Young Violets Austria Wien besiegen SV Lafnitz 5:0 im Testspiel. Jerabek (16.), Hausjell (39.), Menshykov (75., 81.) und Mörth (79.) treffen in der Generali-Arena.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungYoung Violets deklassieren SV Lafnitz 5:0 – Menshykov-Doppelpack nach der Pause
Die Young Violets Austria Wien haben ihr viertes Testspiel der Sommervorbereitung souverän mit 5:0 gegen den SV Lafnitz gewonnen. In der Generali-Arena sorgten Bruno Jerabek (16.) und Marco Hausjell (39.) für die 2:0-Pausenführung, ehe Ilya Menshykov mit einem Doppelpack (75., 81.) und Romeo Mörth (79.) in der zweiten Halbzeit den deutlichen Endstand herstellten. Vor 150 Zuschauern bei strömendem Regen feierte das Team von Trainer Maximilian Uhlig den zweiten Testspielsieg im Juli.
Wie es lief
Trotz starken Regens und Gewitters begannen die Young Violets druckvoll. In der 16. Minute brachte Bruno Jerabek einen Freistoß aus wenigen Metern vor der Strafraumgrenze direkt im linken kurzen Eck zur Führung unter. Lafnitz hatte danach eine kurze Drangphase, doch Torhüter Stefan Blažević musste nicht eingreifen. Kurz vor der Pause bediente Julian Roider mit einem Pass von links Marco Hausjell, der zum 2:0 traf (39.).
Zur zweiten Halbzeit starteten die Veilchen unverändert. Nach einer Behandlungspause für Dominik Nišandžić spielten sie kurzzeitig in Unterzahl. In der 66. Minute nahm Trainer Uhlig einen nahezu kompletten Wechsel vor. Der eingewechselte Ilya Menshykov sorgte für die entscheidende Belebung: In der 75. Minute ließ er im Mittelfeld zwei Gegenspieler aussteigen, zog mit Tempo Richtung Tor und spitzelte den Ball zum 3:0 ins Tor. Vier Minuten später legte er über die rechte Seite auf Romeo Mörth quer, der zum 4:0 einschob (79.). In der 81. Minute krönte Menshykov seinen Auftritt mit seinem zweiten Treffer zum 5:0-Endstand.
Der Wendepunkt
Der komplette Wechsel von Trainer Maximilian Uhlig in der 66. Minute war der Schlüsselmoment. Der eingewechselte Ilya Menshykov brachte eine neue Dynamik ins Spiel und war an drei der vier Tore in der Schlussphase direkt beteiligt – zwei selbst erzielt, eines vorbereitet. Die zuvor chancenarme zweite Halbzeit verwandelte sich binnen sechs Minuten in eine einseitige Angelegenheit.
Die Schlüsselspieler
Ilya Menshykov (Young Violets) – Nach seiner Einwechslung in der 66. Minute der überragende Mann auf dem Platz. Zwei Tore (75., 81.) und eine Vorlage (79.) zum 4:0. Seine Tempodribblings und die Entschlossenheit vor dem Tor machten den Unterschied.
Bruno Jerabek (Young Violets) – Eröffnete den Torreigen mit einem direkt verwandelten Freistoß in der 16. Minute und war auch in der Kombination bei Standards gefährlich.
Marco Hausjell (Young Violets) – Traf zum 2:0 vor der Pause (39.) und arbeitete bis zu seiner Auswechslung in der 66. Minute unermüdlich.
Stefan Blažević (Young Violets) – Der Torhüter blieb in der ersten Halbzeit bei der Drangphase der Gäste souverän und musste nie hinter sich greifen. Hielt die Null im ersten Durchgang fest.
- Spieler des Spiels: Ilya Menshykov – 2 Tore, 1 Vorlage in 25 Minuten.
By the Numbers – Interpretiert
Die 5:0-Statistik spiegelt eine klare Angelegenheit wider, aber das Spiel zerfällt in zwei Phasen. In der ersten Hälfte war es ein ausgeglichenes Duell – Lafnitz kam zu einer gefährlichen Drangphase (28. Minute), die Young Violets führten zur Pause "nur" 2:0. Die zweite Halbzeit war bis zur 66. Minute chancenarm. Erst nach dem kompletten Wechsel und der Einwechslung Menshykovs fielen drei Tore binnen sechs Minuten (75.–81.), was die deutliche Ergebnis-Ausprägung erst ermöglichte. Die Young Violets nutzten ihre Kadertiefe – der Wechsel von elf neuen Spielern verlieh dem Spiel eine völlig neue Dynamik.
Was es bedeutet
Für die Young Violets (2. Liga) war es der vierte Test der Sommervorbereitung 2026/27. Nach einer 0:2-Niederlage gegen SC/ESV Parndorf (14. Juli) und einem 1:1 gegen SR Donaufeld (10. Juli) gelang der zweite Sieg. Nächster Test: Freitag, 24. Juli, um 17:00 Uhr in der Austria-Akademie gegen Ried II – das letzte Vorbereitungsspiel vor dem Saisonstart in der 2. Liga.
Der SV Lafnitz (Regionalliga Mitte) hatte zuvor am 5. Juni 2026 sein letztes Pflichtspiel bestritten (1:2 bei SV Ried II). Die Steirer befinden sich in der Frühphase der Vorbereitung auf die neue Regionalliga-Saison, die im August beginnt.
Fazit
Die Young Violets zeigten eine geduldige, reife Leistung gegen einen tiefstehenden Gegner. Die erste Halbzeit war noch von Standardsituationen geprägt, die zweite Hälfte von der individuellen Klasse Menshykovs. Die Kadertiefe und die hohe Wechselbereitschaft sind für die Sommervorbereitung typisch – die nötige Durchschlagskraft war nach der Pause unübersehbar. Für Lafnitz war es ein erster Härtetest gegen höherklassige Konkurrenz, der Defizite in der Defensivorganisation offenbarte.
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen Austria Vienna (Am) und SV Lafnitz — 5 Tore und 0 Karten in diesem Spiel.
Rivalität seit 2018
Austria Vienna (Am) vs SV Lafnitz Direkter Vergleich· 10
Austria Vienna (Am) und SV Lafnitz trafen 10 Mal aufeinander — Austria Vienna (Am) gewann 2 Mal, SV Lafnitz 7 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. SV Lafnitz führt den Direktvergleich mit 7 Siegen aus 10 Begegnungen an. Insgesamt fielen 24 Tore in diesen Partien, im Schnitt 2.40 pro Spiel (8 für die Heimmannschaft, 16 für die Gäste). Beide Teams trafen in 4 Spielen (40%). In 4 Begegnungen (40%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2020.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 17. Juli 2026