Rivalität seit 2018
FC Thun vs Neuchatel Xamax FC Direkter Vergleich· 31
FC Thun und Neuchatel Xamax FC trafen 31 Mal aufeinander — FC Thun gewann 16 Mal, Neuchatel Xamax FC 9 Mal, dazu kamen 6 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. FC Thun führt den Direktvergleich mit 16 Siegen aus 31 Begegnungen an. Insgesamt fielen 103 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.32 pro Spiel (57 für die Heimmannschaft, 46 für die Gäste). Beide Teams trafen in 20 Spielen (65%). In 23 Begegnungen (74%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. FC Thun ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–5 im Jahr 2018.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 9. Juli 2026