Menu
Friendlies ClubsSaison 2026

Sturm Graz vs Pogon Szczecin

15. Juli 2026 um 17:00
10
AI

Sturm Graz besiegt Pogoń Szczecin 1:0 in einem 120-minütigen Testspiel. Axel Kayombo erlöst die Grazer in der 117. Minute vor 800 Zuschauern in Leoben.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Über 120 Minuten: Die Chronologie

Beide Teams einigten sich vorab auf eine Spielzeit von 120 Minuten – ein letzter Härtetest für Sturm vor dem Europacup-Start. In der ersten Hälfte war Sturm die aktivere Mannschaft. Sommer-Neuzugang Simon Seidl kam dem Führungstreffer am nächsten, scheiterte jedoch gleich zweimal am Aluminium (Laola1). Der Neuzugang traf jeweils die Stange – erstmals nach einer guten Viertelstunde, ein zweites Mal vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel wurde Pogoń Szczecin gefährlicher. Der polnische Klub, der in der Startformation unter anderem mit Cojocaru, Nsame und Mukairu auflief, erarbeitete sich mehrere Halbchancen, ohne jedoch Sturm-Schlussmann Khudayakov ernsthaft zu prüfen. Sturm-Keeper stand dennoch sicher, das Spiel blieb ausgeglichen.

Der Wendepunkt: Kayombos späte Erlösung

Drei Minuten vor dem Ende der regulären 120 Minuten schlug dann der entscheidende Moment: Axel Kayombo nahm sich aus rund 16 Metern ein Herz und zog flach ins kurze Eck ab – unhaltbar für Pogoń-Schlussmann Cojocaru. Der Treffer in der 117. Minute war die Belohnung für eine geduldige Vorstellung der Grazer, die über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft waren, aber an der Chancenverwertung krankten.

Trainer Fabio Ingolitsch zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Man kann klar sagen, dass das heute unser bestes Spiel der Vorbereitung war. Wir waren von Anfang an richtig griffig, haben uns enorm viele Chancen erspielt und hatten eine richtig gute Energie und Verbindung am Platz. Die Chancenverwertung ist heute sicher unser einziger negativer Punkt – am Ende konnten wir dann sogar noch gewinnen." (via sksturm.at)

Die Schlüsselspieler

Axel Kayombo – der Matchwinner: Der Mittelfeldspieler traf in der 117. Minute zum einzigen Tor des Abends und bewies dabei die nötige Ruhe im Abschluss. Sein Distanzschuss ins kurze Eck war platziert und unhaltbar.

Simon Seidl – der Pechvogel: Der Sommer-Neuzugang zeigte eine starke erste Halbzeit, traf aber zweimal nur das Aluminium. Seine Präsenz im letzten Drittel war dennoch auffällig – ein Tor dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

Fabio Ingolitsch – der Stratege: Der Cheftrainer ließ beinahe den gesamten Kader zum Einsatz kommen (22 Feldspieler), um allen Spielern Spielpraxis vor dem Pflichtspielstart zu geben. Aus strategischen Gründen verzichteten beide Vereine bewusst auf die Veröffentlichung der Aufstellungen.

Pogoń Szczecin präsentierte sich vor allem in der zweiten Hälfte gut organisiert und hätte sich aufgrund der ausgeglichenen zweiten Halbzeit durchaus ein Unentschieden verdient gehabt.

Die Zahlen – interpretiert

Das Spiel fand in der Kartnigs-Werbeprofi-Arena im steirischen Leoben statt, vor rund 800 Zuschauern. Dass das Spiel über 120 Minuten ging – deutlich länger als ein normales Testspiel – zeigt, wie ernst beide Teams die Generalprobe nahmen. Die offizielle Statistik des Providers weist die Halbzeit als 0:0 aus, was bestätigt, dass der Torreigen erst in der Verlängerungsphase begann. Sturm kam auf etwa 22 eingesetzte Spieler – ein klares Zeichen, dass Ingolitsch allen Akteuren Einsatzzeit geben wollte. Pogoń startete mit einer eingespielten Elf (Cojocaru, Ali, Keramitsis, Szalai, Borges, Mendy, Dziczek, Acosta, Juwara, Nsame, Mukairu) und wechselte ebenfalls kräftig durch.

Ein genauer xG-Vergleich liegt nicht vor, doch das Chancenplus lag klar bei Sturm, insbesondere durch Seidls zwei Aluminiumtreffer in Hälfte eins.

Was es bedeutet

Für den SK Sturm Graz war es der letzte Test vor dem Pflichtspielstart. Am Dienstag, den 21. Juli 2026, empfangen die Grazer Heart of Midlothian in der 2. Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League (Anstoß 20:30 Uhr). Die Formkurve zeigt nach oben: Nach dem Testspielsieg gegen Sanfrecce Hiroshima (11. Juli) folgte nun dieser Erfolg gegen einen polnischen Spitzenklub.

Für Pogoń Szczecin beginnt die polnische Ekstraklasa-Saison voraussichtlich am dritten Juli-Wochenende. Der Klub aus Stettin zeigte eine solide Vorstellung und wird mit der Erkenntnis reisen, auch gegen internationale Kaliber mithalten zu können.

Fazit

Ein intensiver, langer Test, der Sturm Graz wichtige Erkenntnisse lieferte. Die Offensive ist spielfreudig, aber noch nicht effizient genug – Simon Seidl traf nur das Gestänge. Die Defensive stand kompakt, und mit Kayombo hat Ingolitsch einen Joker, der Spiele entscheiden kann. Die Generalprobe ist bestanden – ab Dienstag zählt es in der Champions League.

Rivalität seit 2024

Sturm Graz vs Pogon Szczecin Direkter Vergleich· 1

Sturm Graz und Pogon Szczecin trafen 1 Mal aufeinander — Sturm Graz gewann 0 Mal, Pogon Szczecin 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2024 zurück. Pogon Szczecin führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 7 Tore in diesen Partien, im Schnitt 7.00 pro Spiel (1 für die Heimmannschaft, 6 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 1–6 im Jahr 2024.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
7 · 7.0/Spiel
Beide getroffen
1/1 · 100%
Über 2,5
1/1 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 16. Juli 2026